Panmunjom-Erklärung zu Frieden, Wohlstand und Vereinigung der Koreanischen Halbinsel, 27. April 2018

Liebe Leser, liebe Leserin,
Sie alle haben sicherlich das inter-koreanische Gipfeltreffen am 27. April 2018 in Panmunjom mit großem Interesse verfolgt.
Die DKG freut sich, Ihnen heute den Text der gemeinsamen Erklärung des Gipfels in einer deutschen Übersetzung zur Verfügung stellen zu können.

Panmunjom-Erklärung zu Frieden, Wohlstand und Vereinigung der Koreanischen Halbinsel, 27. April 2018: Panmunjom_Erklaerung_Uebersetzung_final

Information über eine 14-tägige Koreareise

Frau Su Young Lee-Jänicke organisiert seit einigen Jahren jährlich eine 14-tägige Reise nach Südkorea. 2018 wird diese Reise vom 02. bis 16. September stattfinden.
Wer sich für diese Reise (siehe Koreareise für Führungskräft und junge Eliten aus Deutschland 2018)  interessiert, kann sich direkt bei Frau Lee-Jänicke melden.
Sie ist zu erreichen unter der Mail-Adresse    syjaenicke@gmail.com

Verleihung der Mirok-Li Urkunde an Abtprimas em. Dr. Notker Wolf am 10.11.2017

Abtprimas em. Dr. Notker Wolf

Am 10. November 2017 wurde die Mirok-Li-Urkunde an den Preisträger 2017, den Abtprimas em. des Benediktinerordens, Dr. Notker Wolf, in einer Feierstunde vom Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, Lothar H. Weise, in der Erzabtei Sankt Ottilien überreicht.

Vor der Zeremonie konnten die über 60 Gäste der Veranstaltung ein Kulturprogramm genießen, das reichlich Höhepunkte bot:

Das junge Duo „CelloGayageum“ Daniel KIM (Cello) und Dayoung YOON (Gayageum) begeisterte die Zuhörer mit eigenen Kompositionen, in denen sich koreanische Tradition und Moderne, West und Ost, verbanden. Die DKG dankt dem Koreanischen Kulturzentrum und der Kulturabteilung der koreanischen Botschaft sehr herzlich für seine Unterstützung, dank derer diese Künstler nach Sankt Ottilien kommen konnten!

Dayoung YOON und Daniel KIM

Ein großer Dank gebührt ebenso allen anderen Mitwirkenden an diesem schönen Programm, die – als Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft – ohne Honorar und ehrenhalber maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen:

Frau Hye-Soon Um-Schoof, Leiterin der „Korea Akademie“ in München und seit kurzem auch Vorsitzende des Regionalverbandes Bayern der DKG, begeisterte mit dem „Mönchstanz“ und einem Trommeltanz; die junge Komponistin Mathilde Koeppel aus Berlin spielte Beethoven und einige ihrer eigenen Kompositionen, und Frau Ducksoon Park-Mohr aus Berlin rundete das Programm mit zwei koreanischen Liedern ab.

Hye-Soon Um-Schoof

 

Mathilde Koeppel                           Ducksoon Park-Mohr

Die Erzabtei Sankt Ottilien stellte die sehr schönen Räumlichkeiten zur Verfügung und ermöglichte auch eine Führung durch die Koreanische Abteilung des Klostermuseums, in dem viele Zeugnisse aus dem frühen Wirken der Benediktiner Anfang des 20. Jahrhunderts in Korea ausgestellt sind – ein Tipp für Sie, sollten Sie einmal in die Gegend zwischen Augsburg und München reisen: Der Besuch des Museums lohnt sich!

In der Zeremonie zur Überreichung der Urkunde unterstrich Herr Weise in seiner Begrüßung die persönlichen Verdienste des Geehrten um die deutsch-koreanischen Beziehungen, aber auch die damit verbundene Anerkennung für das über 100-jährige Wirken der Missionsbenediktiner aus Sankt Ottilien in und mit Korea. (Text anbei).

