Ankündigung Regionalverband NRW

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der DKG NRW,
aus Münster erreicht uns eine Einladung des Kunsthaus Kannen zum diesjährigen 2×2 Forum als regionale und internationale Plattform für sogenannte Outsider Art und zeitgenössische Kunst. Vom 3. bis 6. Oktober 2019 werden etwa 20 Ateliers, Galerien, Projekte und Hochschulen aus dem Umfeld Kunst, Soziales und Psychiatrie dazu eingeladen, sich selbst und ihre aktuellen Konzepte zu präsentieren. Dabei sind u.a. das Daeyami Studio aus Südkorea oder Art Brut Project aus Kuba. Die Gäste aus Korea und Kuba werden von ihrer Zusammenarbeit mit geistig oder psychisch behinderten Künstlern in ihren Heimatländern berichten. Der Eintritt ist frei, das Programm finden Sie angehängt.

Für unseren gemeinsamen Stand der DKG NRW auf dem Bonner Kulturfest Vielfalt! am kommenden Sonntag laufen derzeit die Vor-bereitungen auf Hochtouren. Das Angebot unserer kulturellen und kulinarischen Beiträge ist fixiert und wir alle hoffen auf einen möglichst regenarmen Tag auf dem Bonner Markt. Unseren Stand finden Sie in Blickrichtung links von der Bühne an Nummer 4 und unser K-Pop Beitrag wird gegen 12.15 Uhr auf der Bühne zu erleben sein. Wir freuen uns wenn wir möglichst viele von Ihnen auf dem Bonner Markt treffen !  

Für das Konzert am 4.10.2019 im Rahmen der Korea-Woche der koreanischen Botschaft in Köln sind noch Resttickets in den Bereichen 3, 4 und 5 verfügbar. Die Bereiche 1 und 2 sind bereits ausgebucht. Tickets für die koreanische Filmwoche u.a. für den Film „Parasite“ sind noch verfügbar und im Internet unter „Filmfestival Cologne“ zu erhalten.   https://filmfestival.cologne/

Über das wieder Ende Oktober stattfindende Frankfurter Filmfestival der dortigen koreanischen Botschaft erhalten Sie demnächst detailliertere Informationen. Für heute herzliche Grüße und einen guten Start in den Oktober mit wie immer spannenden Veranstaltungen wünscht Ihnen allen

Wolfram van Stephold

Korea Verband – Ausstellungsprogramm

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Korea Verbands,

im Rahmen unserer Ausstellung laden wir zu zwei weiteren Veranstaltungen ein, die verschiedene Themenschwerpunkte vertiefen. Zum einen zeigen wir mit „Shusenjo“ einen Dokumentarfilm, dem es gelingt, die Positionen der ultrakonservativen Kräfte in Japan zu beleuchten, die sich dem Kampf der „Trostfrauen“ für ihre Würde mit besonderer Vehemenz entgegenstellen. Zum anderen wird Yuri Doolan, ein Experte für die Geschichte und die Situation der Frauen in den südkoreanischen Camptowns, für einen Vortrag nach Berlin kommen.

Abschließend weisen wir noch gerne auf ein Konzert anlässlich des 100. Jahrestages des 1. März-Aufstandes für die Unabhängigkeit Koreas hin. In der St. Elisabeth-Kirche wird MARSYAS erklingen, das längste Schlagzeugsolo der Welt. Ein Benefizkonzert zugunsten der Errichtung einer Friedensstatue in Berlin. Eine Sinfonie für Schlagzeug und Percussion, komponiert von Cord Meijering.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Shusenjo

Die Frage der „Trostfrauen“ ist wahrscheinlich Japans umstrittenstes diplomatisches Dilemma der Gegenwart. Innerhalb Japans spaltet das Thema das Land entlang klarer ideologische Linien. Befürworter und Kritiker von „Trostfrauen“ geraten in einen unerbittlichen Streit um empirische Beweise, die Gültigkeit mündlicher Aussagen, die Anzahl der Opfer, die Bedeutung der sexuellen Sklaverei und die Definition von Zwangsrekrutierung. Es geht um Glaubwürdigkeit, Legitimität und den Einfluss auf die historische Narrative. Der Film „Shusenjo“ vertieft sich in die Debatten und deckt die wahren Absichten der Befürworter und der Gegner in der „Trostfrauen“-Frage auf.

