Herbstausflug der DKG-NRW 2017

Der Herbstausflug der DKG-NRW ging Ende Oktober 2017 nach Wegberg an den Niederrhein.
Erste Station war der Skywalk am Braunkohletagebau Jackerath. Bei stürmischen Wind des Tiefs „Herwart“ informierte Michael Usinger über die Geschichte und Entwicklung des Braunkohleabbaus am Niederrhein: dramatische Veränderung der Landschaft, Räumung von Dörfern, Umsiedlung der Menschen, drastische Absenkung des Grundwasserspiegels und last but not least Schädigung der Umwelt durch Schadstoffe, die durch die Braunkohleverbrennung entstehen.

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Foto von Klaus Geschwind: Mitglieder und FreundInnen der DKG am Braunkohletagebau
Ausführlicher Artikel von Michael Usinger

Die Sonder-Ausstellung „Unterwegs“ im Museum für Europäische Volkstrachten wurde von unseren Mitgliedern Sun-Na und Dr. Ralf Buschmeyer mitgestaltet. Die Leiterin des Museums, Frau Klara Schlömer informierte sehr anschaulich über die Ausstellung und die besondere historische Rolle Wegbergs und des Niederrheins bei der Auswanderung Deutscher im 18. und 19. Jahrhundert nach Amerika und der Zuwanderung von Gastarbeitern und Flüchtlingen aus Europa und Asien:
„ Die Heimat verlassen und eine Neue Heimat Finden“
So war der Bahnhof in Wegberg-Dalheim für viele Ausreisewillige aus Deutschland und insbesondere Osteuropa eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg nach Amerika. Die Menschen durften nämlich erst durch die Niederlande zum Hafen nach Antwerpen weiterreisen, wenn dort ein aufnahmebereites Schiff lag. Zeitzeugen sind heute u.a. der stillgelegte Bahnhof Dalheim.
Die erste Eis-Bar verdankt Wegberg einem italienischen Gastarbeiter. Frau Schlömer erinnerte sich, dass für die Jugendlichen diese Eis-Bar, neben dem Kino, der spannende Treffpunkt der Wegberger Jugend war.
Sun-Na Buschmeyer ist aus Korea nach Wegberg gekommen und hat zur aktuellen Ausstellung einige ihrer Koreanische Trachten zur Verfügung gestellt.

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Foto von Klaus Geschwind mit Mitgliedern der DKG-NRW in der Ausstellung.

Das Museum für Europäische Volkstrachten bietet auch einen sehr guten Überblick über die Geschichte und vielfältigen Techniken der Texil-Ver- und Bearbeitung. Herr Langenberg schilderte sehr anschaulich und humorvoll Reichtum, Wohlstand aber auch Armut, die in den Trachten ihren Ausdruck fanden sowie die Besonderheiten und Schönheiten der Gewänder wie auch die Eitelkeiten und die Zurschau-Stellung des Reichtums sowohl bei den Frauen und Männern.

Unsere Wanderung führte dann entlang des Beeckbaches in Wegberg, der eine Zeitlang, die Grenze zwischen den Spanischen Niederlande und Preußen bildete zur Ophover Mühle, vorbei an einer Motte, einer ehemaligen Erdhügel-Burg.
Bei geistreichen Getränken und einem guten Essen im Restaurant der „Ophover Mühle“ wurden viele Erinnerungen ausgetauscht, Geschichten aus Korea und vom Niederrhein erzählt, zukünftige Projekte diskutiert und neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen.

 

DKG-Stammtisch am 06.10.2017

Am Freitag, den 06.10.2017 war es wieder soweit: Die Deutsch-Koreanische-Gesellschaft lud zum Stammtisch. Ersttäter und altbekannte Gesichter folgten der Einladung. Nach DKG-Manier wurde auch bei diesem Stammtisch wieder ein anderes Restaurant ausgewählt. Gegen 19:30 trudelten die ersten hungrigen Gäste im Restaurant „Gung“ (궁,宮,Palast) in Mitte ein. Schnell waren zwei Tische belegt und der Abend wurde mit einer Vorstellungsrunde eröffnet.