Lothar H. Weise, Vorsitzender der DKG

Als Laudator unterstrich auch der Ehrenpräsident der DKG, Hartmut Koschyk, wie viele Berührungspunkte zu Korea es immer wieder auch im Lebenslauf des Geehrten gegeben hatte. Insbesondere würdigte er in diesem Zusammenhang die langjährigen Bemühungen von Abtprimas Dr. Wolf, den Kontakt auch nach Nordkorea herzustellen und damit an die sehr alte Geschichte der ersten Benediktinerabtei auf koreanischem Boden in Tokwon (Nähe Wonsan) anzuknüpfen. Die Einweihung des ersten und einzigen „Internationalen Katholischen Krankenhauses“ auf nordkoreanischem Boden im Jahre 2005 war die Frucht von über 10-jährigen Bemühungen und sollte – so der Wunsch – ein hoffnungsvolles Zeichen für eine künftige Verbesserung der Lage in Nordkorea sein. (Link zum Text)

Hartmut Koschyk, MdB a.D., Ehrenpräsident der DKG

In seinen Dankesworten unterstrich Abtprimas em. Dr. Wolf seine Freude über die Auszeichnung, die er ebenfalls als Ehrung der Arbeit der Benediktiner in Korea verstand. Er berührte die Zuhörer tief mit seinen Schilderungen über die Verhandlungen, die er in Nordkorea über den Bau des Krankenhauses geführt hatte, und wie Fortschritte in den Gesprächen in dem Moment begannen, als er seinen Verhandlungspartner nicht mehr als Vertreter eines Regimes, sondern als einen Menschen sehen konnte, der von Gott in gleicher Weise geliebt werde wie er selbst.

Dr. Wolf erinnerte in seinen Schlussworten daran, dass die Wiedervereinigung des geteilten Landes gleichermaßen Deutschlands wie Koreas Sehnsucht war und ist. Er forderte eindringlich dazu auf, trotz der großen Probleme mit der nordkoreanischen Führung doch gerade auch mit Nordkorea das Gespräch und den Dialog zu suchen, statt sich nur auf Sanktionen zu verlassen. Dem koreanischen Volk wünschte er mit sehr berührenden, eindringlichen Worten Einheit, Frieden und Freiheit.

Die Feier wurde – dem Ort angemessen – mit einem Empfang mit zünftiger Weißwurst und Brez´n abgerundet, bei dem noch viele lebhafte Gespräche geführt werden konnten.

Der Vorstand der DKG dankt allen, die viel Freizeit geopfert haben, um diese rundum gelungene Veranstaltung vorzubereiten. Neben den bereits genannten Mitwirkenden des Kulturprogramms geht dieser Dank insbesondere an Pater Dr. Cyrill Schäfer von Sankt Ottilien und an unsere Generalsekretärin, Cindy Gäde!

Text und Fotos: Doris Hertrampf

Gastfamilien und koreanische Austauschschülerinnen und -schüler gesucht!

Zur Zeit erreichen uns vermehrt Anfragen von Familien, die gerne Gastfamilie für koreanische Austauschschülerinnen und -schüler werden wollen und von Familien und Organisationen, die Gastfamilien in Deutschland und Korea suchen.

Sollten Sie…

  • …in Deutschland leben und für 3,5 oder 10 Monaten einen Jugendlichen aus Südkorea bei sich aufnehmen wollen, wenden Sie sich gerne an die DFSR-Organisation (Dr. Frank Sprachen & Reisen GmbH)
  • …aus Korea kommen und die Sommerferien bei einer deutschen Gastfamilie im Harz verbringen wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir bringen Sie zusammen.
  • …als koreanische Familie in Deutschland leben und für zwei bis drei Wochen im Sommer einen Jungen aus Berlin bei sich aufnehmen wollen, melden Sie sich bei uns. Wir stellen den Kontakt her.

An dieser Stelle möchten wir Sie und Euch auch schon darauf aufmerksam machen, dass die nächste Runde von „Building Bridges“, dem Jugendaustausch der DKG, 2018/2019 stattfindet. Alle Infos rund um die Bewerbungsphase gibt es rechtzeitig auf unserer Homepage und dem Building-Bridges-Blog.

Veranstaltung in Duisburg zu aktuellen Herausforderungen an den (neuen) Präsidenten Moon Jae-in in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Gerne möchten wir Sie auf eine Korea-Veranstaltung in Duisburg in der kommenden Woche aufmerksam machen. In einer Diskussionsrunde werden die aktuellen Herausforderungen an den (neuen) Präsidenten Moon Jae-in in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert:

A New President in South Korea – Economic, Political and Social Challenges for President Moon Jae-in

Gerhard-Mercator-Haus, Lotharstr. 57

Freitag, 24. November 2017, 16–19.30  Uhr

Um Anmeldung wird gebeten. Im Anschluss an das Panel lädt der koreanische Generalkonsul zu einem kleinen Empfang.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung, die auf Englisch stattfindet.

