DKG NRW – Asiatisches Festival in Köln am 31. August 2019

Von China über Korea, Indonesien bis Indien!

Zum zweiten Mal fand das Asiatische Festival im Bürgerzentrum Engelshof e.V. in Köln statt. Als Premiere waren diesmal die jungen Deutsch-Koreaner der 2. Generation HanDo e.V. und der Regionalverband NRW der DKG auf einem gemeinsamen Stand vertreten.

Die etwa 250 Besucher konnten bewundern, wie sich chinesische Souvenirs und Heilkünste, indonesische Küche und koreanische Kultur sowie Kulinarisches ergänzen. Bereichert wurde das vielfältige und bunte Angebot noch durch einen Stand für koreanische vegane Tempel-Küche und in Deutschland hergestellten Soju.

Reges Interesse fand das ausgelegte Informationsmaterial über Reisen nach Korea. Auch die Broschüren über koreanisches Essen und die Ankündigung der Korea-Woche vom 04. bis 16.10.2019 in Köln mit klassischer Musik und Filmprogramm waren bald vergriffen. Besonderen Spaß bereitete einigen Besuchern die öffentliche Hanbok-Anprobe mit anschließendem Foto-Shooting, derweil sich kleine und große Kinder an dem traditionellen koreanischen Wurfspiel Tuho die Zeit vertreiben konnten.

Mit untergehender Sonne endete der Tag mit einem bunten Bühnenprogramm aus balinesischem Tanztheater, Tänzen und Gesänge aus Korea, China, Indien und Sumatra. Sowohl die traditionellen Hanboks und die lautstarke und präzise Performance der Damen der NRW-Gruppe „Arirang“ als auch der in Köln ansässigen jungen Tanzgruppe „Garam-Muyong“ stießen dabei auf große Resonanz und konnten die positive Wahrnehmung für Korea in Köln an diesem Tag noch einmal deutlich abrunden.

Text und Bild: Wolfram van Stephold

Lesekreis im August – Für Liebhaber der koreanischen Literatur — oder für diejenigen die es werden wollen

Lesekreis im August
Autor und Werk: Yi Mun-yol „Der entstellte Held“ (Roman)In seinem 1987 auf Koreanisch erschienenen Werk erzählt Yi Mun-yol vom zwölfjährigen Han Pyongtae, der, nach der Strafversetzung seines Vaters von Seoul in eine Kleinstadt, auf eine neue Schule gehen muss. 
Schon bald stellt er fest, dass hier ganz andere Regeln herrschen: Der etwas ältere Klassensprecher Sokdae tyrannisiert seine Klassenkameraden und zwingt sie zu willenloser Unterwerfung – mit Billigung der Lehrer. Han Pyongtae nimmt den Kampf auf, doch auch er ist nicht immun gegen die Verführung durch die Macht. Das Klassenzimmer wird zur Bühne eines unerbittlichen Machtkampfes.


„Eine feinsinnige, fesselnde Geschichte von einem großartigen Autor.“ (Salman Rushdie)

„Yi Mun-yols Erzählung ist unschwer als Parabel auf das Verhalten der Menschen gegenüber absoluten Führungspersönlichkeiten in der Gesellschaft zu erkennen.“ (buchkritik.at)


Yi Mun-yol (geb. 1948) zählt heute zu den bedeutendsten und meistgelesenen koreanischen Schriftstellern. Seine Werke wurden in unterschiedlichste Sprachen übersetzt und vielfach verfilmt – so auch „Der entstellte Held“ im Jahr 1992. Yi Mun-yol erhielt zahlreiche Preise, darunter auch den französischen Orden der Künste 
und der Literatur („Ordre des Arts et des Lettres“).


Zeit:   Mi, 07. August 2019, 18.00 Uhr
Ort:    Koreanisches Kulturzentrum
           — Space GODO — 
           Leipziger Platz 3
           10117 Berlin

 

Der Eintritt ist frei!Wir bitten um Anmeldung.


