AUFRUF ZUM CROWDFUNDING

Liebe DKG Mitglieder,Liebe Freunde Koreas,
nachfolgend veröffentlichen wir einen Aufruf zum Crowdfunding für ein deutsch-koreanisches Jugendorchester-Treffen in Korea der Freien Jugendorchesterschule Berlin.Es wäre sehr schön, wenn Sie dieses förderungswürdige Projekt im Rahmen des deutsch-koreanischen Jugendaustausches unterstützen möchten.

Ihr DKG Vorstand

AUFRUF ZUM CROWDFUNDING

Um im Rahmen eines deutsch-koreanischen Austauschprojektes zwischen zwei Jugendorchestern die Reise nach Korea finanzieren zu können, haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Nur noch bis zum 15.08.2019 können Sie sich als interessierte Unterstützer über folgenden Link daran beteiligen.

https://www.startnext.com/gegenbesuch-jso-fjosbhttps://www.startnext.com/gegenbesuch-jso-fjosbhttps://www.betterplace.me/gegenbesuch-des-jso-der-fjosb-in-korea

Das Geld ist dafür bestimmt, auch den Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, deren Eltern sich die Reise nicht leisten können, und um sie für alle anderen bezahlbar zu machen.


Mit herzlichem Dank
Martina Feldmann
Jugendorchesterschule Berlin

Die koreanische „Circle Foundation“, die Universität Bayreuth und der deutsche „F/L Think Tank“ entwickeln unter Leitung von Volker Deville (DKG) ein „Learning 5.0“-Programm für Schulen in Korea und Deutschland

University of Bayreuth, Press release No. 086/2019, 8 July 2019

Development of innovative youth education program to foster future-oriented competencies. Cultivating creativity, global competence, and artificial intelligence capacities in junior high students.

Participants of the Learning 5.0 Workshop on June 28 th and 29th 2019.

Participants of the Learning 5.0 Workshop on June 28 th and 29th 2019. – © Rennecke/UBT

The Circle Foundation (formerly Ahn Cheol-Soo Foundation) in Korea and the University of Bayreuth recently held a workshop on the ‚Learning 5.0‘ project. It was organized by the German ‚F/L Think Tank‘ and took place at the Bayreuth Campus on June 28 and 29. The ‚Learning 5.0‘ project focuses on developing participatory classes that enable young students at schools from various countries to understand the potential of artificial intelligence. The first project design stage is developing the IT and organizational framework and will be completed by the end of September this year, with the support of the Circle Foundation agreed on June 3. This workshop has assessed the design progress and coordinated the direction of the project in the future. It was attended by 17 experts from Germany, Korea and other countries. 

According to the foundation, the ‚Learning 5.0 Project‘ emerged when Dr. Cheol-Soo Ahn, visiting scholar at the Max Planck Institute for Innovation and Competition in Munich, participated at a colloquium on “The World in 2029”. He shared the vision of professor Volker Deville, head of F/L Think Tank, and professor Stefan Leible, president of the University of Bayreuth, of an innovative education program for future generations and recommended it to Sung-Ho Choi, Chairman of the Circle Foundation and professor of Kyonggi University in Seoul.

Founded in 1975, the University of Bayreuth is currently one of Germany’s most successful young universities. The University of Bayreuth has around 13,500 students, 239 professors and 2,200 other academic and non-academic staff.

The Circle Foundation, which is one of the leading non-profit innovation-oriented organizations, was founded by Dr. Ahn in Korea in 2012 and pursues a vision of solving critical social problems and creating a virtuous cycle of opportunities through the promotion of education, entrepreneurship, and innovation.

The F/L Think Tank eG was founded as a charity cooperative in Munich in 2017, and focuses on international research into the future of living.The University of Bayreuth, located in northern Bavaria, has always reacted flexibly to social changes and the related demands on science and business by creating innovative, interdisciplinary programmes. With around 13,500 students, the University of Bayreuth is a comfortable size, and its students and instructors get to know each other more quickly thanks to the University’s unique campus. This promotes interdisciplinary thinking and cooperative relations, which is indeed reflected in a large number of interdisciplinary courses of study. 

