Festival of Light 2019 : Peace, A New Future

Veranstaltungsdatum
Freitag, 11. Oktober 2019 / 19:00
 
Ausstellungdauer
11. Oktober 2019 – 20. Oktober 2019
 
Ort
An der Fassade der Botschaft der Republik Korea, Stülerstraße 8-10, 10787 Berlin
 
Eintritt frei
 
Festival of Light 2019 : Peace, A New Future
In den Nächten des FESTIVAL OF LIGHT, wenn Berlin sich in eine Stadt voller Lichtkunst verwandelt, erstrahlt auch das Kanzleigebäude der Botschaft der Republik Korea in der Stülerstraße im Glanz der FREIHEIT!

Im Zeitraum des Berliner Lichtfestivals vom 11. bis zum 20. Oktober wird die Botschaftsfassade allabendlich feierlich erleuchtet. Jedes Jahr im Oktober werden in der Hauptstadt während des FESTIVAL OF LIGHT spektakuläre Lichtinstallationen von nationalen und internationalen Künstler*innen auf berühmte Sehenswürdigkeiten, Monumente und Gebäude projiziert. Zum 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls in diesem Jahr sollen im Rahmen des Festivals verschiedene Bilder zum Thema FREIHEIT präsentiert werden.

Berlin ist bis heute ein Symbol für die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Gleichzeitig ist es auch der Ort, an dem der jetzige südkoreanische Präsident Moon Jae In die Berlin-Initiative, die Pläne zur Friedenspolitik seiner Regierung, verkündete. Der 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls ist daher nicht nur für Deutschland, sondern auch für den Frieden und die Zukunftsperspektiven Koreas von großer Bedeutung. Im Oktober können Sie die Entwicklungen in der jüngsten koreanischen Friedenspolitik in Form einer Collage bewundern.

 

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Junge koreanische Talente Ensemble Crush – Kontrast

Neue Musik von Mitgliedern des Ensemble Crush: unkonventionell, grenzüberschreitend, kompromisslos

Mittwoch, 25. September 2019, 19.00 Uhr

Koreanisches Kulturzentrum
Space GODO
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

Eintritt frei. Online-Anmeldung erforderlich.

Nakayama Karin, Violine
Jeong Kyusang, Klarinette
Moon Jongin, Klavier

Ensemble Crush
Das sich durch ausgefallene und variable Besetzungen hervorhebende Ensemble CRUSH gründete sich im Jahr 2013 mit dem Ziel, neben der Bildung eines Repertoires aus bereits existierenden Werken der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Komponist*innen für neue Stücke in einer besonderen instrumentalen Zusammensetzung zu gewinnen.
Die Mitglieder des Ensembles kommen aus fünf verschiedenen Ländern und haben alle im Ruhrgebiet ihre musikalische Heimat gefunden. Für sie bedeutet gemeinsames Musizieren gleichzeitig kommunikativ und kompromisslos zu agieren – im vollen Bewusstsein sowohl um den eigenen persönlichen musikalischen Hintergrund als auch um die Mitspieler sollen bestehende Grenzen ausgelotet und neue Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten gesucht und gestaltet werden. Von besonderem Interesse ist dabei eine unkonventionelle Programmgestaltung, die durch den ensembleeigenen Komponisten und den Einsatz von Elektronik auf vielfältige Weise verwirklicht wird.
In diesem Konzert sind das Gründungsmitglied und der Klarinettist Jeong Kyusang, die Violinistin Nakayama Karin und der Pianist Moon Jongin mit einem sehr anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm zu hören. Mit dem Konzerttitel „Kontrast“ werden in mehreren Programmblöcken Werke koreanischer Komponist*innen denen europäischer Komponist*innen kontrastierend gegenübergestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

 

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Lesekreis im Oktober

Lesekreis im Oktober

Autor und Werk: Kim Jung-hyuk „Dein Schatten ist ein Montag“ (Krimi, 2019)