Allgemeine Hinweise zum Lesekreis:Der Lesekreis findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in deutscher Sprache statt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Jede/r ist willkommen!Die literarischen Werke werden privat gelesen und dienen als Grundlage für die Diskussion im jeweiligen Lesekreis.

 

Gemeinsamer Besuch der DKG-BW Mitglieder zum Vortrag und Gespräch mit S.E. Botschafter der Republik Korea Herrn Dr. Jong Bum Goo an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in Geislingen am 20.Mai 2019

Am 20. Mai gab sich S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo die Ehre seinen Antrittsbesuch in

Baden-Württemberg mit einem Besuch der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in Geislingen zu bereichern. Zu dieser Veranstaltung hatte Frau Heike Baehrens, Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Göppingen und Vorstandsmitglied der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, und auch langjähriges Mitglied der DKG BW, die Mitglieder der DKG BW herzlich eingeladen. Mit großem Interesse nahmen viele Mitglieder und ihre Freunde diese Einladung an.

Warum besucht ein Botschafter bei seinem Antrittsbesuch in einem Bundesland eine Hochschule und nicht ein großes, renommiertes Unternehmen?

Nun, die Antwort darauf gab S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo selbst, indem er seine ca. 15 studierenden Landsleute, die unter den etwa 25 Teilnehmern dieser Veranstaltung, auf Deutsch begrüßte.

Die HfWU unterhält derzeit zu 6 koreanischen Hochschulen und Universitäten freundschaftliche Beziehungen. Diese Verbindungen werden durch den wechselseitigen Austausch von Studenten beider Länder sehr aktiv und attraktiv gepflegt.

S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo, der auch selbst in Deutschland studiert hat, gab seinen Studenten folgende Botschaft mit auf den Weg; zuerst in Deutsch und dann noch in koreanischer Übersetzung durch seine Sekretärin:

„Bitte nutzen Sie die Gelegenheit Ihres Gastsemesters hier an der HfWU in Geislingen, viel von der Kultur ihres Gastlandes zu erfahren und zu lernen! Sie sind Teil der zukünftigen Generation, in deren Händen die Entwicklung der Deutsch-Koreanischen Wirtschaftsbeziehungen liegen wird.

Deutschland, welches bis vor 30 Jahren ein geteiltes Land war, wie es unser Korea leider heute noch ist, bietet ihnen die große Gelegenheit zu erfahren, wie die Menschen hier am westlichen Rand des eurasischen Kontinents leben, denken und handeln. Korea liegt am östlichen Rande dieser riesigen Landmasse ca. 9000 km von Deutschland entfernt.“

Anschließend, bei der Aussprache mit den Teilnehmern wurden interessante Aspekte beider Nationen und Kulturen sichtbar!

Eine Studentin berichtete vom Anfang ihres Aufenthaltes an der HfWU, der zu diesem Zeitpunkt ca. 2 Monate zurücklag, dass ihr die Art und Weise des Studierens in Deutschlands erst nicht so sehr gefallen habe. In Korea wäre es mehr ein Rezipieren des Vorgetragenen und der lehrenden Professorinnen und Professoren und weniger ein selbstständiges Denken und Entwickeln von eigenen Ideen und Gedanken… aber nun, nach gut der Hälfte ihres Aufenthaltes hier in Deutschland, hätte sie diese offene Atmosphäre zwischen Studenten und den Professoren sehr beeindruckt – und sie wolle versuchen, nach ihrer Rückkehr an ihre Uni in Korea, diese Art des Studierens zu leben und zu verbreiten!

Für den Schreiber dieser Zeilen, war diese Stellungnahme sehr beeindruckend, denn es wird daraus deutlich, dass das konfuzianistische Denken (Kong Ja), auch die scheinbar dem Westen so nahe koreanische Kultur und Gesellschaft doch noch in erheblichem Maß die junge Generation prägt.

S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo ermutigte abschließend alle Teilnehmer an der Entwicklung der Deutsch-Koreanischen Beziehungen aktiv mitzuarbeiten.

