Grußworte auf der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft am 20. Juni 2026 in Bonn
Begrüßungsansprache Rolf Mafael Botschafter a.D. Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft
Liebe Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft,
Liebe Freunde Südkoreas in Deutschland,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
es ist mir eine große Freude, Sie heute zu unserer Jubiläumsfeier anlässlich des 60. Geburtstags der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft hier im Rheinischen Landesmuseum Bonn begrüßen zu dürfen.
Ganz besonders freut mich, begrüßen zu dürfen:
den Ehrenpräsidenten der DKG, früheren Staatsminister im Bundesministerium der Finanzen, Hartmut Koschyk,
die ehemalige Bundestagesabgeordnete und Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, Heike Baehrens,
die Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Nicole Unterseh,
den Botschafter der Republik Korea in Deutschland, Seine Exzellenz Herrn Lim Sang-Beom,
den Leiter der Außenstelle der Botschaft der Republik Korea in Bonn, Byun Chul-Hwan.
Liebe Gäste,
die DKG steht im engen Austausch mit den gerade hier in Nordrhein-Westfalen stark vertretenen Vereinen der in Deutschland lebenden Koreanerinnen und Koreaner, von denen ich daher besonders begrüßen darf:
die Vorsitzende des Vereins der koreanischen Krankenschwestern und Krankenpflegehelferinnen in Deutschland e.V., So-Hyang Schwerdfeger,
die langjährige Vorsitzende des Regionalverbandes Rhein-Ruhr der DKG und des Vereins der koreanischen Krankenschwestern, Haeng-Ja Fischer,
den Vorsitzenden des Dachverbandes der Koreaner in Deutschland e.V., Chung Sung-Kyu,
die Präsidiumsmitglieder des Vereins der Koreanischen Adoptierten Deutschland e.V., Ellen D’Abramo und Kolja Holfeld,
die Vorsitzende des Vereins Hando e.V., Nina Lindenthal.
Schließlich möchte ich die Preisträger des Mirok-Li-Preises und alle Mitglieder begrüßen, die seit den Gründerjahren der DKG im Bund und in den Regionalverbänden Initiative und Verantwortung übernommen und engagiert zur Entwicklung der DKG beigetragen haben.
Sehr verehrte Gäste,
als ich vor zwei Jahren das Amt des Präsidenten der DKG übernahm, durfte ich mit Freude feststellen, dass der Regionalverband NRW von Beginn an zu erkennen gab: Dieses Jubiläum wollen wir bei uns feiern, in Bonn, dort, wo die Gesellschaft 1966 gegründet wurde.
An den Vorsitzenden des Regionalverbandes, Reiner Schöler, gerichtet kann ich nur sagen: Eine glänzende Idee. Ihre zahlreiche Anwesenheit und der wundervolle Rahmen hier bestätigen dies eindrucksvoll.
Eine solche Veranstaltung wäre ohne die großzügige Unterstützung einer ganzen Reihe von Sponsoren nicht möglich. Sie sehen sie hier auf der Leinwand mit ihrem Logo. Einer von ihnen ist heute hier bei uns. Stellvertretend für alle Sponsoren begrüße ich Herrn Park Hyun-Chul von KEEN NRW, dem Korean Economist & Engineers Network NRW.
Liebe Gäste,
wir wollen mit unserer heutigen Jubiläumsfeier drei Elemente in den Mittelpunkt stellen.
Erstens möchten wir die Breite der Arbeit der DKG sichtbar machen, von der Jugend mit Building Bridges bis zu den Senioren mit der Handok Seniorenbrücke. Einige Alumni von Building Bridges sind heute hier bei uns. Ich darf Sie bitten, sich kurz zu erheben. Ebenso möchte ich die Teilnehmer der Handok Seniorenbrücke bitten, sich kurz zu erheben.