Privatdetektiv Dongchi Gu, ehemaliger Polizist, arbeitet als „Deleter“. Im Auftrag seiner Klienten vernichtet er Hinterlassenschaften, von denen die Nachwelt nichts erfahren soll: Tagebücher, Briefe Fotos und persönliche Gegenstände, vor allem aber Daten und Dateien. Als Donghun Bae, einer seiner Klienten, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, muss Gu so schnell wie möglich an das Tablet kommen, mit dessen Beseitigung er beauftragt ist, doch das Gerät ist weg. Gu tut sich mit seinem Freund und ehemaligen Kollegen Inspektor Kim zusammen, der den Todesfall untersucht. Ihre Nachforschungen bringen die beiden schon bald auf die Spur einer geheimnisvollen Kampfkunstgruppe und den zwielichtigen Chef einer großen Fernsehproduktions-gesellschaft.

„Wie schon der Titel vermuten lässt, ist «Dein Schatten ist ein Montag» alles andere als ein konventioneller Krimi. Es ist ein Noir-Roman, der zwar düster, aber auch ziemlich schräg ist. Der ebenso von der Endlichkeit des Lebens handelt wie von den Geheimnissen im Leben und davon, wie man damit umgeht.“ (Hanspeter Eggenberger, Tagesanzeiger)

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Allgemeine Hinweise zum Lesekreis:

– Der Lesekreis findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in deutscher Sprache statt.
– Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Alle sind herzlich willkommen!
– Die literarischen Werke werden privat gelesen und bilden so die Grundlage für die Diskussion im jeweiligen 
  Lesekreis.
– Der Eintritt ist frei!

Zeit: Mi, 02. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Ort: Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Space GODO
Leipziger Platz 3
10117 Berlin 


Wir bitten um Anmeldung
 
 
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SOUNDTRACK Biotope – Temporary Protectorate

Logo Koreanisches Kulturzentrum
Youngho Lee
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate


Youngho Lee, eine südkoreanische Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet, hat erfolgreich das Internationale Atelierprogramm des Künstlerhauses Bethanien 2018 abgeschlossen. Unterstützt wurde sie dabei vom Art Council Korea. Seit 2017 führt die gallery damdam, die Galerie der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea, ein reguläres Programm durch, in dessen Rahmen Künstler*innen des oben genannten Residenzprogramms die Gelegenheit zu einer Abschlusspräsentation erhalten. Lee ist die fünfte Künstler*in, die für dieses Programm ausgewählt wurde.

Ihre Ausstellung „SOUNDTRACK: Biotope – Temporary Protectorate“ ist das Ergebnis der Kooperation mit dem Musikproduzenten Min Jun Park, auch bekannt als DJ Soundscape. In diesem Projekt hat die Künstlerin den Versuch unternommen, die Atmosphäre nach dem Koreakrieg, die Auswirkungen der Verbreitung von Massenmedien und neuen Technologien und den Einfluss von westlicher Musik auf die südkoreanische Musikszene, die über die US-Armee nach Korea kam, zu erforschen und zu archivieren.
gallery damdam
SOUNDTRACK
Biotope – Temporary Protectorate

Von Koreas traditioneller Gesellschaft zur Risikogesellschaft
Eröffnung: 19.09.2019 (Do), 19.00 UhrAusstellungszeitraum: 20.09.2019 – 16.11.2019Ausstellungsort: Koreanisches Kulturzentrum
(gallery damdam, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin)Künstlerin: Youngho Lee

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
Deutschland

+49 30 269 52-0
mail@kulturkorea.org
www.kulturkorea.org

Filmkreis im September

Filmkreis im September

Filmvorführung und Gespräch in entspannter Atmosphäre!
– Jeden letzten Donnerstag im Monat –
In Anwesenheit der Filmkritikerin Anke Sterneborg (rbbKultur)

„Barking Dogs Never Bite“  (플란다스의 개) (Komödie, 2000/106 Min/OmeU)