Ort: Korea Verband, Quitzowstraße 103, 10551 Berlin
Datum: 28. September, Filmbeginn 16 Uhr, Einlass ab 14 Uhr
Film: 120 min. mit koreanischen und englischen Untertiteln; anschließend Kurzvorträge und Diskussion

Weitere Informationen auf unserer Website und auf Facebook:
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Vortrag von Yuri Doolan

Camptown Women, Children and Adoption

Prof. Dr. Yuri Doolan wird am 13. Oktober im Korea Verband einen englischsprachigen Vortrag zu den Camptown Frauen und ihren Kindern halten. Koreanische Frauen haben seit einigen Jahrzehnten den Amerikanern nicht nur mit sexueller Arbeit in den Camptowns, sondern auch mit ihrer reproduktiven Arbeit gedient. Seit Mitte der 1950er, als den Amerikanern eine ansteigende Zahl von ethnisch gemischten Kindern in den Camptowns auffiel, wurden diese durch amerikanische Organisationen aus Korea fortgebracht und an amerikanische Familien zur Adoption vermittelt. Jedoch waren viele dieser Kinder faktisch gar keine Waisen, sondern lebten mit ihren koreanischen Müttern in den Siedlungen, die um die Camptowns der US Militär Basen entstanden waren.

Ort: Korea Verband, Quitzowstraße 103, 10551 Berlin
Zeit: 13. Oktober 2019 um 14 Uhr
Sprache: Vortrag in englischer Sprache, die Diskussion kann auf Wunsch ins Deutsche oder Koreanische übersetzt werden
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Konzert zum 100. Jahrestag des
1. März-Aufstands in Korea

In der St. Elisabeth-Kirche erklingt MARSYAS, das längste Schlagzeugsolo der Welt, das Cord Meijering anlässlich des 100. Jahrestages des 1. März-Aufstands in Korea komponiert hat. Im 3. Satz rezitiert die Schlagzeugerin den gesamten Text der Proklamation von 1919 in alt-koreanischer Sprache, während sie weiterspielt. Ein anderthalbstündiges Konzert im Rahmen des Residence Musician Programm im Isang Yun Haus Berlin, zugunsten der Errichtung einer Friedensstatue in Berlin.

Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin
Datum: 10. Oktober 2019 um 19 Uhr.
 
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Besucht unsere Ausstellung im Korea Verband!

Wir möchten zum Schluss noch ein paar Eindrücke von unserer Ausstellung nachreichen, sie war ein voller Erfolg! Es gab zahlreiche Besucher, tolle Performances und schöne Grußworte. Noch einmal vielen herzlichen Dank an alle Gäste, Künstler und Redner für diesen unvergesslichen Abend!

Öffnungszeiten:
Unser Museumsprojekt kann neben den obengenannten Veranstaltungen unter der Woche an folgenden Tagen besucht werden. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Dienstag, 14 – 18 Uhr
Mittwoch, 14 – 20 Uhr
Freitag, 14 – 18 Uhr

Der Webstuhl-Performance von Yoonji Kim wurde gebannt gelauscht. Besucherinnen lassen sich mit Yong-I fotografieren. Fotos von Jiye Lee.
Das Künstlerpaar und Herr Direktor Shin-Gon An vom House of Sharing. Fotos von Jiye Lee.
 

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Quitzowstraße 103
10551 Berlin
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MuEon DaEon – Museumsprojekt zu sexualisierter Gewalt eröffnet in Berlin


Berlin ist ein Ort des Gedenkens und des Aktivismus. Seine Geschichte verpflichtet es einfach dazu. Der Korea Verband setzte sich mit der AG „Trostfrauen“, die aus internationalen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen besteht, bereits seit Jahrzehnten für die sogenannten „Trostfrauen“ und gegen sexuelle Gewalt in Konflikten wie auch in Friedenszeiten ein. Nun startet der Korea Verband hierzu das Museumsprojekt „MuEon DaEon | Sprachlos Vielstimmig“ mit der Dauerausstellung „Die ‚Trostfrauen‘ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt“. Es setzt sich mit sexualisierter Gewalt dokumentarisch und künstlerisch auseinander. Damit wird der Grundstein für das erste Museum zu diesem Thema in Berlin und Deutschland gelegt.