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Diskutiert wurden bei diesem Stammtisch unter anderem historische koreanische Landkarten, eine mögliche Wiedereröffnung der Sonderwirtschaftszone „Gaeseong“, der Zugang für Hilfsorganisationen zu Nordkorea, sowie der koreanische Wein „Majuang“(마주앙), den es jetzt auch in Deutschland zu kaufen gibt.
Beim gemeinsamen Schlemmen von koreanischen Speisen beteiligten sich am regen Austausch ausgewiesene Koreaexperten wie Frau Hertrampf (ehemalige Botschafterin in Nordkorea und Vorsit-zende des DKG-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg) und Herr Dr. Schmelter (ehemaliger Regionalleiter der Goethe-Institute in Ostasien und Vizepräsident der DKG) aber auch „Korea-Frischlinge“ wie Teilnehmer der letzten Runden von „Building Bridges“, eine gerade aus Korea nach Deutschland zurückgekehrte FSJ-lerin und Teilnehmerinnen der ersten Runde des Austauschprogramms „Young-Leaders Abroad“. So wurde es ein rundum spannender Abend.
Text: Michael Schubert, Building-Bridges-Betreuer
Bilder: Julia Rokach, Brückenbauerin

Mirok-Li-Preisverleihung am 10. November in St. Ottilien

Mirok-li Preisverleihung
St. Ottilien, 10. November 2017

Diesjähriger Preisträger ist
Herr Dr. Notker Wolf, Abtprimas em.

Laudator ist
Hartmut Koschyk MdB a.D.

Im Programm finden Sie nähere Informationen zum Ablauf sowie zu den Teilnehmern.

Liebe Mitglieder und Freunde der DKG e.V., wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Gerne können Sie die Einladung an Personen aus Ihrem Familien- und Freundeskreis oder auch an Organisationen die an dem Thema Interesse haben, weiterleiten!

DELEGATION X – Theaterproduktion und Diskussionsveranstaltung zur Teilung Koreas in Berlin

Gerne möchten wir Sie auf die internationale Theaterproduktion „DELEGATION X – Im Auftrag der Wiedervereinigung“ des Berliner Recherchelabels LUNATIKS in Berlin aufmerksam machen. In dem Theaterstück geht es um die Teilung Koreas: Ausgehend von einer deutsch-koreanischen Familiengeschichte im Zentrum des Konflikts werden Vereinigungsphantasien und Teilungserfahrungen inszeniert.

Das Stück wird im Theaterdiscounter, Klosterstraße 44, 10179 Berlin aufgeführt.

Termine: 21. bis 24. September 2017, 20 Uhr; am 24. September zusätzlich um 16 Uhr.

In Kooperation mit taz.dietageszeitung gibt es am 24. September um 18 Uhr unter dem Titel „Vereint // Geteilt – Dialog über Wiedervereinigung in Deutschland und Korea“ eine öffentliche Diskussionsveranstaltung dazu, bei der u.a. unser Vizepräsident Dr. Uwe Schmelter als Diskutant auf dem Podium teilnimmt. Dabei wird über vergangene und kommende Wiedervereinigungsbemühungen gesprochen. Es wird den Fragen nachgegangen: Welche Vision verfolgen wir, wenn wir von Wiedervereinigung sprechen? Ist ein Jenseits von Ideologien in absehbarer Zeit vorstellbar? Und welche Rolle kann die Kunst in diesem Prozess spielen?

Bildquelle: Philipp Schindler

Casting – Aufruf für neue TV-Sendung im Ersten

Eine TV-Produktionsfirma aus Hamburg, die unterschiedliche Formate für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, vor allem authentische und ehrliche Kinderformate für den KiKA produziert, sucht für ihre neue TV-Sendung für Das Erste deutschlandweit deutsche, binationale Familien mit Kindern im Alter von 9 -14 Jahren, die ihnen zeigen, was in ihrer Familie zu Weihnachten gegessen wird. Hierzu eine Anmerkung: Der Dreh ist für den Zeitraum zwischen Ende September bis Anfang November angedacht – es muss also niemand befürchten, dass die Produktionsfirma am 24. Dezember vor der Haustür steht.