Beispiel hierfür war die Anwesenheit der Geschäftsführung eines lokalen Mittelstandunternehmens, welches vor 25 Jahren ein Zweigwerk in Korea gegründet hat. Heute zählt man über 80 Mitarbeiter vor Ort in Korea.

Zum Abschluss durfte sich S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo in das Goldene Buch der Stadt Geislingen eintragen, welches der stellvertretende Bürgermeister mit in den Hörsaal der HfWU gebracht hatte.

Auch dieses ein Zeichen für die Wertschätzung, sowohl für den Botschafter der Republik Korea als auch des Veranstaltungsortes und seiner Bedeutung für den Ausbau und die weitere Vertiefung der Deutsch-Koreanischen Beziehungen!

Text: Werner Schwichtenberg

Dr. Uwe Schmelter im Interview mit KBS World Radio – Brückenbauer zwischen Deutschland und Korea

http://world.kbs.co.kr/service/contents_view.htm?lang=g&menu_cate=people&id=&board_seq=367120

© Dr. Uwe Schmelter 

Die Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. fühlten sich durch eine mentale Wahlverwandtschaft mit allen Koreanern verbunden. Das sagt unser dieswöchiger Interviewgast, Dr. Uwe Schmelter. Die sechs Jahre, die er als Leiter des Goethe-Instituts in Seoul verbracht habe, seien eine unendlich glückliche und schöne Zeit gewesen. 

Seit Februar 2018 ist Dr. Schmelter Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und engagiert sich in dieser Funktion weiterhin für den bilateralen Kulturaustausch. Mehr über die Aktivitäten der Gesellschaft erzählt er im Interview.

„ Have Fun in Pjöngjang“, ein Filmabend in Bad Harzburg am 27.06.2019

Im Rahmen der Korea-Aktivitäten der Stadt Bad Harzburg fand am 27.06.2019 die Aufführung des Films „Have Fun in Pjöngjang“ im Bündheimer Schloss statt. Dank der großzügigen Unterstützung der Stadt konnte auch der Regisseur des Films, Herr Pierre-Olivier Francois, der Filmvorführung beiwohnen. Danken möchte ich auch dem Präsidenten der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft e.V., Herrn Dr. Uwe Schmelter, für sein großes Engagement zur Durchführung dieses kulturellen Ereignisses.

Zum Auftakt der Filmvorführung begrüßte Bad Harzburgs Bürgermeister Ralf Abrahms den aus Paris angereisten Regisseur des Films und die erschienenen interessierten Bad Harzburger Bürger. Zusammenfassend erinnerte er noch einmal an die dem Film vorausgegangene Bücherschenkung an die südkoreanische Grenzstadt Cheorwon im Jahre 2017 und die geplante grenzüberschreitende Ausstellung mit Teilnehmer-Grenzkreisen aus beiden koreanischen Staaten im Jahre 2020.

Nach dem Ende des Films war das Erstaunen des Publikums groß: Es hatte ein Nordkorea gesehen, wie es für Viele bisher nicht vorstellbar war, frei von den sonst üblichen Klischees.

In der anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion beantwortete Regisseur Francois gekonnt, und mit einem Faktenwissen aus zahlreichen Nordkorea-Besuchen, die vielen Fragen des interessierten Publikums.

Regisseur Pierre-Olivier Francois v.l. beantwortet die Fragen des Publikums im Bündheimer Schloss

Bei einem gemeinsamen Abendessen zu Ehren des deutsch-französischen Regisseurs freuten sich Bürgermeister Ralf Abrahms, Amtsleiter Andreas Simon, Regisseur Francois und Rolf Gensecke, Korea-Beauftragter der Stadt Bad Harzburg und Präsidiumsmitglied der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V., über den gelungenen Filmabend und erörterten dabei auch die geplante grenzüberschreitende Ausstellung, verbunden mit einer Bücherschenkung an die teilnehmenden nordkoreanischen Grenzstädte/Kreise.

v.l.n.r. Amtsleiter Andreas Simon, Bürgermeister Ralf Abrahms, Korea-Beauftragter Rolf Gensecke, Regisseur Francois

Text: Rolf Gensecke MdP der DKG e.V.