Unsere Idealvorstellung ist, dass die DKG eine lebenslange Plattform für die an Korea interessierten Menschen in Deutschland bildet. Ein wichtiges Glied kann dabei das Netzwerk Junge Generation Deutschland-Korea spielen, seit Jahren ein enger Kooperationspartner der DKG und heute mit seinem Projektleiter Johannes Klausa und weiteren Teilnehmern zahlreich vertreten. Auch sie bitte ich, sich kurz zu erheben.
Zweitens wollen wir in unterschiedlichen Beiträgen die Vielfalt des kulturellen Austausches zeigen, mit Chorgesang, koreanischem Tanz, K-Pop und klassischer Musik.
Drittens möchten wir ein Thema aufgreifen, das für die Gründung der Gesellschaft 1966 von maßgeblicher Bedeutung war. Die Integration der in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Deutschland gekommenen koreanischen Bergarbeiter und Krankenschwestern.
Für die Zukunft der DKG ist entscheidend, dass wir vor allem die vielen jungen Menschen gewinnen, die sich heute für koreanische Kultur interessieren und Korea häufig bereits aus eigener Anschauung kennen. Dazu gehören insbesondere auch diejenigen, deren koreanische Eltern oder Großeltern nach Deutschland eingewandert sind und die ihr Interesse an koreanischer Kultur weiter pflegen möchten.
Auf das Podiumsgespräch mit Angehörigen von drei Generationen zu diesem Thema bin ich ebenso gespannt wie Sie.
Liebe Gäste,
mit der Herausgabe einer Jubiläumsfestschrift unter dem Titel „Geschichten aus 60 Jahren“ wollen wir möglichst viele Mitglieder und Freunde der DKG anlässlich des Jubiläums zu Wort kommen lassen.
Im Mittelpunkt der 60 Beiträge stehen persönliche Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen, die seit Jahrzehnten die Verbindungen zwischen Deutschland und Korea pflegen. Deutsche, die in Korea leben oder gelebt haben. Koreaner, die seit langem in Deutschland leben. Menschen, die sich für diese Beziehungen engagiert haben, insbesondere im Rahmen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft.
Eine ganze Reihe von Autorinnen und Autoren sehe ich heute hier unter uns. Ihnen und allen, die zum Gelingen der Festschrift beigetragen haben, möchte ich bei dieser Gelegenheit sehr herzlich danken.
Ihnen allen, liebe Gäste, darf ich die Festschrift zur Lektüre ans Herz legen. Sie werden am Ende unserer Veranstaltung ein Exemplar erhalten.
Für die Festschrift konnten wir wichtige Persönlichkeiten für ein Grußwort gewinnen, darunter die Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Frau Aydin Özoguz, sowie den Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Koreanischen Forums, Herrn Martin Dulig.
Eine ganz besondere Freude und Ehre ist es, dass Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier die Arbeit der DKG in einem Grußwort für die Festschrift würdigt.
Lassen Sie mich einen Auszug daraus vortragen:
„Die technische Entwicklung ermöglicht uns einen viel unmittelbareren Kontakt zu Menschen und Kulturen, die geographisch weit entfernt sind, als das früher der Fall war. Aber eine Institution wie die Deutsch-Koreanische Gesellschaft bietet wertvolle Möglichkeiten für direkte Begegnungen und persönliche Gespräche und stiftet damit auch Gemeinschaftssinn. Gerade diesen brauchen wir in der heutigen Zeit mehr denn je.
Ich wünsche der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft auch weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen. Ich bin sicher, Ihre Arbeit wird die Verbindungen zwischen Deutschland und Korea weiter stärken und die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern vertiefen.“
Sehr geehrte Gäste,
diesen Gedanken und Wünschen des Bundespräsidenten können wir uns sicherlich alle anschließen.
Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen, von Abschottung und Blockbildung sind wir alle aufgefordert, Brücken zwischen Ländern und Kontinenten zu bauen sowie Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Korea als Wertepartner Deutschlands, das wie wir für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine wertebasierte internationale Ordnung eintritt, ist hierfür der ideale Partner. Die DKG ist entschlossen, hierzu auch künftig ihren Beitrag zu leisten.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen allen einen vergnüglichen und spannenden Nachmittag.