Artikel von:

https://www.uni-bayreuth.de/en/university/press/press-releases/2019/086-Learning-5_0/index.html

„ Have Fun in Pjöngjang“, ein Filmabend in Bad Harzburg am 27.06.2019

Im Rahmen der Korea-Aktivitäten der Stadt Bad Harzburg fand am 27.06.2019 die Aufführung des Films „Have Fun in Pjöngjang“ im Bündheimer Schloss statt. Dank der großzügigen Unterstützung der Stadt konnte auch der Regisseur des Films, Herr Pierre-Olivier Francois, der Filmvorführung beiwohnen. Danken möchte ich auch dem Präsidenten der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft e.V., Herrn Dr. Uwe Schmelter, für sein großes Engagement zur Durchführung dieses kulturellen Ereignisses.

Zum Auftakt der Filmvorführung begrüßte Bad Harzburgs Bürgermeister Ralf Abrahms den aus Paris angereisten Regisseur des Films und die erschienenen interessierten Bad Harzburger Bürger. Zusammenfassend erinnerte er noch einmal an die dem Film vorausgegangene Bücherschenkung an die südkoreanische Grenzstadt Cheorwon im Jahre 2017 und die geplante grenzüberschreitende Ausstellung mit Teilnehmer-Grenzkreisen aus beiden koreanischen Staaten im Jahre 2020.

Nach dem Ende des Films war das Erstaunen des Publikums groß: Es hatte ein Nordkorea gesehen, wie es für Viele bisher nicht vorstellbar war, frei von den sonst üblichen Klischees.

In der anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion beantwortete Regisseur Francois gekonnt, und mit einem Faktenwissen aus zahlreichen Nordkorea-Besuchen, die vielen Fragen des interessierten Publikums.

Regisseur Pierre-Olivier Francois v.l. beantwortet die Fragen des Publikums im Bündheimer Schloss

Bei einem gemeinsamen Abendessen zu Ehren des deutsch-französischen Regisseurs freuten sich Bürgermeister Ralf Abrahms, Amtsleiter Andreas Simon, Regisseur Francois und Rolf Gensecke, Korea-Beauftragter der Stadt Bad Harzburg und Präsidiumsmitglied der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V., über den gelungenen Filmabend und erörterten dabei auch die geplante grenzüberschreitende Ausstellung, verbunden mit einer Bücherschenkung an die teilnehmenden nordkoreanischen Grenzstädte/Kreise.

v.l.n.r. Amtsleiter Andreas Simon, Bürgermeister Ralf Abrahms, Korea-Beauftragter Rolf Gensecke, Regisseur Francois

Text: Rolf Gensecke MdP der DKG e.V.

Fotos: Goslarsche Zeitung

Project ON # 6 – Erinnerung an die koreanische Teilung

Erinnerung an die koreanische Teilung
Das Koreanische Kulturzentrum wird vom 19. Juli bis zum 31. August in seiner gallery damdam die Ausstellung „Project ON # 6 – Erinnerung an die koreanische Teilung“ von Künstler*innen zeigen, die im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsprogramms 2019 ausgewählt wurden. Bei der diesjährigen öffentlichen Ausschreibung fiel die Wahl auf Jinran Kim, Yunsun Jung, Yuyang Liu, Claudia Schmitz, Susanna Schoenberg  und Tzusoo. In der Jury saßen Dr. Britta Schmitz, ehemalige Kuratorin des renommierten Museums für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof, Prof. Dr. Siegfried Zielinski, ehemaliger Kurator des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe und Professor an der Universität der Künste (UdK) Berlin, und Ka Hee Jeong, Kuratorin des Koreanischen Kulturzentrums. Die Vernissage der Ausstellung findet am 18. Juli (Do) um 19.00 Uhr statt.  

