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Yoorina Bae neue Leiterin des Orchesters Collegium Musicum

Starke Präsenz der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft bei den Konzerten der koreanischen Dirigentin Yoorina BAE als neuer Leiterin des Bonner Orchesters “ Collegium Musicum“.

Am 26. und 27. Januar 2025 fanden zwei Konzerte des Bonner Orchesters „Collegium Musicum“ unter der neuen Leitung (Wintersemester 24/25) der in Seoul geborenen Koreanerin Yoorina BAE (39) statt. 
 
Das großartige wie anspruchsvolle Programm zum Ausklang des Wintersemesters wurde in der Aula der Universität vor vollbesetzen Sälen präsentiert. Kompositionen von Arturo Marquez, Emelie Mayer und Anton Bruckner wurden von dem jungen Orchester eindrucksvoll vorgetragen und erhielten langanhaltenden Applaus des begeisterten Publikums.
 
Viele Koreanerinnen und Koreaner sowie Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft wollten die beiden Konzerte mit der begeisternden Dirigentin Frau Yoorina BAE erleben und sie mit Ihrer Anwesenheit unterstützen.
Es ist geplant, die Stadt Bonn im kommenden Jahr mit dem Collegium Musicum in Peru zu präsentieren.


Yoorina BAE studierte von 2004 -2010 die Fächer Gesang und Chorleitung an der Korea National University of Arts (KNUA) in Südkorea. Ebenfalls mit Bachelorabschluss studierte sie von 2012 bis 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln Orchester­dirigie­ren bei den Pro­fes­so­ren Micha­el Luig und Alexander Rumpf. 
2016-2019 stu­dierte sie im Master­stu­di­en­gang „Diri­gieren Musik­theater“ bei Prof. Rumpf, Köln. Erfahrungen sammelte sie als Chor- und Orchester Leiterin in vielen Projekten und Engagements.
Neben Stationen als Dirigentin in Bern und Köln dirigiert sie seit 2017 auch das Bonner Kammerorchester Röttgen.

Zum Kimchi-Workshop nach Köln

Kimchi für alle, dazu Wissenswertes über Kultur, Bedeutung und Weiterverarbeitung in der koreanischen Küche, an zwei Terminen vermittelt von einem Team von Hando e.V. und DKG e.V. NRW in der Alten Feuerwache Köln

Im hinteren Teil des Hofes der Alten Feuerwache in Köln riecht es nach Knoblauch, Rettich, Zwiebeln und weiteren Zutaten. Durch diese Düfte angelockt, stehen Interessenten an den Fenstern und schauen hinein. Die Neugier ist geweckt, Unmengen von geschnittenem Kohl und angerührter Kimchi-Paste sind zu sehen.

Der von Hando e.V. und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. RV NRW organisierte   Kimjang, die gemeinsame Zubereitung von Kimchi hat begonnen. Von der UNESCO wurde dieser Brauch Koreas als immaterielles Kulturerbe der Menschheit aufgenommen, wie symbolisch vereint seit 2013 für Südkorea und seit 2015 für Nordkorea.  Der Brauch des  Kimjang in Korea soll daran erinnern, im Einklang mit der Natur zu leben, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und die kooperative Zusammenarbeit in Familie und Nachbarschaft wertzuschätzen.  

Design: Lene Marei Mrosik

Für die zwei Workshops am 01.12.2024 und 26.01.2025 waren insgesamt 80 Personen angemeldet, weitere Interessenten waren auf der Warteliste.  Bevor es losging, mussten allerdings alle Zutaten eingekauft und vorbereitet werden. Chinakohl und Rettich kamen von einem koreanischen Bauern in Straelen nah der Grenze nach Holland, alle weiteren Zutaten konnten in Asia-Shops in und um Köln eingekauft werden. Da verschiedene Varianten zur Herstellung angeboten wurden, musste ein Teil des Kohls bereits am Vortag gesalzen werden. Dazu gab es jeweils eine klassische Variante mit Fischsauce und eine vegetarische Variante.

 

Bestens vorbereitet, konnte der Workshop pünktlich mit Verteilung aller Zutaten auf die  Tische zu  jeweils 8 Personen beginnen. Überall wurde geschnibbelt, gerührt, vermengt, bis dann endlich der zubereitete Kimchi in die mitgebrachten Behälter gefüllt werden konnte. „Ein ganz tolles Event! Vielen Dank an das Orga-Team von Hando und DKG und führt die Reihe bitte auf jeden Fall weiter“, so Janine Quach aus Köln-Nippes, die gleich ihre noch nicht einjährige Tochter mitgebracht hatte.

Die Kimchi-Paste wird zubereitet

Gruppenfoto der Teilnehmer zum Abschluss

Fotos: privat

4. Freiheitsforum am 19.06.2024 in Bonn

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 75.Jahrestag des Grundgesetzes spannt das 4. Bonner Freiheitsforum im Kunstmuseum Bonn einen Bogen zwischen einem Leben in Freiheit und Wohlstand und der Verletzung von Menschenrechten in Nordkorea

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