Kontinuierlich durch Veranstaltungen ergänzt, wird es sich auch als Dokumentations- und Recherchezentrum verstehen, das eng mit Bildungseinrichtungen, der Forschung, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen in Moabit, in Berlin, bundesweit und international zum Thema der sexualisierten Gewalt zusammenarbeiten wird.

Dokumentation und Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Die Dauerausstellung dokumentiert die Kontinuität sexualisierter Gewalt als global immer wiederkehrende Form der Gewalt. Sie thematisiert die Geschichte der „Trostfrauen“, der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg, die Wehrmachts- und KZ-Bordelle des NS-Regimes, sowie die Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch Soldaten der Alliierten. In diesem Fall existiert noch eine große Leerstelle in der Geschichtsaufarbeitung Deutschlands.

Der größte Teil der Ausstellung zu den „Trostfrauen“ ist in Kooperation mit dem House of Sharing in Südkorea entstanden. Das Wohn- und Museumsprojekt kümmert sich seit mehr als 20 Jahren um ehemalige „Trostfrauen“. Es verbleiben viele Erinnerungen an Freude, Wut und Trauer, die sie täglich erlebten. Mit der Ausstellung „Das Ende des Tunnels“ möchte das House of Sharing der Öffentlichkeit zeigen, dass die Frauen nicht bloß Überlebende der Sexsklaverei durch das japanische Militär sind, sondern auch ganz gewöhnliche Menschen.

Am Beispiel Südkoreas wird auch veranschaulicht, wie Gewalterfahrungen und das Trauma des kolonialen Erbes weitergereicht werden: Vergewaltigungen durch südkoreanische Soldaten im Vietnamkrieg und organisierte Prostitution für US-Soldaten in Militärstützpunkten in Südkorea. Die Dichotomie zwischen Täter- und Opfernation wird hier gebrochen.

Aktivismus und Selbstorganisation von Frauen weltweit

Schließlich werden Wege der Verarbeitung am Beispiel der Ezidinnen nach dem Völkermord von 2014, der Arbeit von medica mondiale, des Schmetterlingsfonds der „Trostfrauenbewegung“ und unserer Aktivitäten vor Ort dargestellt. Damit sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und der Bogen zu unserem Alltag gespannt werden. Zusätzlich zu den dokumentarischen Darstellungen werden auch Kunstwerke wie die „Friedensstatue auf Reisen“ und die „Vietnam Pieta“ von dem bekannten Künstlerpaar Kim Seo-Kyung und Kim Eun-Sung ausgestellt.

Im Prozess der Vorbereitung der Ausstellung entstanden wertvolle Kooperationen mit wichtigen NGOs wie dem House of Sharing, dem Korean Council for the Women Drafted for Military Sexual Slavery by Japan und dem Sunlit Sisters’ Center aus Korea, sowie medica mondiale und Ezidischer Frauenrat in Deutschland. Ihre wertvollen Beiträge werden in Form eines Ausstellungskatalogs veröffentlicht.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Do. 12.09.2019, 18 Uhr
Eröffnungsfeier

Sa. 28.09.2019, 16 Uhr
Filmvorführung: Shusenjo – 주전장
The Main Battleground of the Comfort Women Issue
USA 2019 / 120’ / Dokumentarfilm / REGIE Miki Dezaki  
Ut: Eng & Kor / Nach dem Film gibt es eine Diskussionsrunde auf Deutsch

So. 13.10.2019, 14 Uhr
Vortrag in englischer Sprache
Vortrag und Diskussion: Camptown women, children and adoption
Prof. Yuri Doolan, Brandeis University

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag, 14 – 18 Uhr
Mittwoch, 14 – 20 Uhr
Freitag, 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung

Ausstellungsort

Korea Verband
Quitzowstraße 103
10551 Berlin

Tel: +49-(0)30–3980 5984
Mail: mail@koreaverband.de

Weitere Information:
www.koreaverband.de
www.mueondaeon.net


Junge koreanische Talente Ensemble Crush – Kontrast

Neue Musik von Mitgliedern des Ensemble Crush: unkonventionell, grenzüberschreitend, kompromisslos

Mittwoch, 25. September 2019, 19.00 Uhr

Koreanisches Kulturzentrum
Space GODO
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

Eintritt frei. Online-Anmeldung erforderlich.