Gegenwärtig wird der Abbau der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weltweit mit großem Interesse verfolgt. Auch in der südkoreanischen Kunstszene wurde die koreanische Teilung bereits thematisiert, angefangen mit dem „REAL DMZ“-Projekt, den Biennalen von Gwangju und Busan im Jahr 2018 sowie verschiedenen Kunstprojekten. Anlässlich des 30. Jahrestags des Berliner Mauerfalls im Jahr 2019 besteht auch in Deutschland ein sowohl direktes als auch indirektes Interesse an der gegenwärtigen Situation auf der koreanischen Halbinsel. Das Thema des öffentlichen Ausschreibungsprogramms des Koreanischen Kulturzentrums folgt ebenfalls dieser allgemeinen Interessenlage. Die sechs Künstler*innen verwenden die Medien Video, Malerei, Installation, Performance und Fotografie. In ihren Arbeiten sind nicht nur die Erfahrungen des Koreakriegs, der Schmerz der Teilung und Reflexionen über das Leben im heutigen Nordkorea, sondern auch Betrachtungen über die Entmilitarisierte Zone auf der koreanischen Halbinsel eingeflossen. 

Logo Koreanisches Kulturzentrum

Bericht – Mitglieder Workshop in Stuttgart am 27.04.

Regionalverband Baden-Württemberg

Mitglieder-Workshop in Stuttgart am 27.04.2019

Text: Jonas Winter

Der Regionalverband Baden-Württemberg der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft veranstaltete am 27.04.2019 seinen ersten Mitglieder-Workshop.

Zum Auftakt wurden die anwesenden neun Mitglieder und die zwei geladenen interessierten Gäste von Vorstand Dr. Byong-Hak Kim begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete die Gruppe gegen 10.15 Uhr in das Tagesprogramm. Für den Vormittag waren zwei Vorträge geplant.

Teil 1 – Vorträge

Der erste Vortrag mit dem Titel ‚Menschenrechte, Demokratie, Wiedervereinigung – Das Beziehungsgeflecht der protestantischen Kirchen in Korea und Deutschland‘, wurde von Herr Lutz Drescher gehalten, der von seinen Erfahrungen aus Korea in der Zeit von 1987-1995 berichtete. Dort war er für die evangelische Mission der Landeskirche Baden-Württemberg tätig, sodass er insbesondere die Geschichte der Beziehungen zwischen Korea und Deutschland auf kirchlicher Ebene beleuchtete. In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde bereicherten Frau Dorothea Schweizer und Frau Margit Lottje-Schröder, die ebenfalls über Erfahrungen aus diesem Bereich berichten konnten, den Vortrag mit ausführlichen Ergänzungen.

So gaben die Vortragenden unter anderem eindrucksvolle Einblicke in eine Zeit, in der in Korea noch eine Diktatur herrschte.

Aufgrund des großen Interesses aller Anwesenden, musste der Zeit-Slot für diesen Programmpunkt sodann bis zur Mittagspause ausgedehnt werden.

Durch eine kleine Verkürzung der Mittagspause konnte aber der Tagesplan dennoch eingehalten werden.

Der zweite Teil des Tages begann mit einem Vortrag von Prof. You Jae Lee zum Thema ‚Die Rolle der Koreanistik in der Deutsch-Koreanischen Zusammenarbeit.‘ Hier wurde die Geschichte der Tübinger Koreanistik-Abteilung und die aktuellen Projekte der Abteilung vorgestellt. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich bereits heraus, dass die DKG-BW in Kooperation mit der Koreanistik-Abteilung beispielsweise Lesungen Koreanischer Autoren veranstalten könnte.

Teil 2 – Projektideen und Projektauswahl

Nach dem Vortragsprogramm teilte sich die Gruppe in zwei Kleingruppen auf, die jeweils Ideen für konkrete Projekte sammelten, die die DKG-BW umsetzen könnte. Diese Ideen wurden dann im Plenum vorgetragen und im Anschluss wurde darüber entschieden, welche Projekte die DKG-BW unterstützt oder in Eigenregie durchführen kann.

