Volontäre für Winterspiele in PyeongChang gesucht

Das Deutsches Haus bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in PyeongChang ist noch auf der Suche nach Volontären, die das Team vor Ort unterstützen:

„Seit nun fast 30 Jahren ist das Deutsche Haus der Treffpunkt der deutschen Olympiamannschaft, deren Wirtschaftspartnern, Medienvertretern und geladenen Gästen. Tägliche Pressekonferenzen gehören ebenso zum Tagesablauf wie die Medaillenfeiern nach einem erfolgreichen Wettkampftag. Auch 2018 wird es im Rahmen der olympischen und paralympischen Winterspiele in Südkorea wieder das Hospitality-Haus geben – nur einen Katzensprung vom Olympischen Dorf entfernt, unweit einzelner Wettkampfstätten im Herzen der Spiele und mit einem wunderschönen Blick auf die Skisprungschanze. Olympia-Feeling garantiert! Dieses Mal hast Du wieder die Möglichkeit, Teil der deutschen Sportfamilie zu sein und dabei zu helfen, allen Gästen des Hauses eine unvergessliche Zeit zu ermöglichen.

Für das Deutsche Haus (Paralympics) PyeongChang 2018 suchen wir engagierte und tatkräftige Volunteers für folgende Zeiträume:

  • Deutsches Haus PyeongChang 2018, 05.02. – 25.02.2018
  • Deutsches Haus Paralympics PyeongChang 2018, 08.03. – 18.03.2018

Die komplette Ausschreibung mit allen weiteren Informationen finden Sie hier.

Veranstaltung in Duisburg zu aktuellen Herausforderungen an den (neuen) Präsidenten Moon Jae-in in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Gerne möchten wir Sie auf eine Korea-Veranstaltung in Duisburg in der kommenden Woche aufmerksam machen. In einer Diskussionsrunde werden die aktuellen Herausforderungen an den (neuen) Präsidenten Moon Jae-in in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert:

A New President in South Korea – Economic, Political and Social Challenges for President Moon Jae-in

Gerhard-Mercator-Haus, Lotharstr. 57

Freitag, 24. November 2017, 16–19.30  Uhr

Um Anmeldung wird gebeten. Im Anschluss an das Panel lädt der koreanische Generalkonsul zu einem kleinen Empfang.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung, die auf Englisch stattfindet.

Verleihung der Mirok-Li Urkunde an Abtprimas em. Dr. Notker Wolf am 10.11.2017

Am 10. November 2017 wurde die Mirok-Li-Urkunde an den Preisträger 2017, den Abtprimas em. des Benediktinerordens, Dr. Notker Wolf, in einer Feierstunde vom Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Lothar H. Weise, in der Erzabtei Sankt Ottilien überreicht:

„Wir sind heute von nah und fern zusammengekommen, um Ihnen, verehrter Herr Abtprimas, die Auszeichnung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, die den Namen von Mirok Li trägt, zu überreichen.
Seit dem Jahr 1999 ehren die Deutsch-Koreanische Gesellschaft und die Koreanisch-Deutsche Gesellschaft in Seoul alternierend einmal im Jahr eine Persönlichkeit, die sich um die deutsch-koreanischen Beziehungen in besonderem Maße verdient gemacht hat. Soweit wir wissen, ist dies die einzige Ehrung dieser Art zwischen Deutschland und Korea.

Mit der Verleihung der Mirok-Li-Urkunde 2017 an Sie, lieber, verehrter Herr Abtprimas Dr. Wolf, möchten wir Ihr persönliches Engagement würdigen: Sie waren mehrmals in Nordkorea, obwohl die Missionsbenediktiner dort in den Jahren zwischen 1949 und 1953 schwer unter dem Regime leiden mussten und viele Tote zu beklagen hatten. Sie haben dennoch die Hand zur Versöhnung ausgestreckt und konnten den Bau eines Krankenhauses für die leidende nordkoreanische Bevölkerung in Rajin-Sonbong erreichen!