Durch die Sendung soll gezeigt werden, wie bereichernd und spannend andere Kulturen und ihre Traditionen sein können – insbesondere wenn sie in einem Familienfest zusammenkommen. Und gleichzeitig geht es natürlich auch um die Freude am gemeinsamen Kochen. Das Besondere: Die Familien, bei denen gedreht wird, werden außerdem auch in die Fernseh-Show ins Studio eingeladen und dürfen dort in einer aufregenden Spiel-Koch-Sendung noch einmal an den Herd!

Hier gelangen Sie zum Castingaufruf und zum Bewerbungsbogen.

Abschlussbroschüre von „Building Bridges“ erstellt

Die fünfte Runde unseres Jugendaustausches „Building Bridges“ ist nun schon wieder vorbei. Wer jedoch noch einmal in Erinnerungen schwelgen oder sich allgemein über den Austausch und die koreanische Kultur informieren möchte, wird sich an der Abschlussbroschüre des Jahres 2016/2017 erfreuen. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre. Sie kann hier eingesehen werden.

Unterstützung für Chorprojekt aus Dresden – Reise nach Korea

Wir möchten Sie gerne auf ein unterstützenswertes Chorprojekt aus Dresden aufmerksam machen:

Der Chor der Laborschule Dresden wird mit 37 Schülern zwischen 10 und 18 Jahren im Oktober 2017 zu einer Chorreise nach Südkorea fahren. Die Idee zu diesem Projekt ist durch den Besuch eines südkoreanischen Chores im letzten Jahr entstanden und wurde durch das Engagement der Eltern in ehrenamtlichen Stunden entwickelt und organisiert.

Der Chor bittet um Unterstützung, damit dieser in festlicher Kleidung in Südkorea auftreten und damit das Ziel, dass die Eltern „nur“ die Flugkosten von ca. 800€/Kind tragen müssen, erreicht werden kann. Bereits 60% der Fundingschwelle wurde erreicht und nur noch 600€ fehlen zur Überwindung der Crowdfundingschwelle bis Anfang Juli.

Sie können die Aktion auf https://www.99funken.de/laborschulchor unterstützen. Zum Beispiel können Sie sich einen Ehrenplatz zum Konzert am 28.06.2017 um 17:00 Uhr im Plenarsaal des Rathauses Dresden sichern, sich eine Postkarte aus Südkorea schicken oder dem Projekt eine kleine Spende zukommen lassen. Auch Weitersagen, teilen und Liken ist eine große Unterstützung.

Helfen Sie mit, dass sich dieses Engagement der Eltern, die Zusammenarbeit mit der Laborschule und dem Omse e.V. sowie die Landeshauptstadt Dresden, die Deutsche Chorjugend oder die Sparkasse Dresden bezahlt macht.

 

Berliner Festspiele | Veranstaltungen zum 100. Geburtstag des koreanischen Komponisten Isang Yun

Vom 31. August bis 18. September veranstalten die Berliner Festspiele in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker das Musikfest Berlin unter der künstlerischen Leitung von Winrich Hopp. Die Berliner Klangkörper und Gastorchester aus Amsterdam, Mailand, London, Perm und Freiburg präsentieren große Werke der Musikgeschichte ausgehend von der Opern-Trilogie Monteverdis, über Orchesterwerke wie Mozarts Requiem, Konzerte von Brahms, Schönberg und Wolfgang Rihm sowie Symphonien von Bruckner und Mahler bis hin zu aktuellen Kompositionen von Mark Andre und Rebecca Saunders.

Anlässlich des 100. Geburtstages des koreanischen Komponisten Isang Yun am 17. September findet eine Reihe von insgesamt sechs Veranstaltungen statt, darunter eine sonntägliche Matinee mit dem Gyenoggi Philharmonic Orchestra und seiner koreanischen Chefidirigentin Shiyeon Sung sowie das Antrittskonzert von Vladimir Jurowski als neuem Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit einem Programm, das die Moderne des 20. Jahrhunderts mit Beethovens 5. Symphonie verknüpft.