Das Ergebnis gestaltet sich wie folgt:

  1. Besuch der Veranstaltung mit dem Botschafter der Rep. Korea in BRD, Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen

Am 20.05.2019 hält der Botschafter der Rep. Korea in BRD, seine Eminenz Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen im Rahmen seines Besuches in der Stadt Göppingen in BW einen Vortrag über „Chancen der deutsch-koreanischen Beziehungen“. Frau Heike Baehrens, MdB und Mitglied der DKG-BW, lädt hierzu herzlich die DKG-BW ein.

  1. Konzert des Tutti Ensemble Korea

    Am 07.06.2019 findet in der Liederhalle ein Konzert des Tutti Ensemble Korea statt, das von 5 lokalen Vereinen organisatorisch betreut wird. Die DKG-BW wird sowohl im Vorfeld, als auch am Konzertabend vor Ort unterstützend tätig sein.


  2. Lesung von 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen
    Am 25.06.2019 findet eine Lesung der koreanischen Schriftstellerin 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen statt. Bei der Organisation wird die DKG-BW unterstützend tätig sein.
  3. Stammtisch

    Ab September wird die DKG-BW monatlich einen Stammtisch organisieren, der abwechselnd in Tübingen und Stuttgart veranstaltet wird. Dabei soll jedes Treffen unter einem bestimmten Thema stehen, zu dem jeweils ein Mitglied einen kurzen Input gibt.


  4. Pansori(판소리)-Konzert
    Im Oktober 2019 soll in Stuttgart ein Pansori(판소리)-Konzert organisiert werden. Als Anlass der Besuch einer Gruppe von Pansori-Künstlern, die nach Tübingen reist, wo sie ebenfalls ein Konzert geben wird. Den Künstlern soll durch das Projekt auch in Stuttgart eine Bühne geboten werden.


  5. Gesprächsreihe

    Ab November beginnt die DKG-BW eine Gesprächsreihe zu veranstalten. Dabei sollen Personen geladen werden, die über Erfahrungen innerhalb der Deutsch-Koreanischen Beziehung berichten können. Als Inspiration zu dieser Idee, diente der oben erwähnte Vortrag von Lutz Drescher, dessen Bericht ohne weiteres einen Abend hätte füllen können.

Fazit zum Workshop

Dank der guten Vorbereitung durch die stellvertretende Vorsitzende Eun Young Park kann die DKG-BW auf einen gelungenen und ergebnisreichen ersten Mitglieder-Workshop zurückblicken.
Sowohl in inhaltlicher, als auch in persönlicher Hinsicht war es ein wertvoller Tag für alle Beteiligten. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit sich in zahlreichen Gesprächen besser kennenzulernen und Informationen auszutauschen. So entstanden neue Bekanntschaften, die den Zusammenhalt im Verein fördern und die interne Zusammenarbeit erleichtern werden. Zugleich konnten durch gemeinsames Brain-Storming neue Projekte angestoßen werden, die nun nach und nach umgesetzt werden. Hierfür waren vor allem auch die Gespräche in den Kleingruppen sehr produktiv.

Es hat sich gezeigt, dass die Arbeitsweise im Workshop Früchte trägt und die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass es weitere Workshops dieser Art geben wird.

Regionalverband NORD – 2. Stammtisch am 14. April 2019 in Hannover

Der Regionalverband NORD der Deutsch-Koreanischen-Gesellschaft hatte am 14. April 2019 zu seinem 2. Stammtisch in Hannover eingeladen.
Alle Mitglieder und Gäste, die dabei waren, denken an eine interessante und besonders schöne Veranstaltung zurück.

Die Vorträge und Diskussionen von Herrn Siebert von der Messe AG Hannover, von Generalkonsul SHIN, Sung-Chul aus Hamburg, von Frau Oki Twachtmann und Dr. Salzmann haben uns interessante Einblicke in die aktuelle sicherheitspolitische Lage auf der koreanischen Halbinsel, in bilaterale wirtschaftliche Kontakte und die Lebenserfahrungen einer koreanischen Krankenschwester in Deutschland gegeben. Begleitet wurden die Vorträge von Gesangsbeiträgen des koreanischen Chores aus Hannover, der uns in traditioneller koreanischer Tracht, im Hanbok, mit seinen schönen Liedern erfreute.

