Junge koreanische Talente Ensemble Crush – Kontrast

Neue Musik von Mitgliedern des Ensemble Crush: unkonventionell, grenzüberschreitend, kompromisslos

Mittwoch, 25. September 2019, 19.00 Uhr

Koreanisches Kulturzentrum
Space GODO
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

Eintritt frei. Online-Anmeldung erforderlich.

Nakayama Karin, Violine
Jeong Kyusang, Klarinette
Moon Jongin, Klavier

Ensemble Crush
Das sich durch ausgefallene und variable Besetzungen hervorhebende Ensemble CRUSH gründete sich im Jahr 2013 mit dem Ziel, neben der Bildung eines Repertoires aus bereits existierenden Werken der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Komponist*innen für neue Stücke in einer besonderen instrumentalen Zusammensetzung zu gewinnen.
Die Mitglieder des Ensembles kommen aus fünf verschiedenen Ländern und haben alle im Ruhrgebiet ihre musikalische Heimat gefunden. Für sie bedeutet gemeinsames Musizieren gleichzeitig kommunikativ und kompromisslos zu agieren – im vollen Bewusstsein sowohl um den eigenen persönlichen musikalischen Hintergrund als auch um die Mitspieler sollen bestehende Grenzen ausgelotet und neue Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten gesucht und gestaltet werden. Von besonderem Interesse ist dabei eine unkonventionelle Programmgestaltung, die durch den ensembleeigenen Komponisten und den Einsatz von Elektronik auf vielfältige Weise verwirklicht wird.
In diesem Konzert sind das Gründungsmitglied und der Klarinettist Jeong Kyusang, die Violinistin Nakayama Karin und der Pianist Moon Jongin mit einem sehr anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm zu hören. Mit dem Konzerttitel „Kontrast“ werden in mehreren Programmblöcken Werke koreanischer Komponist*innen denen europäischer Komponist*innen kontrastierend gegenübergestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

 

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Lesekreis im Oktober

Lesekreis im Oktober

Autor und Werk: Kim Jung-hyuk „Dein Schatten ist ein Montag“ (Krimi, 2019)

Privatdetektiv Dongchi Gu, ehemaliger Polizist, arbeitet als „Deleter“. Im Auftrag seiner Klienten vernichtet er Hinterlassenschaften, von denen die Nachwelt nichts erfahren soll: Tagebücher, Briefe Fotos und persönliche Gegenstände, vor allem aber Daten und Dateien. Als Donghun Bae, einer seiner Klienten, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, muss Gu so schnell wie möglich an das Tablet kommen, mit dessen Beseitigung er beauftragt ist, doch das Gerät ist weg. Gu tut sich mit seinem Freund und ehemaligen Kollegen Inspektor Kim zusammen, der den Todesfall untersucht. Ihre Nachforschungen bringen die beiden schon bald auf die Spur einer geheimnisvollen Kampfkunstgruppe und den zwielichtigen Chef einer großen Fernsehproduktions-gesellschaft.

„Wie schon der Titel vermuten lässt, ist «Dein Schatten ist ein Montag» alles andere als ein konventioneller Krimi. Es ist ein Noir-Roman, der zwar düster, aber auch ziemlich schräg ist. Der ebenso von der Endlichkeit des Lebens handelt wie von den Geheimnissen im Leben und davon, wie man damit umgeht.“ (Hanspeter Eggenberger, Tagesanzeiger)

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Allgemeine Hinweise zum Lesekreis:

– Der Lesekreis findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in deutscher Sprache statt.
– Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Alle sind herzlich willkommen!
– Die literarischen Werke werden privat gelesen und bilden so die Grundlage für die Diskussion im jeweiligen 
  Lesekreis.
– Der Eintritt ist frei!

Zeit: Mi, 02. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Ort: Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Space GODO
Leipziger Platz 3
10117 Berlin 


Wir bitten um Anmeldung
 
 
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SOUNDTRACK Biotope – Temporary Protectorate

Logo Koreanisches Kulturzentrum
Youngho Lee
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate


Youngho Lee, eine südkoreanische Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet, hat erfolgreich das Internationale Atelierprogramm des Künstlerhauses Bethanien 2018 abgeschlossen. Unterstützt wurde sie dabei vom Art Council Korea. Seit 2017 führt die gallery damdam, die Galerie der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea, ein reguläres Programm durch, in dessen Rahmen Künstler*innen des oben genannten Residenzprogramms die Gelegenheit zu einer Abschlusspräsentation erhalten. Lee ist die fünfte Künstler*in, die für dieses Programm ausgewählt wurde.