Fotos: Goslarsche Zeitung

Korea Festival 2019

Koreanische traditionelle Musik und Tanzkunst trifft auf die Kultur des Breakdance. In einem dynamischen Zusammenspiel von Samul-Spielern und B-Boys vereinen sich Kulturen aus Ost und West.Fusion MC wurde 2002 gegründet und ist eine führende B-Boying-Gruppe aus Korea. Die Crew hat über 30 internationale B-Boy-Wettbewerbe gewonnen, darunter auch den Wettbewerb »Battle of the Year 2013« in Deutschland.Die 2013 gegründete Dong Rak Traditional Performing Arts Group kombiniert traditionelle Elemente von Samulnori, einem beliebten koreanischen Percussion-Musikgenre, mit spielerischen Elementen. Die Gruppe möchte den ursprünglichen Zweck der traditionellen darstellenden Kunst erfüllen, nämlich Menschen jeden Alters zu unterhalten.

* Eintritt frei – Zugang nur mit Online-Freiticket
* Ein freies Getränk bei der Abgabe des ausgefüllten Umfragebogens an der Bar nach dem Konzert
[Invitation] Show Passion Korea

Bericht – Mitglieder Workshop in Stuttgart am 27.04.

Regionalverband Baden-Württemberg

Mitglieder-Workshop in Stuttgart am 27.04.2019

Text: Jonas Winter

Der Regionalverband Baden-Württemberg der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft veranstaltete am 27.04.2019 seinen ersten Mitglieder-Workshop.

Zum Auftakt wurden die anwesenden neun Mitglieder und die zwei geladenen interessierten Gäste von Vorstand Dr. Byong-Hak Kim begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete die Gruppe gegen 10.15 Uhr in das Tagesprogramm. Für den Vormittag waren zwei Vorträge geplant.

Teil 1 – Vorträge

Der erste Vortrag mit dem Titel ‚Menschenrechte, Demokratie, Wiedervereinigung – Das Beziehungsgeflecht der protestantischen Kirchen in Korea und Deutschland‘, wurde von Herr Lutz Drescher gehalten, der von seinen Erfahrungen aus Korea in der Zeit von 1987-1995 berichtete. Dort war er für die evangelische Mission der Landeskirche Baden-Württemberg tätig, sodass er insbesondere die Geschichte der Beziehungen zwischen Korea und Deutschland auf kirchlicher Ebene beleuchtete. In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde bereicherten Frau Dorothea Schweizer und Frau Margit Lottje-Schröder, die ebenfalls über Erfahrungen aus diesem Bereich berichten konnten, den Vortrag mit ausführlichen Ergänzungen.

So gaben die Vortragenden unter anderem eindrucksvolle Einblicke in eine Zeit, in der in Korea noch eine Diktatur herrschte.

Aufgrund des großen Interesses aller Anwesenden, musste der Zeit-Slot für diesen Programmpunkt sodann bis zur Mittagspause ausgedehnt werden.

Durch eine kleine Verkürzung der Mittagspause konnte aber der Tagesplan dennoch eingehalten werden.

Der zweite Teil des Tages begann mit einem Vortrag von Prof. You Jae Lee zum Thema ‚Die Rolle der Koreanistik in der Deutsch-Koreanischen Zusammenarbeit.‘ Hier wurde die Geschichte der Tübinger Koreanistik-Abteilung und die aktuellen Projekte der Abteilung vorgestellt. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich bereits heraus, dass die DKG-BW in Kooperation mit der Koreanistik-Abteilung beispielsweise Lesungen Koreanischer Autoren veranstalten könnte.