In Ihrer Person möchte die Deutsch-Koreanische Gesellschaft aber zugleich auch die über 100-jährige Arbeit der Missionsbenediktiner in und mit Korea würdigen und ehren! Aus den Berichten und Zeugnissen der Missionare über ihr Schicksal nach 1945 in Nordkorea wird – den schweren Schicksalen zum Trotz – die große Liebe und Verbundenheit mit Korea und seinen Menschen in ganz bewegender Weise deutlich. Das Korea-Museum hier in der Erzabtei, mehr aber noch das Kloster Waegwan und sein Wirken in Südkorea legen ebenso ein Zeugnis von dieser Verbundenheit und dem kontinuierlichen Wirken des Ordens in Korea ab.“ (Auszug aus dem Grußwort von dem Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Herrn Weise)

Vor der Zeremonie konnten die über 60 Gäste der Veranstaltung ein Kulturprogramm genießen, das reichlich Höhepunkte bot.

Einen ausführlichen Bericht können Sie in unserem bald erscheinenden Newsletter nachlesen sowie auf der Homepage von Herrn Koschyk, der die Laudation gehalten hat. Hier finden Sie auch ein Video der Veranstaltung.

Herbstausflug der DKG-NRW 2017

Der Herbstausflug der DKG-NRW ging Ende Oktober 2017 nach Wegberg an den Niederrhein.
Erste Station war der Skywalk am Braunkohletagebau Jackerath. Bei stürmischen Wind des Tiefs „Herwart“ informierte Michael Usinger über die Geschichte und Entwicklung des Braunkohleabbaus am Niederrhein: dramatische Veränderung der Landschaft, Räumung von Dörfern, Umsiedlung der Menschen, drastische Absenkung des Grundwasserspiegels und last but not least Schädigung der Umwelt durch Schadstoffe, die durch die Braunkohleverbrennung entstehen.

Herbstausflug 3
Foto von Klaus Geschwind: Mitglieder und FreundInnen der DKG am Braunkohletagebau
Ausführlicher Artikel von Michael Usinger

Die Sonder-Ausstellung „Unterwegs“ im Museum für Europäische Volkstrachten wurde von unseren Mitgliedern Sun-Na und Dr. Ralf Buschmeyer mitgestaltet. Die Leiterin des Museums, Frau Klara Schlömer informierte sehr anschaulich über die Ausstellung und die besondere historische Rolle Wegbergs und des Niederrheins bei der Auswanderung Deutscher im 18. und 19. Jahrhundert nach Amerika und der Zuwanderung von Gastarbeitern und Flüchtlingen aus Europa und Asien:
„ Die Heimat verlassen und eine Neue Heimat Finden“
So war der Bahnhof in Wegberg-Dalheim für viele Ausreisewillige aus Deutschland und insbesondere Osteuropa eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg nach Amerika. Die Menschen durften nämlich erst durch die Niederlande zum Hafen nach Antwerpen weiterreisen, wenn dort ein aufnahmebereites Schiff lag. Zeitzeugen sind heute u.a. der stillgelegte Bahnhof Dalheim.
Die erste Eis-Bar verdankt Wegberg einem italienischen Gastarbeiter. Frau Schlömer erinnerte sich, dass für die Jugendlichen diese Eis-Bar, neben dem Kino, der spannende Treffpunkt der Wegberger Jugend war.
Sun-Na Buschmeyer ist aus Korea nach Wegberg gekommen und hat zur aktuellen Ausstellung einige ihrer Koreanische Trachten zur Verfügung gestellt.

DKG Herbstausflug, Museum 4

Foto von Klaus Geschwind mit Mitgliedern der DKG-NRW in der Ausstellung.

Das Museum für Europäische Volkstrachten bietet auch einen sehr guten Überblick über die Geschichte und vielfältigen Techniken der Texil-Ver- und Bearbeitung. Herr Langenberg schilderte sehr anschaulich und humorvoll Reichtum, Wohlstand aber auch Armut, die in den Trachten ihren Ausdruck fanden sowie die Besonderheiten und Schönheiten der Gewänder wie auch die Eitelkeiten und die Zurschau-Stellung des Reichtums sowohl bei den Frauen und Männern.

