Veranstaltung des Regionalverbandes Berlin: „Nach der Wahl von Moon Jae-In: Zeitenwende in Korea?“

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und mit dem Institut für Koreastudien der FU Berlin, und dank freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt, wird
Herr Dr. Lars-Andre Richter, Leiter des Seouler Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung,
am 11. Juli 2017 um 18.00 Uhr
einen Vortrag zum Thema
NACH DER WAHL VON MOON JAE-IN: ZEITENWENDE IN KOREA ?
halten.
Herr Dr. Richter wird dabei sowohl über die Lage in Südkorea nach den Präsidentschaftswahlen vom 9. Mai 2017 als auch über die Situation in Nordkorea und die möglichen Entwicklungen des Nord-Süd-Verhältnisses auf der koreanischen Halbinsel sprechen. Als Experten stehen für die anschließende Diskussion Herr Professor Hannes Mosler und Dr. Eric Ballbach vom Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin zur Verfügung.
Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft dankt in diesem Zusammenhang sowohl Dr. Richter und der Friedrich-Naumann-Stiftung als auch dem Institut für Koreastudien der FU Berlin sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit, die diese interessante Veranstaltung ermöglicht.
Ort der Veranstaltung: der Fritz-Kolbe-Saal im Besucherzentrum des Auswärtigen Amtes.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

DKG NRW feiert in Bonn die Gründung der DKG vor 50 Jahren

Vor nunmehr 50 Jahren wurde die Deutsch-Koreanische Gesellschaft e.V. am 21. Juni 1966 in Bonn am Rhein gegründet. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums feierten die Mitglieder der DKG Rheinland am 21. Juni 2016 im Historischen Restaurant Ruhland, in unmittelbarer Nähe des Alten Rathauses in Bonn. Dort trafen sich im Jahr 1966 Dr. Max Adenauer, Hermann Pfattheicher, Dr. Leo Wagner und der damalige koreanische Botschafter Choi Duk-Shin zur Gründung unserer Gesellschaft. Der Vorsitzende der DKG NRW, Reiner Schöler, erinnerte bei dem Treffen an diese Zusammenkunft vor genau 50 Jahren und an die vor an diesem Ort ausgearbeitete Satzung der DKG, die bis heute die Leitlinie für das Wirken unserer Gesellschaft darstellt, nämlich „die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem deutschen und koreanischen Volk zu pflegen und hierdurch dem Gedanken der internationalen Verbundenheit und Völkerverständigung zu dienen“. Diesen Zielen fühlen sich die Mitglieder und der Vorstand der DKG nach wie vor verpflichtet und sie bilden den Ansporn und die Motivation für Ihr vielfältiges Engagement.
Die Geschichte der Gesellschaft gestaltete sich wechselvoll. Oft verlief die Entwicklung der DKG parallel zu den politischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea; trotzdem bewahrte sich die Gesellschaft stets ihre Unabhängigkeit. Dadurch war es ihr möglich, auch in Zeiten der Abkühlung der offiziellen Beziehungen, wie nach der Entführung des Komponisten Isang Yun aus Berlin durch den koreanischen Geheimdienst 1967 oder nach der Machtergreifung durch General Chun Doo Hwan 1980, die Bemühungen der Gesellschaft um die Annäherung der beiden Länder fortzuführen. Hierbei war es von entscheidender Bedeutung neben der Pflege der politischen Beziehungen die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Kontakte zwischen Deutschland und Korea besondere Aufmerksamkeit und mehr Bedeutung zu verleihen. Der rasante Aufstieg Koreas von einem Entwicklungsland zu einer modernen, hoch entwickelten Industrie und Hightech Nation ist nach einem halben Jahrhundert auch für die DKG nicht folgenlos geblieben. Heute ist die Vermittlung der Kultur Koreas in Deutschland ein zentrales Anliegen unserer Gesellschaft.