Nakayama Karin, Violine
Jeong Kyusang, Klarinette
Moon Jongin, Klavier

Ensemble Crush
Das sich durch ausgefallene und variable Besetzungen hervorhebende Ensemble CRUSH gründete sich im Jahr 2013 mit dem Ziel, neben der Bildung eines Repertoires aus bereits existierenden Werken der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Komponist*innen für neue Stücke in einer besonderen instrumentalen Zusammensetzung zu gewinnen.
Die Mitglieder des Ensembles kommen aus fünf verschiedenen Ländern und haben alle im Ruhrgebiet ihre musikalische Heimat gefunden. Für sie bedeutet gemeinsames Musizieren gleichzeitig kommunikativ und kompromisslos zu agieren – im vollen Bewusstsein sowohl um den eigenen persönlichen musikalischen Hintergrund als auch um die Mitspieler sollen bestehende Grenzen ausgelotet und neue Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten gesucht und gestaltet werden. Von besonderem Interesse ist dabei eine unkonventionelle Programmgestaltung, die durch den ensembleeigenen Komponisten und den Einsatz von Elektronik auf vielfältige Weise verwirklicht wird.
In diesem Konzert sind das Gründungsmitglied und der Klarinettist Jeong Kyusang, die Violinistin Nakayama Karin und der Pianist Moon Jongin mit einem sehr anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm zu hören. Mit dem Konzerttitel „Kontrast“ werden in mehreren Programmblöcken Werke koreanischer Komponist*innen denen europäischer Komponist*innen kontrastierend gegenübergestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

 

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Lesekreis im Oktober

Lesekreis im Oktober

Autor und Werk: Kim Jung-hyuk „Dein Schatten ist ein Montag“ (Krimi, 2019)

Privatdetektiv Dongchi Gu, ehemaliger Polizist, arbeitet als „Deleter“. Im Auftrag seiner Klienten vernichtet er Hinterlassenschaften, von denen die Nachwelt nichts erfahren soll: Tagebücher, Briefe Fotos und persönliche Gegenstände, vor allem aber Daten und Dateien. Als Donghun Bae, einer seiner Klienten, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, muss Gu so schnell wie möglich an das Tablet kommen, mit dessen Beseitigung er beauftragt ist, doch das Gerät ist weg. Gu tut sich mit seinem Freund und ehemaligen Kollegen Inspektor Kim zusammen, der den Todesfall untersucht. Ihre Nachforschungen bringen die beiden schon bald auf die Spur einer geheimnisvollen Kampfkunstgruppe und den zwielichtigen Chef einer großen Fernsehproduktions-gesellschaft.

„Wie schon der Titel vermuten lässt, ist «Dein Schatten ist ein Montag» alles andere als ein konventioneller Krimi. Es ist ein Noir-Roman, der zwar düster, aber auch ziemlich schräg ist. Der ebenso von der Endlichkeit des Lebens handelt wie von den Geheimnissen im Leben und davon, wie man damit umgeht.“ (Hanspeter Eggenberger, Tagesanzeiger)

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Allgemeine Hinweise zum Lesekreis:

– Der Lesekreis findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in deutscher Sprache statt.
– Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Alle sind herzlich willkommen!
– Die literarischen Werke werden privat gelesen und bilden so die Grundlage für die Diskussion im jeweiligen 
  Lesekreis.
– Der Eintritt ist frei!

Zeit: Mi, 02. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Ort: Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Space GODO
Leipziger Platz 3
10117 Berlin 


Wir bitten um Anmeldung
 
 
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SOUNDTRACK Biotope – Temporary Protectorate

Logo Koreanisches Kulturzentrum
Youngho Lee
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate


Youngho Lee, eine südkoreanische Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet, hat erfolgreich das Internationale Atelierprogramm des Künstlerhauses Bethanien 2018 abgeschlossen. Unterstützt wurde sie dabei vom Art Council Korea. Seit 2017 führt die gallery damdam, die Galerie der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea, ein reguläres Programm durch, in dessen Rahmen Künstler*innen des oben genannten Residenzprogramms die Gelegenheit zu einer Abschlusspräsentation erhalten. Lee ist die fünfte Künstler*in, die für dieses Programm ausgewählt wurde.