Ihre Ausstellung „SOUNDTRACK: Biotope – Temporary Protectorate“ ist das Ergebnis der Kooperation mit dem Musikproduzenten Min Jun Park, auch bekannt als DJ Soundscape. In diesem Projekt hat die Künstlerin den Versuch unternommen, die Atmosphäre nach dem Koreakrieg, die Auswirkungen der Verbreitung von Massenmedien und neuen Technologien und den Einfluss von westlicher Musik auf die südkoreanische Musikszene, die über die US-Armee nach Korea kam, zu erforschen und zu archivieren.
gallery damdam
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate

Von Koreas traditioneller Gesellschaft zur Risikogesellschaft
Eröffnung: 19.09.2019 (Do), 19.00 UhrAusstellungszeitraum: 20.09.2019 – 16.11.2019Ausstellungsort: Koreanisches Kulturzentrum
(gallery damdam, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin)Künstlerin: Youngho Lee

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
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Filmkreis im September

Filmkreis im September

Filmvorführung und Gespräch in entspannter Atmosphäre!
– Jeden letzten Donnerstag im Monat –
In Anwesenheit der Filmkritikerin Anke Sterneborg (rbbKultur)

„Barking Dogs Never Bite“  (플란다스의 개) (Komödie, 2000/106 Min/OmeU)

Regisseur: Bong Joon-ho
Hauptdarsteller*in: Lee Sung-jae, Bae Doona 

Barking Dogs Never Bite erzählt die Geschichte von dem arbeitslosen Professor Yun-ju (Lee Sung-jae), der sich vom Bellen der Hunde in seinem Apartmentkomplex derart gestört fühlt, dass er anfängt, diese zu entführen. Hyeon Nam (Bae Doona), die in einem Nachbarschaftsbüro arbeitet, wird Zeugin, wie die Hunde nacheinander verschwinden und beschließt, der Sache nachzugehen. Durch einige unerwartete Ereignisse werden die beiden anfänglichen Gegenspieler im Laufe des Films zu Freunden. Neben vielen Kuriositäten, die die Handlung bereichern, gibt es auch einige sozialkritische Anspielungen…

„Clevere, leichtfüßige und enorm unterhaltsame schwarze Komödie mit einigen sozialen Anliegen. Rückblickend ein erster Vorgeschmack, warum Bong Joon-ho zurzeit zu den faszinierendsten Regisseuren des Weltkinos gehört.“ (bereitsgesehen de)

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Nach der Filmvorführung laden wir Sie zum Gespräch mit der Filmkritikerin Anke Sterneborg ein.
Wir sprechen über Plot, Machart, Schauspieler*innen und über alles, was uns sonst noch interessiert.

Unter den Diskussionsteilnehmer*innen verlosen wir zwei Kinogutscheine!

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!



Zeit: Donnerstag, 26. September 2019, 18.00 Uhr
Ort:  Koreanisches Kulturzentrum
        Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
        – SPACE GODO –
        Leipziger Platz 3
        10117 Berlin


Der Eintritt ist kostenlos!

Wir bitten um Anmeldung

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DKG NORD – 3. Stammtisch am 12. Oktober 2019 in Bremen

Der Regionalverband NORD der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft lädt zu seinem 3. Stammtisch am 12. Oktober 2019 in Bremen herzlich ein. Der Vorstand des Regionalverbandes Nord hat wieder ein abwechslungsreiches Programm für Mitglieder und Gäste vorbereitet.

12.15 – 13.00 Uhr: Private Führung durch das Bremer Rathaus (Treffpunkt ca. 12.00 Uhr am Haupteingang des Rathauses!)

13.00 – 13.30 Uhr: „Schneller Imbiss“ in der Markthalle 8 (Domshof 8-12) (Nur wer etwas essen möchte!)

bis 13.45 Uhr: Eintreffen im Überseemuseum in Bremen, Bahnhofsplatz 13 in 28195 Bremen

3.45 – 14.00 Uhr: Begrüßung und Aktuelles zur Deutsch-Koreanischen Gesellschaft

14.00 – 15.00 Uhr: Lagebericht zur sicherheitspolitischen Situation auf der koreanischen Halbinsel und Auftrag der Streitkräfte der Republik Korea (Vortrag mit Diskussion) (Bernd Giebner, Vorsitzender des Regionalverbandes NORD und Oberstleutnant i.G. JEON, Segye, koreanischer Militärattaché an der Botschaft der Republik Korea, Berlin)

15.00 – 15.15 Uhr: Pause ( Kaffee, Tee, Wasser, Kekse!)

15.15 – 16.15 Uhr: Film zum Wiederaufbauprojekt der „Deutschen Arbeitsgruppe Hamhung“ in Nordkorea in den Jahren 1955-1962 und anschließende Diskussion mit einer Zeitzeugin (Frau Britta Lübke mit Frau Helga Lübke)

16.30 – 17.00 Uhr: Führung im Überseemuseum

17.15 – 18.00 Uhr: Spaziergang oder Fahrt mit der Straßenbahn in die Bremer Innenstadt zur Böttcherstrasse (ca. 15 Minuten)

18.00 – 21.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen der Mitglieder und Gäste in einem Restaurant in der Böttcherstrasse (auf eigene Rechnung!)

