Ausstellung „Unterwegs – Immigration nach Wegberg“ im Trachtenmuseum Wegberg-Beeck

Am 19.03.2017 eröffnete der Wegberger Bürgermeister Michael Stock die Ausstellung „Unterwegs – Immigration nach Wegberg“ im Trachtenmuseum Wegberg-Beeck.

Thematisiert wurde die Immigration nach Wegberg. Sun-Na Buschmeyer schilderte ihre Erlebnisse als koreanische Krankenschwester und stellte dem Trachtenmuseum für diese Ausstellung ihre Han-Bok zur Verfügung. Daneben präsentierten sich auch Vertreter der Heimatvertriebenen, der Rußlanddeutschen Gemeinschaft, der italienischen Gastronomen und der Tamilischen Einwanderer mit ihren Landestrachten.

Die Ausstellung im Trachtenmuseum Wegberg Beeck ist bis Ende des Jahres zu sehen und sehr informativ gestaltet. Sun-Na und Dr. Ralf Buschmeyer sind langjährige und engagierte Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und haben wesentlich zur Planung und Realisierung dieser sehenswerten Ausstellung beigetragen.

Die DKG in Nordrhein-Westfalen plant einen Besuch der Ausstellung in diesem Frühsommer.

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Building Bridges – unser Vorbereitungsseminar 2017

Am Samstag, den 04.03.2017, kamen die BrückenbauerInnen erneut im Koreanischen Kulturzentrum (Berlin) zusammen. Das entscheidende Ziel, den koreanischen Besuch im April zu gestalten, war für uns bei der Fülle an Einfällen eine Tagesaufgabe. Vor Ort wurden die Jugendlichen durch den DKG-Präsidenten Herrn Weise begrüßt und vom BB-Team durch das Programm geführt. Wir hatten Gelegenheit, uns über die Zeit in Korea auszutauschen, Jugendkultur in Seoul und Berlin zu vergleichen und ein Programm für den Gegenbesuch zu entwerfen, das die Interessen der Teilnehmer und die Vielfalt der Stadt Berlin widerspiegelt. In einer kurzen Session zum Thema „Was kommt danach?“ stellten sich die Projektpartner (DKG, BSJ, DTUJ) vor, um den Teilnehmenden anzubieten, sich auch über den Austausch hinaus für internationale Jugendbegegnungen zu engagieren. Zu Gast waren auch ehemalige Teilnehmer aus den Vorjahren, die den Austausch bereits hinter sich haben und bis heute den Kontakt zu Korea halten. Das Seminar war eingebettet in einen kulturellen Rahmen der DKG, die am Vorabend zum Stammtisch und im Anschluss zu kniffeligen Gruppenspielen und zum koreanischen Abschiedsessen einlud. Die SchülerInnen waren durchweg konzentriert und stellten ein vielversprechendes Programm für den April auf die Beine. Hut ab vor den Jugendlichen bei dieser hervorragenden Arbeit.

von: Hilko Paschke

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DKG-NRW zu Gast im Haus der Geschichte und im historischen Bundesratsgebäude

Die DKG-NRW hat am Samstag, dem 4. März 2017 eine Führung im Haus der Geschichte sowie im historischen Bundesratsgebäude in Bonn veranstaltet.
Die Führung im Haus der Geschichte hatte zum Schwerpunkt die deutsche Nachkriegszeit, die Auswirkungen des Korea-Krieges sowie die Teilung Deutschlands und Koreas. Weiter waren für unsere Mitglieder von besonderem Interesse die 60er und 70er Jahre in denen viele Koreanerinnen und Koreaner insbesondere als Krankenschwestern und Bergleute in die Bundesrepublik kamen und sich durch Fleiß und besonderes Engagement beispielhaft in die deutsche Gesellschaft integrierten. Gleichzeitig unterstützten sie mit ihrem Verdienst ihre Familien und ihr Heimatland Südkorea, dass mittels dieser Unterstützung einen beispiellose wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu einem heute modernen Industrieland realisieren konnte.

Die Führung im inzwischen historischen Bundesrats-Gebäude in Bonn erinnerte an den Parlamentarischen Rat und der Ausarbeitung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, die in diesem Gebäude stattgefunden hat. Schwerpunkte der Führung waren die Aufgaben des Bundesrates, die Beteiligung der Länder an der Gesetzgebung des Bundes sowie die Integration der Neuen Länder, nach der Deutschen Einheit, in die Bundesrepublik eutschland.

Die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft bedanken sich beim Haus der Geschichte in Bonn für die informativen und kompetenten Führungen.

Von: Reiner Schöler, Vorsitzender des Regionalverbandes NRW