Grußwort Dr. Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident
Auszug aus: Schriftliches Grußwort zum 60-jährigen Jubiläum der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft für die herausgegebene Festschrift
„Die technische Entwicklung ermöglicht uns einen viel unmittelbareren Kontakt zu Menschen und Kulturen, die geographisch weit entfernt sind, als das früher der Fall war. Aber eine Institution wie die Deutsch-Koreanische Gesellschaft bietet wertvolle Möglichkeiten für direkte Begegnungen und persönliche Gespräche und stiftet damit auch Gemeinschaftssinn – gerade diesen brauchen wir in der heutigen Zeit mehr denn je.
Ich wünsche der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft auch weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen! Ich bin sicher, Ihre Arbeit wird die Verbindungen zwischen Deutschland und Korea weiter stärken und die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern vertiefen.“
Grußwort Hendrik Wüst Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Grußwort Florian Hahn, MdB Staatsminister im Auswärtigen Amt
Grußwort Young-Jin Kim Präsident der Koreanisch-Deutschen Gesellschaft Korea
Grußwort S.E. Sang-Beom Lim Botschafter der Republik Korea
Guten Tag.
Es freut mich sehr, Sie heute hier begrüßen zu dürfen. Ich bin Im Sang-beom, Botschafter der Republik Korea in der Bundesrepublik Deutschland.
Ich schätze mich glücklich, dass wir heute – nach der feierlichen Veranstaltung im vergangenen Mai in Berlin – hier in Bonn das 60-jährige Bestehen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft feiern können. Mein ganz herzlicher Dank gilt dem Vorsitzenden, Herrn Rolf Mafael, dem Ehrenvorsitzenden, Herrn Hartmut Koschyk, der Generalsekretärin, Frau Barbara Sternagel, sowie allen Mitgliedern der Regionalverbände, die aus den verschiedenen Teilen des Landes heute zu uns gekommen sind.
Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft ist nicht nur ein lebendiges Symbol für die langjährige Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern, sondern auch eine treibende Kraft, die maßgeblich zur Entwicklung der praktischen Zusammenarbeit beigetragen hat.
Vor 60 Jahren, im Jahr 1966, kamen die ersten koreanischen Pflegekräfte nach Deutschland. Damals wusste hierzulande kaum jemand etwas über das von Armut geprägte Agrarland Korea, dessen Pro-Kopf-BIP damals bei gerade einmal 130 US-Dollar lag. In dieser schwierigen Anfangszeit übernahm die Deutsch-Koreanische Gesellschaft aus aufrichtiger Zuneigung zu unserem Land die Rolle einer institutionellen Brücke. Sie wurde zu unserem verlässlichen Partner in Politik, Wirtschaft, Bildung sowie Kultur und legte damit einen unschätzbaren Grundstein für die Bürgerdiplomatie.
In einer Zeit, in der K-Pop und K-Dramen weltweite Beliebtheit genießen, entstehen überall auf der Welt Korea-Vereine und Freundschaftsgesellschaften. Doch kaum eine andere Organisation kann auf eine so stolze, 60-jährige Geschichte zurückblicken wie die Deutsch-Koreanische Gesellschaft. Mittlerweile ist Korea mit einem Pro-Kopf-BIP von über 36.000 US-Dollar zu einer der zehn größten Wirtschaftsmächte der Welt aufgestiegen und hat sich als global anerkannte Soft-Power-Nation etabliert. Dass die koreanisch-stämmige Künstlerin EJAE bei der Eröffnungsfeier der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft auftritt und BTS im Finale steht, ist ein eindrucksvoller Beleg für diesen kulturellen Stellenwert.
Auf diesem Weg des Wachstums war Deutschland stets unser zentraler Partner. Und die Deutsch-Koreanische Gesellschaft stand uns während all dieser tiefgreifenden Veränderungen als treuer Freund fest zur Seite.