Regisseur: Bong Joon-ho
Hauptdarsteller*in: Lee Sung-jae, Bae Doona 

Barking Dogs Never Bite erzählt die Geschichte von dem arbeitslosen Professor Yun-ju (Lee Sung-jae), der sich vom Bellen der Hunde in seinem Apartmentkomplex derart gestört fühlt, dass er anfängt, diese zu entführen. Hyeon Nam (Bae Doona), die in einem Nachbarschaftsbüro arbeitet, wird Zeugin, wie die Hunde nacheinander verschwinden und beschließt, der Sache nachzugehen. Durch einige unerwartete Ereignisse werden die beiden anfänglichen Gegenspieler im Laufe des Films zu Freunden. Neben vielen Kuriositäten, die die Handlung bereichern, gibt es auch einige sozialkritische Anspielungen…

„Clevere, leichtfüßige und enorm unterhaltsame schwarze Komödie mit einigen sozialen Anliegen. Rückblickend ein erster Vorgeschmack, warum Bong Joon-ho zurzeit zu den faszinierendsten Regisseuren des Weltkinos gehört.“ (bereitsgesehen de)

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Nach der Filmvorführung laden wir Sie zum Gespräch mit der Filmkritikerin Anke Sterneborg ein.
Wir sprechen über Plot, Machart, Schauspieler*innen und über alles, was uns sonst noch interessiert.

Unter den Diskussionsteilnehmer*innen verlosen wir zwei Kinogutscheine!

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!



Zeit: Donnerstag, 26. September 2019, 18.00 Uhr
Ort:  Koreanisches Kulturzentrum
        Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
        – SPACE GODO –
        Leipziger Platz 3
        10117 Berlin


Der Eintritt ist kostenlos!

Wir bitten um Anmeldung

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Lesekreis im August – Für Liebhaber der koreanischen Literatur — oder für diejenigen die es werden wollen

Lesekreis im August
Autor und Werk: Yi Mun-yol „Der entstellte Held“ (Roman)In seinem 1987 auf Koreanisch erschienenen Werk erzählt Yi Mun-yol vom zwölfjährigen Han Pyongtae, der, nach der Strafversetzung seines Vaters von Seoul in eine Kleinstadt, auf eine neue Schule gehen muss. 
Schon bald stellt er fest, dass hier ganz andere Regeln herrschen: Der etwas ältere Klassensprecher Sokdae tyrannisiert seine Klassenkameraden und zwingt sie zu willenloser Unterwerfung – mit Billigung der Lehrer. Han Pyongtae nimmt den Kampf auf, doch auch er ist nicht immun gegen die Verführung durch die Macht. Das Klassenzimmer wird zur Bühne eines unerbittlichen Machtkampfes.


„Eine feinsinnige, fesselnde Geschichte von einem großartigen Autor.“ (Salman Rushdie)

„Yi Mun-yols Erzählung ist unschwer als Parabel auf das Verhalten der Menschen gegenüber absoluten Führungspersönlichkeiten in der Gesellschaft zu erkennen.“ (buchkritik.at)


Yi Mun-yol (geb. 1948) zählt heute zu den bedeutendsten und meistgelesenen koreanischen Schriftstellern. Seine Werke wurden in unterschiedlichste Sprachen übersetzt und vielfach verfilmt – so auch „Der entstellte Held“ im Jahr 1992. Yi Mun-yol erhielt zahlreiche Preise, darunter auch den französischen Orden der Künste 
und der Literatur („Ordre des Arts et des Lettres“).


Zeit:   Mi, 07. August 2019, 18.00 Uhr
Ort:    Koreanisches Kulturzentrum
           — Space GODO — 
           Leipziger Platz 3
           10117 Berlin

 

Der Eintritt ist frei!Wir bitten um Anmeldung.


Allgemeine Hinweise zum Lesekreis:Der Lesekreis findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18 Uhr in deutscher Sprache statt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Jede/r ist willkommen!Die literarischen Werke werden privat gelesen und dienen als Grundlage für die Diskussion im jeweiligen Lesekreis.