Die einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier:

Isang Yun 100: Im Gespräch
Roundtable und Konzert
Akademie der Künste, Pariser Platz
SO 10.09.2017, 17:00 Uhr

Minguet Quartett

Isang Yun 100: 2 x hören
Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
DI 12.09.2017, 20:00 Uhr

Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Matinee: Isang Yun 100
Konzerthaus Berlin, Großer Saal
SO 17.09.2017, 11:00 Uhr

November-Elegie
Isang Yun 100: Film
Philharmonie Berlin, Hermann-Wolff-Saal
SO 17.09.2017, 14:30 Uhr

Isang Yun 100: Kammerkonzert
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
SO 17.09.2017, 16:00 Uhr

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Yun / Schönberg / Nono / Beethoven
Philharmonie Berlin
SO 17.09.2017, 20:00 Uhr

 

250 piano pieces for BEETHOVEN – DKG-NRW unterstützt Internationales Kompositions-Projekt zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens in Bonn

250 neue und internationale Piano Kompositionen sollen im Jahr 2020 zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens in Bonn erklingen.

Ludwig van Beethoven zu Ehren, der 1770 in Bonn am Rhein geboren wurde, initiiert und organisiert die Bonner Pianistin Susanne Kessel ein internationales Kompositionsprojekt. In Form persönlicher Kompositionsaufträge lädt sie Komponisten aus aller Welt dazu ein. Es entsteht ein Kompendium neuer Klavierstücke zeitgenössischer Komponisten der Genres Neue Musik, Jazz, Pop, Filmmusik u.a., die sich auf Ludwig van Beethoven und seine Musik beziehen.

Am 22. Mai 2017 gab Susanne Kessel ein Konzert mit insgesamt sechs Welt-Uraufführungen in der „Zentrifuge“ in Bonn-Bad Godesberg. Dazu zählte auch die Komposition „Nächtliches Gespräch-Mondschein und Sternenglanz“ des koreanischen Komponisten Do-Hun LEE, der in Frankfurt am Main lebt und arbeitet.

 

Künstler

Do-Hun Lee

studierte an der Seoul National Universität Komposition als Hauptfach und er kam 2003 nach Deutschland. 2004-2008 studierte er bei Prof. Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe (Diplomabschluss 2006, Solistenexamenabschluss 2008). 1999 gewann er den 2. Preis des DongA Musik Wettbewerb in Seoul und im Jahr 2000 hat er den 1. Preis des JoongAng Musik Wettbewerb in Seoul und den 2. Preis des 5th Tokyo International Competition of Chamber Music Composition gewonnen. Bei der „Nachtklänge“ (im Rahmen der Neuen Musik Serie der Badischen Staatskapelle), eine der Kammermusikserie des Seoul Philharmonic Orchestras, in Seoul und beim Klangspurenfestival in Schwaz, Österreich wurden seine Werke uraufgeführt.
Er war Lehrbeauftragter im Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und er ist seit 2013 künstlerischer Leiter des Koreanischen Musikfests in Deutschland. Er lebt und arbeitet seit 2009 in Frankfurt am Main.

Die DKG-NRW will das großartige und anspruchsvolle Musikprojekt von Susanne Kessel gern unterstützen. Unser Beiratsmitglied Richard-Andreas Domschke hatte schon frühzeitig Kontakt zu Frau Kessel aufgenommen und auch die Teilnahme Do-Hun LEEs gefördert. Reiner Schöler, der Vorsitzende der DKG-NRW und weitere DKG-Mitglieder waren bei dem letzten Konzert in Bad-Godesberg dabei und haben Frau Kessel zu ihrem Projekt gratuliert und ihre Unterstützung zugesagt.
Susanne Kessel spielt die Uraufführungen aller „piano pieces“ zwischen 2013 und 2020 in der Beethovenstadt Bonn, sowie eine Auswahl auch in anderen Städten, sowie in Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Alle Klavierstücke werden in einer Notenedition veröffentlicht und so der internationalen Musikwelt zugänglich gemacht.