Das Jahr 2026 ist zugleich ein besonderes Jahr für unsere koreanische Partnerorganisation, die Koreanisch-Deutsche Gesellschaft, die dieses Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Aus diesem Anlass veranstaltet sie derzeit eine Online-Fotoausstellung. Die historischen, leicht verblassten Aufnahmen lassen die tiefen Erinnerungen an die Freundschaft zwischen unseren Ländern wieder lebendig werden. Ein Bild ist mir dabei besonders ins Auge gefallen: Es zeigt Dr. Li Mirok beim Essen von Knödeln. Beim Betrachten dieses Fotos wird einem erneut bewusst, wie eng Gegenwart und Vergangenheit im Lichte unserer gemeinsamen historischen Erinnerung miteinander verwoben sind.
Sie alle, die heute hier versammelt sind, führen nicht nur die Tradition dieser langjährigen Beziehungen fort. Sie erfüllen auch eine wichtige Brückenfunktion, indem Sie das Fundament für eine Freundschaft festigen, die von künftigen Generationen weitergetragen wird.
Wie Sie wissen, besitzt das 60-jährige Jubiläum – die „Hwangap“ – in Korea eine tiefe symbolische Bedeutung. Es markiert den erfolgreichen Abschluss eines Lebenszyklus und gleichzeitig einen kraftvollen Neuanfang. Ich bitte die Deutsch-Koreanische Gesellschaft, sich auch weiterhin mit ihrer bewährten Zuneigung und ihrem tiefen Interesse für die koreanisch-deutschen Beziehungen einzusetzen.
Ich wünsche der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft von Herzen weiterhin viel Erfolg und eine blühende Zukunft.
Vielen Dank.
Grußwort Chul-hwan Byun, der Leiter der Botschaft der Republik Korea, Außenstelle Bonn
Sehr geehrte Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft,
liebe Panelteilnehmer,
und verehrte Gäste, die heute hier anwesend sind,
ich begrüße Sie herzlich. Ich bin Chul-hwan Byun, der Leiter der Botschaft der Republik Korea, Außenstelle Bonn.
Zunächst möchte ich der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. zu ihrem 60-jährigen Bestehen gratulieren.
Die 1966 hier in Bonn gegründete Deutsch-Koreanische Gesellschaft hat in den letzten 60 Jahren eine bedeutende Rolle als Brücke zwischen Korea und Deutschland gespielt. Ich danke den Mitgliedern der Gesellschaft herzlich für ihr Engagement zur Förderung des Verständnisses und der Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern.
Heute sind wir hier versammelt, um zum bedeutenden Thema „Zwischen zwei Welten – unser Leben in Deutschland“ zu sprechen. Wir möchten die Erfahrungen und Geschichten der ersten, zweiten und dritten Generation der koreanischen Gemeinschaft in Deutschland miteinander teilen.
Ich glaube, dass dies eine sehr bedeutsame Gelegenheit ist, um auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unserer Gemeinschaft zurückzublicken.
Das heutige Bild der koreanischen Gemeinschaft in Deutschland ist nicht über Nacht entstanden.
Die Bergleute und Pflegekräfte, die in den 1960er und 1970er Jahren nach Deutschland kamen, gewannen das Vertrauen der deutschen Gesellschaft durch ihre Fleiß und Verantwortung, trotz der sprachlichen und kulturellen Hindernisse und schwierigen Arbeitsbedingungen.
Ihr Engagement war nicht nur eine Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Südkoreas, sondern spielte auch eine große Rolle bei der Schaffung eines positiven Images der Koreaner in der deutschen Gesellschaft.
Die zweite Generation, die Kinder der ersten Generation, hat sich in verschiedenen Bereichen der deutschen Gesellschaft als kompetente und engagierte Bürger entwickelt.
Heute lebt die dritte Generation in einer multikulturellen Umgebung und übernimmt eine neue Rolle, indem sie Korea und Deutschland, zwei Kulturen, miteinander verbindet.
Obwohl die Lebensumstände jeder Generation unterschiedlich waren, haben sie alle auf ihre eigene Weise über ihre Identität nachgedacht und ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden.