 

Filmkreis im Juli

Filmkreis im Juli
Filmvorführung und Gespräch in entspannter Atmosphäre!
– Jeden letzten Donnerstag im Monat – 

 
In Anwesenheit der Filmkritikerin Anke Sterneborg (rbb Kulturradio / Süddeutsche Zeitung) 
“TALE OF CINEMA”/ 극장전 (Drama 2005/OmeU/90 Min.)
Regie: Hong Sang Soo
Hauptdarsteller*innen: Lee Ki-woo, Uhm Ji-Woo, Kim Sang-Kyung

Ein junger Mann namens Sang-Weon (Lee Ki-woo) begegnet nach vielen Jahren seiner Ex-Freundin Yeong-shil (Uhm Ji-Woo). Er spricht sie am Abend nach einer Theatervorstellung an, und schon bald entwickelt sich zwischen ihnen eine Affäre. Ohne Details aus dem Privatleben der beiden zu kennen, ahnt der Zuschauer, dass beide Charaktere innerlich zerrissen zu sein scheinen.Tong-su (Kim Sang-Kyung) ist erfolgloser Regisseur mit cholerischer Ader und starkem Hang zum Alkohol. Nach einer Filmvorführung im Kino begegnet er Yeong-shil, jener Schauspielerin aus dem Film, den er gerade gesehen hat. Er läuft ihr nach und drängt sich ihr auf. Mit der Zeit beginnt er, ihre Gesten nachzuahmen oder mit ihr an Drehorte aus besagtem Film zu gehen. All sein Handeln dient dem Versuch, das Bild von ihr Realität werden zu lassen, das in seinem Kopf entstanden ist. – Ahmt der Film das Leben nach oder das Leben den Film?


„Wenn Tong-su oder Sang-Weon von allen Protagonisten des Regisseurs die obsessivsten sind, so ist dies gerade darin begründet, dass die in der Struktur vorgesehene Position einer dritten Figur, eines Nebenbuhlers oder einer zweiten Frau, leer bleibt. An deren Stelle tritt für Tong-su weniger eine Kino-Doppelgängerin Yeong-shils als das Kino als solches. Ein Kino, welches in Hong Sang-soos Welt eine genuin psychotische Dimension zu besitzen scheint.“ (Critic.de)
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Nach der Filmvorführung laden wir Sie zum Gespräch mit der Filmkritikerin Anke Sterneborg ein.
Wir sprechen über Plot, Machart, Schauspieler*innen und über alles, was uns sonst noch interessiert. 
Unter den Diskussionsteilnehmer*innen verlosen wir zwei Kinogutscheine!

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!



Zeit: Donnerstag, 25. Juli 2019, 18.00 Uhr
Ort:  Koreanisches Kulturzentrum
        Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
        – SPACE GODO –
        Leipziger Platz 3
        10117 Berlin


Der Eintritt ist kostenlos! 

Wir bitten um Anmeldung

Korea Festival 2019

Koreanische traditionelle Musik und Tanzkunst trifft auf die Kultur des Breakdance. In einem dynamischen Zusammenspiel von Samul-Spielern und B-Boys vereinen sich Kulturen aus Ost und West.Fusion MC wurde 2002 gegründet und ist eine führende B-Boying-Gruppe aus Korea. Die Crew hat über 30 internationale B-Boy-Wettbewerbe gewonnen, darunter auch den Wettbewerb »Battle of the Year 2013« in Deutschland.Die 2013 gegründete Dong Rak Traditional Performing Arts Group kombiniert traditionelle Elemente von Samulnori, einem beliebten koreanischen Percussion-Musikgenre, mit spielerischen Elementen. Die Gruppe möchte den ursprünglichen Zweck der traditionellen darstellenden Kunst erfüllen, nämlich Menschen jeden Alters zu unterhalten.