Ihre Ausstellung „SOUNDTRACK: Biotope – Temporary Protectorate“ ist das Ergebnis der Kooperation mit dem Musikproduzenten Min Jun Park, auch bekannt als DJ Soundscape. In diesem Projekt hat die Künstlerin den Versuch unternommen, die Atmosphäre nach dem Koreakrieg, die Auswirkungen der Verbreitung von Massenmedien und neuen Technologien und den Einfluss von westlicher Musik auf die südkoreanische Musikszene, die über die US-Armee nach Korea kam, zu erforschen und zu archivieren.
gallery damdam
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate

Von Koreas traditioneller Gesellschaft zur Risikogesellschaft
Eröffnung: 19.09.2019 (Do), 19.00 UhrAusstellungszeitraum: 20.09.2019 – 16.11.2019Ausstellungsort: Koreanisches Kulturzentrum
(gallery damdam, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin)Künstlerin: Youngho Lee

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

Filmkreis im September

Filmkreis im September

Filmvorführung und Gespräch in entspannter Atmosphäre!
– Jeden letzten Donnerstag im Monat –
In Anwesenheit der Filmkritikerin Anke Sterneborg (rbbKultur)

„Barking Dogs Never Bite“  (플란다스의 개) (Komödie, 2000/106 Min/OmeU)

Regisseur: Bong Joon-ho
Hauptdarsteller*in: Lee Sung-jae, Bae Doona 

Barking Dogs Never Bite erzählt die Geschichte von dem arbeitslosen Professor Yun-ju (Lee Sung-jae), der sich vom Bellen der Hunde in seinem Apartmentkomplex derart gestört fühlt, dass er anfängt, diese zu entführen. Hyeon Nam (Bae Doona), die in einem Nachbarschaftsbüro arbeitet, wird Zeugin, wie die Hunde nacheinander verschwinden und beschließt, der Sache nachzugehen. Durch einige unerwartete Ereignisse werden die beiden anfänglichen Gegenspieler im Laufe des Films zu Freunden. Neben vielen Kuriositäten, die die Handlung bereichern, gibt es auch einige sozialkritische Anspielungen…

„Clevere, leichtfüßige und enorm unterhaltsame schwarze Komödie mit einigen sozialen Anliegen. Rückblickend ein erster Vorgeschmack, warum Bong Joon-ho zurzeit zu den faszinierendsten Regisseuren des Weltkinos gehört.“ (bereitsgesehen de)

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Nach der Filmvorführung laden wir Sie zum Gespräch mit der Filmkritikerin Anke Sterneborg ein.
Wir sprechen über Plot, Machart, Schauspieler*innen und über alles, was uns sonst noch interessiert.

Unter den Diskussionsteilnehmer*innen verlosen wir zwei Kinogutscheine!

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!



Zeit: Donnerstag, 26. September 2019, 18.00 Uhr
Ort:  Koreanisches Kulturzentrum
        Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
        – SPACE GODO –
        Leipziger Platz 3
        10117 Berlin


Der Eintritt ist kostenlos!

Wir bitten um Anmeldung

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DKG NORD – 3. Stammtisch am 12. Oktober 2019 in Bremen

Der Regionalverband NORD der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft lädt zu seinem 3. Stammtisch am 12. Oktober 2019 in Bremen herzlich ein. Der Vorstand des Regionalverbandes Nord hat wieder ein abwechslungsreiches Programm für Mitglieder und Gäste vorbereitet.

12.15 – 13.00 Uhr: Private Führung durch das Bremer Rathaus (Treffpunkt ca. 12.00 Uhr am Haupteingang des Rathauses!)