Teil 2 – Projektideen und Projektauswahl

Nach dem Vortragsprogramm teilte sich die Gruppe in zwei Kleingruppen auf, die jeweils Ideen für konkrete Projekte sammelten, die die DKG-BW umsetzen könnte. Diese Ideen wurden dann im Plenum vorgetragen und im Anschluss wurde darüber entschieden, welche Projekte die DKG-BW unterstützt oder in Eigenregie durchführen kann.

Das Ergebnis gestaltet sich wie folgt:

  1. Besuch der Veranstaltung mit dem Botschafter der Rep. Korea in BRD, Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen

Am 20.05.2019 hält der Botschafter der Rep. Korea in BRD, seine Eminenz Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen im Rahmen seines Besuches in der Stadt Göppingen in BW einen Vortrag über „Chancen der deutsch-koreanischen Beziehungen“. Frau Heike Baehrens, MdB und Mitglied der DKG-BW, lädt hierzu herzlich die DKG-BW ein.

  1. Konzert des Tutti Ensemble Korea

    Am 07.06.2019 findet in der Liederhalle ein Konzert des Tutti Ensemble Korea statt, das von 5 lokalen Vereinen organisatorisch betreut wird. Die DKG-BW wird sowohl im Vorfeld, als auch am Konzertabend vor Ort unterstützend tätig sein.


  2. Lesung von 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen
    Am 25.06.2019 findet eine Lesung der koreanischen Schriftstellerin 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen statt. Bei der Organisation wird die DKG-BW unterstützend tätig sein.
  3. Stammtisch

    Ab September wird die DKG-BW monatlich einen Stammtisch organisieren, der abwechselnd in Tübingen und Stuttgart veranstaltet wird. Dabei soll jedes Treffen unter einem bestimmten Thema stehen, zu dem jeweils ein Mitglied einen kurzen Input gibt.


  4. Pansori(판소리)-Konzert
    Im Oktober 2019 soll in Stuttgart ein Pansori(판소리)-Konzert organisiert werden. Als Anlass der Besuch einer Gruppe von Pansori-Künstlern, die nach Tübingen reist, wo sie ebenfalls ein Konzert geben wird. Den Künstlern soll durch das Projekt auch in Stuttgart eine Bühne geboten werden.


  5. Gesprächsreihe

    Ab November beginnt die DKG-BW eine Gesprächsreihe zu veranstalten. Dabei sollen Personen geladen werden, die über Erfahrungen innerhalb der Deutsch-Koreanischen Beziehung berichten können. Als Inspiration zu dieser Idee, diente der oben erwähnte Vortrag von Lutz Drescher, dessen Bericht ohne weiteres einen Abend hätte füllen können.

Fazit zum Workshop

Dank der guten Vorbereitung durch die stellvertretende Vorsitzende Eun Young Park kann die DKG-BW auf einen gelungenen und ergebnisreichen ersten Mitglieder-Workshop zurückblicken.
Sowohl in inhaltlicher, als auch in persönlicher Hinsicht war es ein wertvoller Tag für alle Beteiligten. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit sich in zahlreichen Gesprächen besser kennenzulernen und Informationen auszutauschen. So entstanden neue Bekanntschaften, die den Zusammenhalt im Verein fördern und die interne Zusammenarbeit erleichtern werden. Zugleich konnten durch gemeinsames Brain-Storming neue Projekte angestoßen werden, die nun nach und nach umgesetzt werden. Hierfür waren vor allem auch die Gespräche in den Kleingruppen sehr produktiv.

Es hat sich gezeigt, dass die Arbeitsweise im Workshop Früchte trägt und die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass es weitere Workshops dieser Art geben wird.

Lesung und Autorengespräch mit Park Hyoung-su – „Nana im Morgengrauen“ (Roman, 2018)

Der schüchterne Student Leo will sich nach seinem Studium auf eine Reise um die Welt begeben, bleibt jedoch in Bangkok im Prostituiertenbezirk Nana hängen. Durch eine Verkettung von Zufällen trifft er dort an einem Imbissstand auf eine Frau, die ihn augenblicklich in ihren Bann zieht. 
Fasziniert und abgestoßen zugleich von seiner Ahnung, dass es sich bei dieser unbekannten Schönen um eine Prostituierte handeln könnte, spricht er sie an. Wenige Tage später sucht er Ploy, so der Name der Frau, in ihrer Wohnung in Nana auf. Zusammen mit drei anderen Prostituierten lebt sie in der völlig heruntergekommenen Mietwohnung eines schäbigen Hauses, das einen bunten, stinkenden Haufen von verarmten, verzweifelten und verwirrten Menschen beherbergt. Der sensible, ja geradezu ängstliche Leo ist abgestoßen von der erbärmlichen Unterseite der Neonglitzerwelt Bangkoks, die von Stumpfheit, Drogen, Not und Gewalt geprägt ist. 
Park Hyoung-su, geboren 1972, gilt als der aufstrebende Stern unter den koreanischen Autoren. Nach seinem Studium trat er eine Professur für Kreatives Schreiben an der Korea University in Seoul an. Er veröffentlichte bisher zwei Bände mit Kurzgeschichten, für die er mit dem Daesan Literary Award ausgezeichnet wurde, und den vorliegenden Roman. Sein Stil, der mit innovativen Metaphern und dosiert eingesetzten Elementen eines magischen Realismus arbeitet, hat ihm unter Kritikern hohe Anerkennung eingebracht.


Podium in Berlin:

– Park Hyoung-su (Autor)
– Moderation: Barbara Wahlster
– Sprecher: Matthias Scherwenikas
– Dolmetscherin: Irene Maier


Zeit: Mi, 03. Juli 2019, 19:00 Uhr 
Ort: Literaturhaus Berlin (Kaminzimmer), Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Der Eintritt ist frei!
Anmeldung erforderlich

Podium in Hamburg:

– Park Hyoung-su (Autor)
– Moderation: Prof. Jörn Düwel
– Sprecher: Christian Sabisch
– Dolmetscherin: Dr. Myong-Sook Park 


Zeit: 
Do, 04. Juli 2019, 18:00 Uhr
Ort: Museum am Rothenbaum (MARKK), Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Der Eintritt ist frei! 
Anmeldung erforderlich 


* In den Ausstellungsräumlichkeiten des MARKK ist derzeit zudem die Sonderausstellung „Uri Korea“ zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Koreanisches Kulturzentrum
Tobias Liefert
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

Regionalverband NORD – 2. Stammtisch am 14. April 2019 in Hannover

Der Regionalverband NORD der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft hatte am 14. April 2019 zu seinem 2. Stammtisch in Hannover eingeladen.
Alle Mitglieder und Gäste, die dabei waren, denken an eine interessante und besonders schöne Veranstaltung zurück.

Die Vorträge und Diskussionen von Herrn Siebert von der Messe AG Hannover, von Generalkonsul SHIN, Sung-Chul aus Hamburg, von Frau Oki Twachtmann und Dr. Salzmann haben uns interessante Einblicke in die aktuelle sicherheitspolitische Lage auf der koreanischen Halbinsel, in bilaterale wirtschaftliche Kontakte und die Lebenserfahrungen einer koreanischen Krankenschwester in Deutschland gegeben. Begleitet wurden die Vorträge von Gesangsbeiträgen des koreanischen Chores aus Hannover, der uns in traditioneller koreanischer Tracht, im Hanbok, mit seinen schönen Liedern erfreute.

Allen Beteiligten möchte ich noch einmal an dieser Stelle für ihr Engagement herzlich danken, allen voran Herrn Dr. Salzmann, ohne dessen Einsatz für das Gelingen des 2. Stammtisches diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen wäre.
Zum Abschluss führte uns Dr. Salzmann durch die Herrenhäuser Gärten und erläuterte uns die Geschichte und Struktur dieser schönen Anlage im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover.

Der 3. Stammtisch wird voraussichtlich am 19. Oktober in Bremen stattfinden.

Bericht von: Bernd Giebner (Vizepräsident der DKG und Vorsitzender Regionalverband NORD)


Fotos von: Michael Schubert