* Eintritt frei – Zugang nur mit Online-Freiticket
* Ein freies Getränk bei der Abgabe des ausgefüllten Umfragebogens an der Bar nach dem Konzert
[Invitation] Show Passion Korea

Project ON # 6 – Erinnerung an die koreanische Teilung

Erinnerung an die koreanische Teilung
Das Koreanische Kulturzentrum wird vom 19. Juli bis zum 31. August in seiner gallery damdam die Ausstellung „Project ON # 6 – Erinnerung an die koreanische Teilung“ von Künstler*innen zeigen, die im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsprogramms 2019 ausgewählt wurden. Bei der diesjährigen öffentlichen Ausschreibung fiel die Wahl auf Jinran Kim, Yunsun Jung, Yuyang Liu, Claudia Schmitz, Susanna Schoenberg  und Tzusoo. In der Jury saßen Dr. Britta Schmitz, ehemalige Kuratorin des renommierten Museums für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof, Prof. Dr. Siegfried Zielinski, ehemaliger Kurator des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe und Professor an der Universität der Künste (UdK) Berlin, und Ka Hee Jeong, Kuratorin des Koreanischen Kulturzentrums. Die Vernissage der Ausstellung findet am 18. Juli (Do) um 19.00 Uhr statt.  

Gegenwärtig wird der Abbau der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weltweit mit großem Interesse verfolgt. Auch in der südkoreanischen Kunstszene wurde die koreanische Teilung bereits thematisiert, angefangen mit dem „REAL DMZ“-Projekt, den Biennalen von Gwangju und Busan im Jahr 2018 sowie verschiedenen Kunstprojekten. Anlässlich des 30. Jahrestags des Berliner Mauerfalls im Jahr 2019 besteht auch in Deutschland ein sowohl direktes als auch indirektes Interesse an der gegenwärtigen Situation auf der koreanischen Halbinsel. Das Thema des öffentlichen Ausschreibungsprogramms des Koreanischen Kulturzentrums folgt ebenfalls dieser allgemeinen Interessenlage. Die sechs Künstler*innen verwenden die Medien Video, Malerei, Installation, Performance und Fotografie. In ihren Arbeiten sind nicht nur die Erfahrungen des Koreakriegs, der Schmerz der Teilung und Reflexionen über das Leben im heutigen Nordkorea, sondern auch Betrachtungen über die Entmilitarisierte Zone auf der koreanischen Halbinsel eingeflossen. 

Logo Koreanisches Kulturzentrum

Das Koreanische Kulturzentrum Berlin informiert: Junge koreanische Talente Ensemble O.N.

Junge koreanische TalenteEnsemble O.N.

Mittwoch, 26. Juni 2019, um 19.00 Uhr

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

Eintritt frei. Teilnahme nur nach verbindlicher Anmeldungmöglich.

Hier gelangen Sie zum Online-Anmeldeformular.

Ensemble O.N.
Yoon Haesung, Klavier
Park Shin-Hye, Violine
Hwang Kyubin, Violoncello
Matsuzaki Yuri, Flöte
Cho Kija, Klarinette

Die Kürzel „O.” und „N.” im Namen des Ensembles bedeuten„Original” und „New” und weisen bereits auf das Konzept des Ensemble O.N. hin. Im Fokus seines Schaffens stehen Werke der neuen Musik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aufführung koreanischer Komponisten. Zum Kern des Ensembles gehören die beiden Musiker*innen Yoon Haesung und Park Shin-Hye, beide Absolventinnen der „Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA)”. Zusammen mit weiteren Musiker*innen der IEMA präsentieren sie in diesem Konzert ein anspruchsvolles und inspirierendes Programm mit Werken von Helmut Lachenmann, Lee Yongbom, Guillaume Connesson und Park Myunghoon.

Programm
Helmut Lachenmann (*1935)
Dal niente (Intérieur III) für einen Solo-Klarinettisten (1970)

Lee Yongbom (*1987)
Rebus II for cello and prepared piano (2019, Uraufführung)

Guillaume Connesson (*1970)
Techno-parade for flute, clarinet and piano (2002)

– Pause –

Helmut Lachenmann (*1935)
Toccatina – Studie für Violine allein [Vl] (1986)

Helmut Lachenmann (*1935)
Pression für einen Cellisten (1969/2010)

Park Myunghoon (*1980)
Funke for alto flute, clarinet, violin and piano (2018, europäische Uraufführung)

Weitere Informatioen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf unserer Webseite.