Unsere Wanderung führte dann entlang des Beeckbaches in Wegberg, der eine Zeitlang, die Grenze zwischen den Spanischen Niederlande und Preußen bildete zur Ophover Mühle, vorbei an einer Motte, einer ehemaligen Erdhügel-Burg.
Bei geistreichen Getränken und einem guten Essen im Restaurant der „Ophover Mühle“ wurden viele Erinnerungen ausgetauscht, Geschichten aus Korea und vom Niederrhein erzählt, zukünftige Projekte diskutiert und neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen.

 

DKG-Stammtisch am 06.10.2017

Am Freitag, den 06.10.2017 war es wieder soweit: Die Deutsch-Koreanische-Gesellschaft lud zum Stammtisch. Ersttäter und altbekannte Gesichter folgten der Einladung. Nach DKG-Manier wurde auch bei diesem Stammtisch wieder ein anderes Restaurant ausgewählt. Gegen 19:30 trudelten die ersten hungrigen Gäste im Restaurant „Gung“ (궁,宮,Palast) in Mitte ein. Schnell waren zwei Tische belegt und der Abend wurde mit einer Vorstellungsrunde eröffnet.

Stammtisch2

Diskutiert wurden bei diesem Stammtisch unter anderem historische koreanische Landkarten, eine mögliche Wiedereröffnung der Sonderwirtschaftszone „Gaeseong“, der Zugang für Hilfsorganisationen zu Nordkorea, sowie der koreanische Wein „Majuang“(마주앙), den es jetzt auch in Deutschland zu kaufen gibt.
Beim gemeinsamen Schlemmen von koreanischen Speisen beteiligten sich am regen Austausch ausgewiesene Koreaexperten wie Frau Hertrampf (ehemalige Botschafterin in Nordkorea und Vorsit-zende des DKG-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg) und Herr Dr. Schmelter (ehemaliger Regionalleiter der Goethe-Institute in Ostasien und Vizepräsident der DKG) aber auch „Korea-Frischlinge“ wie Teilnehmer der letzten Runden von „Building Bridges“, eine gerade aus Korea nach Deutschland zurückgekehrte FSJ-lerin und Teilnehmerinnen der ersten Runde des Austauschprogramms „Young-Leaders Abroad“. So wurde es ein rundum spannender Abend.
Text: Michael Schubert, Building-Bridges-Betreuer
Bilder: Julia Rokach, Brückenbauerin

Mirok-Li-Preisverleihung am 10. November in St. Ottilien

Mirok-li Preisverleihung
St. Ottilien, 10. November 2017

Diesjähriger Preisträger ist
Herr Dr. Notker Wolf, Abtprimas em.

Laudator ist
Hartmut Koschyk MdB a.D.

Im Programm finden Sie nähere Informationen zum Ablauf sowie zu den Teilnehmern.

Liebe Mitglieder und Freunde der DKG e.V., wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Gerne können Sie die Einladung an Personen aus Ihrem Familien- und Freundeskreis oder auch an Organisationen die an dem Thema Interesse haben, weiterleiten!

DELEGATION X – Theaterproduktion und Diskussionsveranstaltung zur Teilung Koreas in Berlin

Gerne möchten wir Sie auf die internationale Theaterproduktion „DELEGATION X – Im Auftrag der Wiedervereinigung“ des Berliner Recherchelabels LUNATIKS in Berlin aufmerksam machen. In dem Theaterstück geht es um die Teilung Koreas: Ausgehend von einer deutsch-koreanischen Familiengeschichte im Zentrum des Konflikts werden Vereinigungsphantasien und Teilungserfahrungen inszeniert.

Das Stück wird im Theaterdiscounter, Klosterstraße 44, 10179 Berlin aufgeführt.

Termine: 21. bis 24. September 2017, 20 Uhr; am 24. September zusätzlich um 16 Uhr.