13.00 – 13.30 Uhr: „Schneller Imbiss“ in der Markthalle 8 (Domshof 8-12) (Nur wer etwas essen möchte!)

bis 13.45 Uhr: Eintreffen im Überseemuseum in Bremen, Bahnhofsplatz 13 in 28195 Bremen

3.45 – 14.00 Uhr: Begrüßung und Aktuelles zur Deutsch-Koreanischen Gesellschaft

14.00 – 15.00 Uhr: Lagebericht zur sicherheitspolitischen Situation auf der koreanischen Halbinsel und Auftrag der Streitkräfte der Republik Korea (Vortrag mit Diskussion) (Bernd Giebner, Vorsitzender des Regionalverbandes NORD und Oberstleutnant i.G. JEON, Segye, koreanischer Militärattaché an der Botschaft der Republik Korea, Berlin)

15.00 – 15.15 Uhr: Pause ( Kaffee, Tee, Wasser, Kekse!)

15.15 – 16.15 Uhr: Film zum Wiederaufbauprojekt der „Deutschen Arbeitsgruppe Hamhung“ in Nordkorea in den Jahren 1955-1962 und anschließende Diskussion mit einer Zeitzeugin (Frau Britta Lübke mit Frau Helga Lübke)

16.30 – 17.00 Uhr: Führung im Überseemuseum

17.15 – 18.00 Uhr: Spaziergang oder Fahrt mit der Straßenbahn in die Bremer Innenstadt zur Böttcherstrasse (ca. 15 Minuten)

18.00 – 21.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen der Mitglieder und Gäste in einem Restaurant in der Böttcherstrasse (auf eigene Rechnung!)

 

Hinweise:

Bei Anreise mit dem Auto zum Rathaus kann das Parkhaus „Am Dom“ (früherer Name: Violenstraße) benutzt werden.

Wenn Sie das Auto in der Nähe des Überseemuseums, das am Bahnhofsvorplatz liegt, parken möchten, gibt es im Bereich des Bahnhofs mehrere Parkhäuser und Parkmöglichkeiten.

Bei Anreise mit der Bahn kommt Man am einfachsten vom Hauptbahnhof mit dem ÖPNV mit der Buslinie 25 oder den Straßenbahnlinien 4,6 und 8 zum Rathaus (drei Haltestellen bis „Domsheide“!).

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie bitte bis zum 28. September 2019 bei Bernd Giebner, Vorsitzender des RV Nord, an. (e-mail: Bernd@Giebner.de oder Tel: 0174-3401167).

Vielen Dank.

 

DKG NRW – Asiatisches Festival in Köln am 31. August 2019

Von China über Korea, Indonesien bis Indien!

Zum zweiten Mal fand das Asiatische Festival im Bürgerzentrum Engelshof e.V. in Köln statt. Als Premiere waren diesmal die jungen Deutsch-Koreaner der 2. Generation HanDo e.V. und der Regionalverband NRW der DKG auf einem gemeinsamen Stand vertreten.

Die etwa 250 Besucher konnten bewundern, wie sich chinesische Souvenirs und Heilkünste, indonesische Küche und koreanische Kultur sowie Kulinarisches ergänzen. Bereichert wurde das vielfältige und bunte Angebot noch durch einen Stand für koreanische vegane Tempel-Küche und in Deutschland hergestellten Soju.

Reges Interesse fand das ausgelegte Informationsmaterial über Reisen nach Korea. Auch die Broschüren über koreanisches Essen und die Ankündigung der Korea-Woche vom 04. bis 16.10.2019 in Köln mit klassischer Musik und Filmprogramm waren bald vergriffen. Besonderen Spaß bereitete einigen Besuchern die öffentliche Hanbok-Anprobe mit anschließendem Foto-Shooting, derweil sich kleine und große Kinder an dem traditionellen koreanischen Wurfspiel Tuho die Zeit vertreiben konnten.

Mit untergehender Sonne endete der Tag mit einem bunten Bühnenprogramm aus balinesischem Tanztheater, Tänzen und Gesänge aus Korea, China, Indien und Sumatra. Sowohl die traditionellen Hanboks und die lautstarke und präzise Performance der Damen der NRW-Gruppe „Arirang“ als auch der in Köln ansässigen jungen Tanzgruppe „Garam-Muyong“ stießen dabei auf große Resonanz und konnten die positive Wahrnehmung für Korea in Köln an diesem Tag noch einmal deutlich abrunden.

Text und Bild: Wolfram van Stephold