Es kann manchmal eine Herausforderung sein, die Wurzeln der Koreaner zu bewahren und gleichzeitig Teil der deutschen Gesellschaft zu sein. Dennoch macht genau diese Erfahrung die koreanische Gemeinschaft in Deutschland besonders und zu einem wertvollen Bindeglied zwischen Korea und Deutschland.
Die Regierung der Republik Korea betrachtet die im Ausland lebenden Koreaner als wertvolle Mitbürger, die Korea mit der Welt verbinden. Besonders wichtig ist es, dass die Auslands-Koreaner ihre koreanische Identität bewahren und gleichzeitig als vertrauenswürdige Mitglieder der Gesellschaft im Gastland wachsen und zur Entwicklung der Gemeinschaft beitragen können.
Ich bin mir sicher, dass die koreanische Gemeinschaft in Deutschland in dieser Hinsicht ein sehr vorbildliches Beispiel ist.
Heute ist die koreanische Gemeinschaft in Deutschland viel vielfältiger als früher. Neben den Generationen der Bergleute und Pflegekräfte sind nun auch Unternehmer, Forscher, Wissenschaftler, Studierende und Fachkräfte Teil dieser Gemeinschaft. Diese Vielfalt ist die größte Stärke der koreanischen Gemeinschaft in Deutschland und ein wertvolles Kapital, das das Potenzial für zukünftige Entwicklungen zeigt.
Was Sie heute mit uns teilen werden, sind nicht nur persönliche Erfahrungen und Erinnerungen. Es sind wertvolle Zeugnisse, die die Geschichte der koreanischen Gemeinschaft in Deutschland lebendig machen – ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft.
Ich hoffe, dass die Herausforderungen und das Engagement der ersten Generation, das Wachstum und die Erfahrungen der zweiten Generation sowie die neuen Perspektiven der dritten Generation dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und die Generationen miteinander zu verbinden. Vor allem wünsche ich mir, dass unser heutiges Zusammensein Raum für Austausch und gegenseitiges Verständnis schafft, den Dialog zwischen den Generationen stärkt und ein wichtiger Ausgangspunkt dafür wird, gemeinsam über die Zukunft der koreanischen Gemeinschaft in Deutschland nachzudenken und sie aktiv mitzugestalten.
Vielen Dank.
Grußwort Seong-gyu, Vorsitzender des Dachverbands der Koreaner in Deutschland
Guten Tag! Es freut mich, Sie zu sehen.
Ich bin Jeong Seong-gyu, Vorsitzender des Dachverbands der Koreaner in Deutschland.
Ich gratuliere der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft von ganzem Herzen zu ihrem 60-jährigen Jubiläum.
Mein herzlicher Dank gilt Herrn Rainer Schöler, dem Vorsitzenden, sowie allen Vorstandsmitgliedern und Beteiligten, die diese Jubiläumsfeier vorbereitet haben.
Es freut mich, Herrn Byeon Cheol-hwan, den Generalkonsul der koreanischen Vertretung in Frankfurt, heute hier begrüßen zu dürfen.
Ich schätze und liebe Sie alle, die Sie Korea lieben, die koreanische Kultur schätzen und verbreiten.
Der Deutsch-Koreanische Verein ist eine wertvolle Organisation, die Korea und Deutschland miteinander verbindet, vorstellt und zur Zusammenarbeit anregt.
In den vergangenen 60 Jahren hat der Deutsch-Koreanische Verein viel geleistet.
Die Korea-Deutschland-Gesellschaft steht auch in engem Austausch mit dem Dachverband der in Deutschland lebenden Koreaner.
Ich habe aufrichtiges Respekt vor Ihnen allen, die Sie Korea auf vielfältige Weise lieben, die koreanische Kultur schätzen, Familien gegründet und
Kinder geboren haben und so über zwei oder drei Generationen hinweg eine Verbindung zu Korea aufgebaut haben.
Abschließend wünsche ich Ihnen allen Freude und Glück für Ihre Familien.
Vielen Dank.