In Kooperation mit taz.dietageszeitung gibt es am 24. September um 18 Uhr unter dem Titel „Vereint // Geteilt – Dialog über Wiedervereinigung in Deutschland und Korea“ eine öffentliche Diskussionsveranstaltung dazu, bei der u.a. unser Vizepräsident Dr. Uwe Schmelter als Diskutant auf dem Podium teilnimmt. Dabei wird über vergangene und kommende Wiedervereinigungsbemühungen gesprochen. Es wird den Fragen nachgegangen: Welche Vision verfolgen wir, wenn wir von Wiedervereinigung sprechen? Ist ein Jenseits von Ideologien in absehbarer Zeit vorstellbar? Und welche Rolle kann die Kunst in diesem Prozess spielen?

Bildquelle: Philipp Schindler

Casting – Aufruf für neue TV-Sendung im Ersten

Eine TV-Produktionsfirma aus Hamburg, die unterschiedliche Formate für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, vor allem authentische und ehrliche Kinderformate für den KiKA produziert, sucht für ihre neue TV-Sendung für Das Erste deutschlandweit deutsche, binationale Familien mit Kindern im Alter von 9 -14 Jahren, die ihnen zeigen, was in ihrer Familie zu Weihnachten gegessen wird. Hierzu eine Anmerkung: Der Dreh ist für den Zeitraum zwischen Ende September bis Anfang November angedacht – es muss also niemand befürchten, dass die Produktionsfirma am 24. Dezember vor der Haustür steht.

Durch die Sendung soll gezeigt werden, wie bereichernd und spannend andere Kulturen und ihre Traditionen sein können – insbesondere wenn sie in einem Familienfest zusammenkommen. Und gleichzeitig geht es natürlich auch um die Freude am gemeinsamen Kochen. Das Besondere: Die Familien, bei denen gedreht wird, werden außerdem auch in die Fernseh-Show ins Studio eingeladen und dürfen dort in einer aufregenden Spiel-Koch-Sendung noch einmal an den Herd!

Hier gelangen Sie zum Castingaufruf und zum Bewerbungsbogen.

Volles Haus bei gemeinsamer Veranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Nach der Wahl von Moon Jae-in: Zeitenwende in Korea?“ hat der Regionalverband Berlin der DKG und die Friedrich-Naumann-Stiftung am vergangenen Dienstag in das Auswärtige Amt geladen. Trotz der tropischen Temperaturen sind sehr viele Gäste dieser Einladung gefolgt und sie wurden nicht enttäuscht. Lars-André Richter, Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Seoul, hat in einem sehr kurzweiligen Vortrag die Ereignisse der letzten Monate – angefangen beim Amtsenthebungsverfahren der früheren Präsidentin Park Geun-hye, über die Wahlen, hin zu den ersten Reformbestrebungen des Präsidenten Moon Jae-in und die Rollen Nordkoreas und der USA – zusammengefasst und eingeordnet.

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Dies spiegelte sich auch in einer sehr lebhaften Diskussion mit Herrn Prof. Mosler, FU Berlin und dem Publikum wider.

Wir möchten uns herzlich bei unseren Partnern, der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Institut für Koreastudien an der FU Berlin, für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Unser Dank gilt auch dem Auswärtigen Amt, das uns freundlicherweise die Räume zur Verfügung gestellt hat.

Für Ende Oktober planen wir eine weitere spannende Vortragsveranstaltung mit dem Leiter des Seouler Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir freuen uns, auch dort wieder viele Gäste begrüßen zu können.

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Bildquelle: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Präsident Moon Jae-in spricht in Berlin zur neuen Vision für Frieden auf der koreanischen Halbinsel

Eine seiner ersten Auslandsreisen hat Moon Jae-in, Präsident der Republik Korea, zum G-20-Gipfel nach Deutschland geführt. Im Vorfeld war er bereits in Berlin und so konnte er im Rahmen einer Veranstaltung der Körber Stiftung am 06. Juli 2017 einem breiten Publikum seine Vision für Frieden auf der koreanischen Halbinsel vorstellen. Auch einige Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. hatten die Gelegenheit, dieser Veranstaltung beizuwohnen.

Körber Stiftung DKG

Die vollständige Rede kann hier nachgelesen werden (auf Englisch).

Den Videomitschnitt der Körber Stiftung gibt es unter diesem Link.