Susanne Kessel will mit ihrem mehrjährigen Projekt die Aktualität Beethovens in der zeitgenössischen Musik und zugleich die besondere Verantwortung Bonns in der Beethovenpflege herausstellen. „Bei einem runden Geburtstag sind es üblicherweise die Angehörigen des Jubilars, die ein großes Fest ausrichten. In diesem Falle sind die „Angehörigen Beethovens“ die Komponisten, Musiker und Beethovenliebhaber der ganzen Welt. Und natürlich sollte Bonn als Geburtsstadt Beethovens das Zentrum der Feierlichkeiten sein und als guter Gastgeber diese Aufgabe mit Leidenschaft übernehmen“, sagt Susanne Kessel und: „Ich möchte als Bonner Pianistin meinen Teil dazu beitragen, dass sich eine große Zahl der heutigen „Komponistenkollegen“ Beethovens eingeladen fühlt, sich ganz persönlich an den Feierlichkeiten zu beteiligen.“

Die Resonanz der international angesprochenen Komponisten ist nach Angaben von Susanne Kessel ausnahmslos positiv: „Die bisher eingeladenen Komponisten haben ausnahmslos voller Freude zugesagt. Sie erzählen mir spontan eine persönliche Beethoven-Geschichte aus ihrem Musikerleben, zählen ihre Lieblingsstücke von Beethoven auf oder summen mir ein Motiv vor. Beethovens Musik ist offenbar bei den meisten Musikern ganz tief verwurzelt und hat nichts von ihrer Faszination verloren, und zwar ganz unabhängig von der Nationalität oder der musikalischen Sparte, in denen die Komponisten arbeiten!“ Es liegen bereits 95 Kompositionen u.a. aus Deutschland, Korea, Schweiz, USA, China, Island und Griechenland vor.

Text und Bild: DKG-Regionalverband NRW

Tagesspiegel und DGUV suchen Nachwuchsjournalisten für die PARALYMPICS 2018 in Südkorea

Junge Reporterinnen und Reporter haben die Chance, von den Paralympischen Spielen 2018 in PyeongChang zu berichten.

Es wird eines der größten paralympischen Sportereignisse der Welt − die Paralympischen Spiele vom 9. bis 18. März 2018 in PyeongChang, Südkorea. Die mehrfach international ausgezeichnete „Paralympics Zeitung“ (PZ) sucht jetzt über einen Schreibwettbewerb junge Reporterinnen und Reporter, die gemeinsam mit englischen und koreanischen Nachwuchsschreibern von den Spielen in PyeongChang berichten werden – in Print, Online und den sozialen Netzwerken. Dabei wird das Redaktionsteam von erfahrenen Journalisten betreut.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten 18 bis 21 Jahre alt sein, Spaß am Schreiben haben und sich für Journalismus, Sport, Inklusion und Social Media interessieren. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 29. Juni 2017. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsmaske sind unter http://www.tagesspiegel.de/paralympics oder www.dguv.de/paralympics zu finden (ab 15. Mai online).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von einer Jury ausgewählt, zu der u.a. TagesspiegelChefredakteur Lorenz Maroldt, Kommunikationschef der DGUV Gregor Doepke, ParalympicsSiegerin Kirsten Bruhn, Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag sowie Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes e.V., gehören.

Vor der Reise werden die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber von erfahrenen TagesspiegelRedakteuren in einem Workshop vom voraussichtlich 27. November bis 1. Dezember 2017 in Berlin auf die Reise und die Aufgaben in Südkorea vorbereitet. Die Kosten für Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Vorbereitung und Organisation (Workshop und Paralympics) werden übernommen.

Die „Paralympics Zeitung“ wird vom Tagesspiegel und der „Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung“ (DGUV) herausgegeben. Publiziert wird die Zeitung in deutscher und englischer Sprache. Die beiden deutschen Ausgaben der Paralympics Zeitung erscheint im März 2018 als Beilage in Tagesspiegel, ZEIT und Handelsblatt mit einer Auflage von einer Million Exemplaren pro Ausgabe.

Text: PM Tagesspiegel und DGVU
Foto: Thilo Rückeis/der Tagesspiegel