 

Hinweise:

Bei Anreise mit dem Auto zum Rathaus kann das Parkhaus „Am Dom“ (früherer Name: Violenstraße) benutzt werden.

Wenn Sie das Auto in der Nähe des Überseemuseums, das am Bahnhofsvorplatz liegt, parken möchten, gibt es im Bereich des Bahnhofs mehrere Parkhäuser und Parkmöglichkeiten.

Bei Anreise mit der Bahn kommt Man am einfachsten vom Hauptbahnhof mit dem ÖPNV mit der Buslinie 25 oder den Straßenbahnlinien 4,6 und 8 zum Rathaus (drei Haltestellen bis „Domsheide“!).

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie bitte bis zum 28. September 2019 bei Bernd Giebner, Vorsitzender des RV Nord, an. (e-mail: Bernd@Giebner.de oder Tel: 0174-3401167).

Vielen Dank.

 

DKG NRW – Asiatisches Festival in Köln am 31. August 2019

Von China über Korea, Indonesien bis Indien!

Zum zweiten Mal fand das Asiatische Festival im Bürgerzentrum Engelshof e.V. in Köln statt. Als Premiere waren diesmal die jungen Deutsch-Koreaner der 2. Generation HanDo e.V. und der Regionalverband NRW der DKG auf einem gemeinsamen Stand vertreten.

Die etwa 250 Besucher konnten bewundern, wie sich chinesische Souvenirs und Heilkünste, indonesische Küche und koreanische Kultur sowie Kulinarisches ergänzen. Bereichert wurde das vielfältige und bunte Angebot noch durch einen Stand für koreanische vegane Tempel-Küche und in Deutschland hergestellten Soju.

Reges Interesse fand das ausgelegte Informationsmaterial über Reisen nach Korea. Auch die Broschüren über koreanisches Essen und die Ankündigung der Korea-Woche vom 04. bis 16.10.2019 in Köln mit klassischer Musik und Filmprogramm waren bald vergriffen. Besonderen Spaß bereitete einigen Besuchern die öffentliche Hanbok-Anprobe mit anschließendem Foto-Shooting, derweil sich kleine und große Kinder an dem traditionellen koreanischen Wurfspiel Tuho die Zeit vertreiben konnten.

Mit untergehender Sonne endete der Tag mit einem bunten Bühnenprogramm aus balinesischem Tanztheater, Tänzen und Gesänge aus Korea, China, Indien und Sumatra. Sowohl die traditionellen Hanboks und die lautstarke und präzise Performance der Damen der NRW-Gruppe „Arirang“ als auch der in Köln ansässigen jungen Tanzgruppe „Garam-Muyong“ stießen dabei auf große Resonanz und konnten die positive Wahrnehmung für Korea in Köln an diesem Tag noch einmal deutlich abrunden.

Text und Bild: Wolfram van Stephold

DKG NRW- Gwangbokjeol (광복절) in Castrop-Rauxel am 17. August 2019

Gwangbokjeol (광복절) ist der jährliche Nationalfeiertag, der in ganz Korea an die Befreiung von der japanischen Besatzung am 15.August 1945 erinnert. Aus diesem Anlass hatte der Bundesverband der Koreaner in Deutschland e.V. (BVKD) nach Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet eingeladen.

Der Einladung war nicht nur die gesamte koreanische diplomatische Vertretung mit dem Botschafter aus Berlin und den Generalkonsuln aus Bonn, Frankfurt und Hamburg gefolgt sondern auch die Vertreter der Verbände der Koreaner in Deutschland, der Krankenschwestern- und Bergbauvereine und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW waren anwesend.

Wie der Vertreter der Stadt Castrop-Rauxel Hans-Hugo Kurrek herausstellte wertschätze man die jährliche Anwesenheit der koreanischen Gemeinde, von denen viele in den Zechen und Krankenhäusern der näheren Umgebung über Jahrzehnte hart gearbeitet und sich problemlos in die deutschen Gemeinden integriert und hier eine neue Heimat gefunden haben.

Koreanisches Essen und Getränke waren an allen Ständen liebevoll zubereitet und ausreichend vorhanden. Neben sportlichen Wettkämpfen rundeten Pungmul und Trommeltanz das Programm ab und ließen bereits einen Vorgeschmack auf das kulturelle Abendprogramm aufkommen. Nach über 12 Stunden endete das Fest mit immer noch nicht müden, aber sichtlich zufriedenen Besuchern, die danach noch die teilweise lange Heimreise antraten.

Text und Bild: Wolfram van Stephold