Neues Land, alte Tradition Seollal-Feier der DKG in Stuttgart


Traditionell ist das koreanische Neujahrsfest Seollal ein bedeutsamer Tag in der koreanischen Kultur, an dem man seinen Vorfahren Respekt erweist und das neue Jahr im Kreis der Familie feiert. Es ist außerdem eine Zeit, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, neue Vorsätze zu fassen und einen Neubeginn zu wagen.

Ju Kyung Park, Vorsitzender der DKG-BW, bei seiner Begrüßungsrede vor dem Konzert

Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft (DKG) organisierte am 27. Februar 2026 um 18:30 Uhr in Stuttgart eine Seollal-Feier. An der Veranstaltung nahmen etwa 40 Personen unterschiedlichen Alters und verschiedener Nationalitäten teil, darunter Koreaner, Deutsche sowie Gäste aus anderen Ländern. Die Feier begann mit einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden der DKG-BW, Ju Kyung Park, und das Vorstandsteam. Darauf folgte das Musikprogramm der Jazzband Laonmori, die die Teilnehmenden mit ihren Liedern bestens unterhielt und eine festliche, stimmungsvolle Atmosphäre schuf.

Die Jazzband Laonmori bei ihrem Auftritt.

Ju Kyung Park, Vorsitzender der DKG-BW, bei seiner Begrüßungsrede vor dem Konzert

Im Anschluss bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam Tteokguk zu, eine koreanische Suppe, die traditionell am Neujahrsfest serviert wird, und genossen anschließend ein Abendessen mit weiteren koreanischen und anderen Speisen. Danach konnten die Gäste traditionelle koreanische Spiele wie Gonggi ausprobieren.

Eine Schüssel frisch zubereitetes und gemeinsam gekochtes Tteokguk

Einige koreanische Teilnehmer freuten sich, das Neujahrsfest in der Ferne feiern zu können, auch wenn sie ihre Familien und Verwandten nicht persönlich treffen konnten.

Für die deutschen Gäste bot sich die Gelegenheit, das traditionelle koreanische Neujahrsfest aus nächster Nähe kennenzulernen. Für alle entstand ein besonderer Moment, um dem gewohnten Alltag zu entfliehen und neue Eindrücke zu sammeln.

Jinah Lee, Ju Kyung Park und Vanessa Witt stellen den Gästen Tteokguk vor.

Zwischen Vertrautem und Neuem, zwischen Deutschland und Korea – trotz kultureller Unterschiede zeigte sich, wie wertvoll Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt sind. Möge der kleine Funke, der bei dieser Begegnung entzündet wurde, sich als Same des Miteinanders weiter entfalten.

Gonggi-Wettkampf unter der Leitung von Selma Tu- kic und Ju Kyung Park.

In diesem Sinne hoffen wir für das Jahr 2026 auf weitere gelungene Veranstaltungen der DKG-BW, die Begegnungen zwischen beiden Kulturen ermöglichen und zu einem tieferen Verständnis füreinander beitragen – geprägt von Faszination und gegenseitiger Anerkennung.

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