Allen Beteiligten möchte ich noch einmal an dieser Stelle für ihr Engagement herzlich danken, allen voran Herrn Dr. Salzmann, ohne dessen Einsatz für das Gelingen des 2. Stammtisches diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen wäre.
Zum Abschluss führte uns Dr. Salzmann durch die Herrenhäuser Gärten und erläuterte uns die Geschichte und Struktur dieser schönen Anlage im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover.

Der 3. Stammtisch wird voraussichtlich am 19. Oktober in Bremen stattfinden.

Bericht von: Bernd Giebner (Vizepräsident der DKG und Vorsitzender Regionalverband NORD)


Fotos von: Michael Schubert

Einladung zu einem Abend mit koreanischer Musik & Literatur

Zum Konzert der klassischen Gayagūm-Spielerin Yujin Seong und Lesung aus dem Buch Der Yalu fließt von Mirok Li am 16.05.2019 um 20 Uhr im Artist Homes und am 17.05.2019 um 20 Uhr in Project Space KIMGO, laden wir Sie herzlich ein:

Veranstalter :
ARTIST HOMES
Hohenzollerndamm 120
14199 Berlin
www.artist-homes.com
www.facebook.com/artisthomes

Datum : Donnerstag 16. Mai 2019 / 20Uhr 

Studientagung der DOAM – Militarisierung in Ostasien, Kreativer Widerstand für den Frieden

Termin:  24.-26. Mai 2019
Ort:       Hohenwart bei Pforzheim
Veranstalter:  Evang. Akademie Baden, EMS, BMW, DOAM

In Ostasien rumort es:
Die Regierung in Japan versucht ihre Friedensverfassung zu ändern, China dehnt seinen Einflussbereich aus und die USA bauen neue Militärbasen. Gleichzeitig beobachten wir Signale der Entspannung auf der koreanischen Halbinsel.

Was sind die Hintergründe der zunehmenden Militarisierung in Ostasien, welche Zahlen und Fakten gibt es? Und wie stehen beide Entwicklungen zueinander?

Die Erörterung dieser Fragen steht bei der Tagung im Mittelpunkt. Inspirieren lassen wir uns daneben auch von der Lebendigkeit, der Kreativität und der Kraft des Widerstands für den Frieden, die uns in Ostasien begegnen.

Menschen aus Korea, Japan und auch aus dem ehemals geteilten Deutschland lassen teilhaben an ihren Erfahrungen. Gemeinsam werden wir nach Wegen suchen, uns wechselseitig in unserem Engagement für Frieden und Veränderung zu stärken.

Aus Korea wird bei uns sein:
Pfr. Dr. PARK Sung-Koo, Ökumenereferent der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) der auch über den Friedensprozess auf der Koreanischen Halbinsel spricht.

Aus Japan:
Frau TAKAZATO Suzuyo, von der Insel Okinawa, wo ein Großteil der US-Amerikanischen Truppen in Japan stationiert ist.  Gründerin der Organisation „Okinawa Women against Military Violence“

Das Programm der Tagung finden Sie unter:

https://doam.org/images/projekte/konferenzen/studtag2019_flyer_pforzheim1.pdf

Direkt anmelden können Sie sich bei der Evangelischen Akademie Baden unter:

https://www.ev-akademie-baden.de/html/veranst/formular.html?&m=7041&tid=223904

Viele aktuelle Meldungen, sowohl zum Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel, wie auch zum Widerstand in Okinawa finden sich auf der Homepage der DOAM www.DOAM.org wie auch auf deren Facebookseite.