Volles Haus bei gemeinsamer Veranstaltung mit der Friedrich-Naumann-Stiftung

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Nach der Wahl von Moon Jae-in: Zeitenwende in Korea?“ hat der Regionalverband Berlin der DKG und die Friedrich-Naumann-Stiftung am vergangenen Dienstag in das Auswärtige Amt geladen. Trotz der tropischen Temperaturen sind sehr viele Gäste dieser Einladung gefolgt und sie wurden nicht enttäuscht. Lars-André Richter, Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Seoul, hat in einem sehr kurzweiligen Vortrag die Ereignisse der letzten Monate – angefangen beim Amtsenthebungsverfahren der früheren Präsidentin Park Geun-hye, über die Wahlen, hin zu den ersten Reformbestrebungen des Präsidenten Moon Jae-in und die Rollen Nordkoreas und der USA – zusammengefasst und eingeordnet.

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Dies spiegelte sich auch in einer sehr lebhaften Diskussion mit Herrn Prof. Mosler, FU Berlin und dem Publikum wider.

Wir möchten uns herzlich bei unseren Partnern, der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Institut für Koreastudien an der FU Berlin, für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Unser Dank gilt auch dem Auswärtigen Amt, das uns freundlicherweise die Räume zur Verfügung gestellt hat.

Für Ende Oktober planen wir eine weitere spannende Vortragsveranstaltung mit dem Leiter des Seouler Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir freuen uns, auch dort wieder viele Gäste begrüßen zu können.

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Bildquelle: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Abschlussbroschüre von „Building Bridges“ erstellt

Die fünfte Runde unseres Jugendaustausches „Building Bridges“ ist nun schon wieder vorbei. Wer jedoch noch einmal in Erinnerungen schwelgen oder sich allgemein über den Austausch und die koreanische Kultur informieren möchte, wird sich an der Abschlussbroschüre des Jahres 2016/2017 erfreuen. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre. Sie kann hier eingesehen werden.

Veranstaltung des Regionalverbandes Berlin: „Nach der Wahl von Moon Jae-In: Zeitenwende in Korea?“

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und mit dem Institut für Koreastudien der FU Berlin, und dank freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt, wird
Herr Dr. Lars-Andre Richter, Leiter des Seouler Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung,
am 11. Juli 2017 um 18.00 Uhr
einen Vortrag zum Thema
NACH DER WAHL VON MOON JAE-IN: ZEITENWENDE IN KOREA ?
halten.
Herr Dr. Richter wird dabei sowohl über die Lage in Südkorea nach den Präsidentschaftswahlen vom 9. Mai 2017 als auch über die Situation in Nordkorea und die möglichen Entwicklungen des Nord-Süd-Verhältnisses auf der koreanischen Halbinsel sprechen. Als Experten stehen für die anschließende Diskussion Herr Professor Hannes Mosler und Dr. Eric Ballbach vom Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin zur Verfügung.
Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft dankt in diesem Zusammenhang sowohl Dr. Richter und der Friedrich-Naumann-Stiftung als auch dem Institut für Koreastudien der FU Berlin sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit, die diese interessante Veranstaltung ermöglicht.
Ort der Veranstaltung: der Fritz-Kolbe-Saal im Besucherzentrum des Auswärtigen Amtes.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

Unterstützung für Chorprojekt aus Dresden – Reise nach Korea

Wir möchten Sie gerne auf ein unterstützenswertes Chorprojekt aus Dresden aufmerksam machen:

Der Chor der Laborschule Dresden wird mit 37 Schülern zwischen 10 und 18 Jahren im Oktober 2017 zu einer Chorreise nach Südkorea fahren. Die Idee zu diesem Projekt ist durch den Besuch eines südkoreanischen Chores im letzten Jahr entstanden und wurde durch das Engagement der Eltern in ehrenamtlichen Stunden entwickelt und organisiert.

Der Chor bittet um Unterstützung, damit dieser in festlicher Kleidung in Südkorea auftreten und damit das Ziel, dass die Eltern „nur“ die Flugkosten von ca. 800€/Kind tragen müssen, erreicht werden kann. Bereits 60% der Fundingschwelle wurde erreicht und nur noch 600€ fehlen zur Überwindung der Crowdfundingschwelle bis Anfang Juli.

Sie können die Aktion auf https://www.99funken.de/laborschulchor unterstützen. Zum Beispiel können Sie sich einen Ehrenplatz zum Konzert am 28.06.2017 um 17:00 Uhr im Plenarsaal des Rathauses Dresden sichern, sich eine Postkarte aus Südkorea schicken oder dem Projekt eine kleine Spende zukommen lassen. Auch Weitersagen, teilen und Liken ist eine große Unterstützung.

Helfen Sie mit, dass sich dieses Engagement der Eltern, die Zusammenarbeit mit der Laborschule und dem Omse e.V. sowie die Landeshauptstadt Dresden, die Deutsche Chorjugend oder die Sparkasse Dresden bezahlt macht.