Deutsche Ostasienmission

www.DOAM.org

EMS  Evangelische Mission in Solidarität

https://ems-online.org/mission-in-solidaritaet/

International Composers Workshop des AsianArt Ensemble in Kooperation mit dem Isang Yun Haus

In diesem Workshop wird vermittelt, wie eine adäquate Schreibweise für die asiatischen Instrumente des AsianArt Ensembles aussehen könnte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die einfache Übertragung von Instrumentaltechniken der westlichen Instrumente auf die asiatischen selten zu befriedigenden Klangergebnissen führt. Erst die Beschäftigung mit der Musik aus den Ursprungsländern der Instrumente und deren angestammten Spielweisen lenkt das Denken über das Komponieren
für diesen neuen Klangkörper in die richtige Richtung.
Der Workshop soll genau das bewirken: die Instrumente mit ihrer Kultur als Einheit zu verstehen. Nach diesem ersten Schritt sind der Phantasie und Experimentierlust der Komponistinnen und Komponisten keine Grenzen gesetzt.

Folgende Instrumente werden vorgestellt: Sheng (chinesische Mundorgel), Daegeum (koreanische Bambusquerflöte), Koto (japanische Zither), Gayageum (koreanische Zither) und Janggu (koreanische Trommel).

Der zweiteilige Workshop wird aktive und passive Teilnehmer haben:

  1. Die aktiven Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, ein Werk für das AsianArt Ensemble zu komponieren, das dann zum Abschluss des Workshop 2 im Isang Yun Haus in einer öffentlichen Generalprobe und am 11.8. in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte. Die Auswahl der 4-5 Komponistinnen und Komponisten erfolgt anhand der eingereichten Arbeitsproben und/oder Video- und Audiobeispielen.
  2. Passive Teilnehmer nehmen wie die aktiven Teilnehmer an den Workshops teil, haben aber nicht die Gelegenheit, ein Werk zur Aufführung bringen zu können.

Im Workshop 1 werden die asiatischen Instrumente des AsianArt Ensembles vorgestellt. Es wird vorrangig für die aktiven Teilnehmer die Gelegenheit geben, Ideen/Skizzen an Ort und Stelle auszuprobieren.
Im Workshop 2 wird es eine Diskussion über die entstandenen Partituren hinsichtlich der Spielbarkeit, Klanglichkeit und Schreibweise geben. Anschließend werden die Werke einstudiert und in zwei Konzerten zur Aufführung gebracht.
Passive Teilnehmer sind eingeladen, beim Workshop 2, Proben und den Konzerten als Zuhörer teilzunehmen.

Veranstaltungsorte:

Isang Yun Haus
Sakrower Kirchweg 47
14089 Berlin
(Workshops, Proben und Vorkonzert)

Villa Elisabeth
Inavalidenstr. 3, Berlin-Mitte
(Konzert)

Zeitlicher Ablauf:

Workshop 1: 16.-18. Juni 2019
Workshop 2 und Konzert: 8.-11. August 2019 (11.8. Konzert in der Villa Elisabeth)

Teilnahmebedingungen und Anmeldung:

Komponistinnen und Komponisten ohne Beschränkungen des Alters und Nationalität (aktive Teilnehmer) sowie alle interessierten Musiker und Musikwissenschaftler (passive Teilnehmer)
Anmeldung erfolgt per E-Mail.

Erforderliche Infos
Passive Teilnehmer: Name, Alter, fachliche Ausrichtung
Komponistinnen und Komponisten, die sich als aktive Teilnehmer
bewerben möchten: Name, Alter, künstlerischer Lebenslauf, Arbeits proben (Partituren, Links zu Audio- und/oder Videobeispielen)

Teilnahmegebühren:

  1. Aktive Teilnehmer: 400 €
  2. Passive Teilnehmer 100 €

Es besteht die Möglichkeit, eine Residenz (Zeitraum: 15.6. -15.8.2019) im Isang Yun Haus wahrzunehmen. Die monatlichen Kosten belaufen sich dabei auf 300 € in einem Doppelzimmer und 500 € bei einem Einzelzimmer. Bad und Küche können gemeinschaftlich genutzt werden. Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.

Kontakt:

AsianArt Ensemble GbR
info@asianart-ensemble.com
www.asianart-ensemble.com

Isang Yun Haus (Fragen zur Residency)
isangyun.haus.berlin@gmail.com
www.facebook.com/yunhaus/

AsianArt
Ensemble

Information in English and Korean: