Regionalverband NRW Termine November 2019

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW,
 
unsere Rundmails mit aktuellen Terminen und Veranstaltungen in NRW finden immer mehr Resonanz. Vielen Dank für die guten Wünsche und die stetig zunehmenden Hinweise, die wir gerne an Sie alle weitergeben.
 
Wegen der Fülle diesmal in neuem Format als PDF die aktuellen Ankündigungen und Termine für den laufenden Monat November 2019. Zwei Seiten vollgepackt mit Veranstaltungstipps für Außenhandel, Klimaschutz, K-POP, K-FOLK, Partys, Adventsund Gedenkfeiern. Zusätzlich eine Terminvorschau auf den letzten Monat des Jahres mit den Jahresabschlussfesten der Koreaverbände in Bonn und Köln und dem Weihnachtskonzert der koreanischen Hanbit-Gemeinde in Köln. Für Einzelheiten nutzen Sie bitte entweder den beigefügten Link im Text oder die Dokumente im Anhang.
 
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass für Sie alle wie immer etwas Passendes dabei ist.
 
Für heute herzliche Grüße 
Wolfram van Stephold
 
 

5. Korea Woche vom 4. bis 16.10.2019 in Köln

Die Korea Woche, eine Veranstaltungsreihe der koreanischen Botschaft zur Vorstellung koreanischer Kultur in Deutschland fand nach Bonn (2015-2017) und Düsseldorf (2018) nun zum ersten Mal in Köln statt.

Wie Herr Generalkonsul Dooyoung Lee in seiner Eröffnungsrede im Hotel Mondial vor ca. 150 geladenen Gästen erfreut bemerkte haben Korea und Deutschland vieles gemeinsam und die gegenseitigen Beziehungen nehmen vor allem auch in NRW und im Saarland mehr und mehr zu.

Herr Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln freute sich dass die Korea-Woche nun endlich zum ersten Mal in Köln stattfand und ergänzte, dass Lebenslust, Kultur und Vielfalt von Köln und Korea auch sehr gut zusammen passen. Hierfür nannte er einige treffende Beispiele, die aktuell in der Stadt aber auch in Korea nachhaltig präsent sind.

Gemeinsam mit dem Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes NRW Dirk Wedel war man sich einig dass Kultur nun einmal keine Grenzen kennt. Damit wurde die Veranstaltungsreihe mit einem Konzert des renommierten Bucheon Philharmonic Orchestra in der mit rd. 1.500 Gästen sehr gut gefüllten Kölner Philharmonie eröffnet.


Bucheon Philharmonic Orchestra
Foto: Botschaft der Republik Korea

Zu hören waren die Stücke von Eun-Hwa Cho (Back Into.Out of für Janggu und Orchester), W.A.Mozart (Konzert für Violine und Orchester Nr.5 a-Dur KV 219) und Dimitri Schostakowitsch (Symphonie Nr.10 e-Moll op.93).

Das restlos begeisterte Publikum durfte sich noch über 2 Zugaben freuen, zunächst 그리운 금강산 Sehnsucht Geumgangsan und danach Farandole from L’Arlesienne Suite No. 2 von Georges Bizet, die einen unver-gessenen Abschluss des Konzertes bildeten.

Am Samstag dem 12.10.2019 wurden dann in einem feierlichen Festakt im Rooftop58 vor ca. 65 geladenen Gästen die Korea Filmtage im Rahmen des Film Festival Cologne eröffnet. Herr Generalkonsul Dooyoung Lee wies in seiner Eröffnungsrede auf die heutige weltweit anerkannte Bedeutung der koreanischen Filmindustrie hin und stellte in diesem Zusammenhang besonders das diesjährige 100. Jubiläum des koreanischen Films heraus. Er bedankte sich nochmals für die vielfältige Unterstützung der Korea-Verbände und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW bei der Planung und Durchführung der 5. Korea Woche.

Eröffnung der Filmwoche im Rooftop 58 Köln
Foto: Hemi Masoumian

Anschließend konnten die rd. 400 Besucher den im Mai 2019 in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichneten Film Parasite von Bong, Joon-Ho im Original mit deutschen Untertiteln erleben. Das Kino im Filmpalast Köln war restlos ausgebucht, so dass einige Zuschauer nur noch auf den Treppen im Saal wenige Restplätze fanden.

Großer Kinosaal im Filmpalast Köln
Foto: Botschaft der Rep.Korea

An den folgenden Tagen wurden dann noch die international sehr erfolg-reichen Filme The Housemaid von Kim, Ki-Young (1960), Seopyeonje von Im, Kwon-Teak (1993), Christmas in August von Hur, Jin-Ho (1998) und Poetry von Lee, Chang-Dong (2010) gezeigt.

Das von den Mitarbeitern der koreanischen Botschaft sorgfältig aus-gewählte und professionell organisierte Programm fand in Köln überaus positive Resonanz. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und so konnte die vielseitige koreanische Kultur einem breiten und weltoffenen Publikum nachhaltig vermittelt werden, so dass sich die Veranstalter sehr zufrieden zeigen konnten.

Text: Wolfram van Stephold

Offen für das Unbekannte

DKG NRW zu Besuch bei der Kunststudentin und Malerin Jindeok Choi

Bei sonnigem Herbstwetter konnten interessierte Mitglieder des Regionalverbands NRW am 13.10.2019 eine Ausstellung im kurfürstlichen Gärtnerhaus in Bonn, einem Ausstellungsraum des Bonner Künstlerforums,  besuchen.  Die junge Malerin Jindeok Choi (진덕최) studiert seit 2015 bei Prof. Michael Reisch an der renommierten Alanus Hochschule für bildende Kunst in Alfter im Umland von Bonn.

Reiner Schöler vom Vorstand der DKG begrüßte die Besucher und  gab  einige erläuternde Anmerkungen zur Künstlerin und zu den Formaten. Jindeok  Choi ist am 19. Februar 1992 in der Provinz Gyeongsang-do in Busan geboren, seit 2013 lebt sie in Deutschland.  Sie  hat erst in Deutschland intensiv mit dem Malen begonnen und ihre Bewerbungen haben die Kunstakademie Münster und sowie auch die Alanus Hochschule überzeugt. Im Gärtnerhaus präsentiert sie, von einer Jury ausgewählt, ihre erste Einzelausstellung mit zehn mittel-formatigen Ölgemälden, Aquarellzeichnungen und experimentellen Objektarbeiten. Diese CD Objekte sind gestaltet und auch abspielbar, sie haben Inhalt. Die Künstlerin erläuterte ihren Besuchern von der DKG an diesem Nachmittag persönlich ihre Werke und den Arbeitsprozess. Sie führte durch die Ausstellung, demonstrierte und war offen für Fragen rund um ihren spannenden Werdegang und ihre Bilder.

Jung und spontan, fröhlich und nachdenklich erscheint im ersten Augenblick die koreanische Künstlerin. Die Bedeutung ihrer Bilder erschließt sich im Gespräch. Als Schülerin habe sie „Malen“ nach vorgegebenen Regeln gehasst, vielleicht auch, weil sie nie verstanden habe, dass die Lehrerin ihre blaue Sonne, einen Kreis, nicht mochte. Die Sonne sei gelb, war die vorgegebene Regel.

Jindeok Choi beginnt ihre Bilder spontan, eine große Bewegung bringt einen schwarzen Strich auf die Leinwand.  Ihre experimentelle Malerei zeigt viele Striche, sie führt den Betrachter von oben nach unten. In den Bildern trifft Gegenständliches Abstraktes, der Traum trifft die Fiktion, der Mensch ruht, sitzt, liegt in der Natur oder er erscheint wie demütig gebeugt.  Für den Betrachter wirken die farbenfrohen Werke ähnlich koreanischer Volkskunst. Geprägt ist Jindeok Choi durch ihre Jugend in Korea, daher vielleicht auch der teils buddhistisch anmutende ruhende, weiß gekleidete „Geist“ auf dem Baum.

Die Bilder stehen zwischen den Kulturen, inhaltlich und über die Darstellung. Ihre Bilder beginnt sie spontan, es gibt keine Korrekturen, „nie“, wie sie sicher festlegt, manches wird improvisiert, vieles mit Farben und Form experimentiert.

Der mehrfach ausgezeichnete Maler und Graphiker  Dr. Dieter Rübsaamen, Mitglied der DKG NRW, der selbst vor ca. 50 Jahren hier im Künstlerforum eine seiner ersten Ausstellung hatte, gab im Gespräch der Künstlerin eine Menge Anregungen. Beide erkannten viele Ähnlichkeiten in der Art mit Inhalten, Texten und Farbe umzugehen, ein interessanter Austausch zwischen dem renommierten und erfahrenen Künstler und der experimentierfreudigen und offenen jungen Studentin. Rübsaamen wies besonders auf die Eigenständigkeit der Arbeiten Chois hin. Für das künstlerische Schaffen sei ein zu akademisch reflektierendes Bewusstsein eher hinderlich, meinte Rübsaamen unter Bezug auf Heinrich von Kleists Schrift „Über das Marionettentheater“. Hilfreicher sei ein Zustand von intuitiver Natürlichkeit. Der persönliche Austausch dazu soll bald fortgesetzt werden.

Verfasser und Fotos       Andreas Domschke, Ursula Paetzold

Kimchi und K-Pop auf dem Markt in Bonn

Beim diesjährigen von der Stadt Bonn veranstalteten Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt“ am 29.9.2019 stand das Thema „Kultur aus aller Welt“  im Vordergrund. Der Regionalverband Nordrhein-Westfalen der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. hatte bereits frühzeitig seine Be-teiligung angemeldet und zusammen und der Gruppe HanDo e.V. einen großen Stand ganz in der Nähe des Bonner Alten Rathauses eingerichtet. Tatkräftig unterstützt wurde der Auftritt vom Verband der Koreaner in Deutschland e.V. (Bonn) und der Botschaft der Republik Korea Außenstelle Bonn. Von 11.00 bis 19.00 Uhr standen ein Korea Info-Point, eine Hanbok-Anprobe, koreanische Spezialitäten und der Bühnenauftritt der K-Pop Dance Cover Gruppe Joker aus Duisburg mit anschließendem gemeinsamem Foto-Shooting auf dem Programm.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan eröffnet das Fest offiziell um 14 Uhr auf der Bühne vor dem Alten Rathaus und begrüßte bei seinem Rundgang über den Marktplatz auch die Teilnehmenden am koreanischen Stand. Das breite und vielfältige Angebot gab Gelegenheit zu einem lebhaften Austausch mit vielen interessierten Besuchern. So waren die vorbereiteten Speisen, Info-Broschüren und Flyer bereits am Nachmittag weitgehend vergriffen. Die Beteiligung und der Applaus für die sympathische K-Pop Gruppe aus Duisburg wären bei besserem Wetter sicher noch lebhafter ausgefallen.

Zum Abschluss des Festes ließ die Einladung der Stadt Bonn für das nächste Jahr nicht lange auf sich warten. Diese wurde von den Vertretern der DKG und Hando im Namen aller Beteiligten sehr gerne angenommen.

Bericht: Ursula Paetzold

Fotos: Wolfram van Stephold

Ankündigung Regionalverband NRW

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der DKG NRW,
aus Münster erreicht uns eine Einladung des Kunsthaus Kannen zum diesjährigen 2×2 Forum als regionale und internationale Plattform für sogenannte Outsider Art und zeitgenössische Kunst. Vom 3. bis 6. Oktober 2019 werden etwa 20 Ateliers, Galerien, Projekte und Hochschulen aus dem Umfeld Kunst, Soziales und Psychiatrie dazu eingeladen, sich selbst und ihre aktuellen Konzepte zu präsentieren. Dabei sind u.a. das Daeyami Studio aus Südkorea oder Art Brut Project aus Kuba. Die Gäste aus Korea und Kuba werden von ihrer Zusammenarbeit mit geistig oder psychisch behinderten Künstlern in ihren Heimatländern berichten. Der Eintritt ist frei, das Programm finden Sie angehängt.

Für unseren gemeinsamen Stand der DKG NRW auf dem Bonner Kulturfest Vielfalt! am kommenden Sonntag laufen derzeit die Vor-bereitungen auf Hochtouren. Das Angebot unserer kulturellen und kulinarischen Beiträge ist fixiert und wir alle hoffen auf einen möglichst regenarmen Tag auf dem Bonner Markt. Unseren Stand finden Sie in Blickrichtung links von der Bühne an Nummer 4 und unser K-Pop Beitrag wird gegen 12.15 Uhr auf der Bühne zu erleben sein. Wir freuen uns wenn wir möglichst viele von Ihnen auf dem Bonner Markt treffen !  

Für das Konzert am 4.10.2019 im Rahmen der Korea-Woche der koreanischen Botschaft in Köln sind noch Resttickets in den Bereichen 3, 4 und 5 verfügbar. Die Bereiche 1 und 2 sind bereits ausgebucht. Tickets für die koreanische Filmwoche u.a. für den Film „Parasite“ sind noch verfügbar und im Internet unter „Filmfestival Cologne“ zu erhalten.   https://filmfestival.cologne/

Über das wieder Ende Oktober stattfindende Frankfurter Filmfestival der dortigen koreanischen Botschaft erhalten Sie demnächst detailliertere Informationen. Für heute herzliche Grüße und einen guten Start in den Oktober mit wie immer spannenden Veranstaltungen wünscht Ihnen allen

Wolfram van Stephold

DKG NRW – Asiatisches Festival in Köln am 31. August 2019

Von China über Korea, Indonesien bis Indien!

Zum zweiten Mal fand das Asiatische Festival im Bürgerzentrum Engelshof e.V. in Köln statt. Als Premiere waren diesmal die jungen Deutsch-Koreaner der 2. Generation HanDo e.V. und der Regionalverband NRW der DKG auf einem gemeinsamen Stand vertreten.

Die etwa 250 Besucher konnten bewundern, wie sich chinesische Souvenirs und Heilkünste, indonesische Küche und koreanische Kultur sowie Kulinarisches ergänzen. Bereichert wurde das vielfältige und bunte Angebot noch durch einen Stand für koreanische vegane Tempel-Küche und in Deutschland hergestellten Soju.

Reges Interesse fand das ausgelegte Informationsmaterial über Reisen nach Korea. Auch die Broschüren über koreanisches Essen und die Ankündigung der Korea-Woche vom 04. bis 16.10.2019 in Köln mit klassischer Musik und Filmprogramm waren bald vergriffen. Besonderen Spaß bereitete einigen Besuchern die öffentliche Hanbok-Anprobe mit anschließendem Foto-Shooting, derweil sich kleine und große Kinder an dem traditionellen koreanischen Wurfspiel Tuho die Zeit vertreiben konnten.

Mit untergehender Sonne endete der Tag mit einem bunten Bühnenprogramm aus balinesischem Tanztheater, Tänzen und Gesänge aus Korea, China, Indien und Sumatra. Sowohl die traditionellen Hanboks und die lautstarke und präzise Performance der Damen der NRW-Gruppe „Arirang“ als auch der in Köln ansässigen jungen Tanzgruppe „Garam-Muyong“ stießen dabei auf große Resonanz und konnten die positive Wahrnehmung für Korea in Köln an diesem Tag noch einmal deutlich abrunden.

Text und Bild: Wolfram van Stephold

DKG NRW- Gwangbokjeol (광복절) in Castrop-Rauxel am 17. August 2019

Gwangbokjeol (광복절) ist der jährliche Nationalfeiertag, der in ganz Korea an die Befreiung von der japanischen Besatzung am 15.August 1945 erinnert. Aus diesem Anlass hatte der Bundesverband der Koreaner in Deutschland e.V. (BVKD) nach Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet eingeladen.

Der Einladung war nicht nur die gesamte koreanische diplomatische Vertretung mit dem Botschafter aus Berlin und den Generalkonsuln aus Bonn, Frankfurt und Hamburg gefolgt sondern auch die Vertreter der Verbände der Koreaner in Deutschland, der Krankenschwestern- und Bergbauvereine und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW waren anwesend.

Wie der Vertreter der Stadt Castrop-Rauxel Hans-Hugo Kurrek herausstellte wertschätze man die jährliche Anwesenheit der koreanischen Gemeinde, von denen viele in den Zechen und Krankenhäusern der näheren Umgebung über Jahrzehnte hart gearbeitet und sich problemlos in die deutschen Gemeinden integriert und hier eine neue Heimat gefunden haben.

Koreanisches Essen und Getränke waren an allen Ständen liebevoll zubereitet und ausreichend vorhanden. Neben sportlichen Wettkämpfen rundeten Pungmul und Trommeltanz das Programm ab und ließen bereits einen Vorgeschmack auf das kulturelle Abendprogramm aufkommen. Nach über 12 Stunden endete das Fest mit immer noch nicht müden, aber sichtlich zufriedenen Besuchern, die danach noch die teilweise lange Heimreise antraten.

Text und Bild: Wolfram van Stephold

Neujahrsempfang und -Konzert der DKG-NRW 2019

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutsch-Koreanischen- Gesellschaft veranstaltete am Sonntag, dem 20.Januar 2019 den inzwischen traditionell gewordenen Neujahrsempfang, diesmal im Pfarrsaal St. Severin, in Hürth-Hermülheim bei Köln.

Der Vorsitzende der DKG-NRW, Reiner Schöler, begrüßte mehr als 65 geladene Gäste und wünschte ihnen und ihren Familien ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2019.

Namentlich willkommen geheißen wurden der Leiter der Außenstelle der Koreanischen Botschaft in Bonn, Herr Generalkonsul Lee Dooyoung und seine Ehefrau, Frau Soun-Kyoung Beck, die langjährige Vizepräsidentin der DKG und der Ehrenpräsident der DKG, unser sehr geschätzter Dr. KimSung Iun und seine Ehefrau. Weitere verehrte Gäste und unterstützende Partner waren Nina Lindenthal von HanDo in Köln und Frau Kruse vom Vorstand und Herr Chung als Vorsitzender des Korea-Vereins Bonn.

Als neue Mitglieder der DKG wurden herzlich und mit Applaus begrüßt Frau ChunDo und Herr Ferdinand von der Heyde aus Köln.

Der Vorsitzende thematisierte in seiner Begrüßung die aktuellen Entwicklungen und Beziehungen der beiden Koreanischen Staaten und betonte die Hoffnung auf eine weitere Entspannung auf der Koreanischen Halbinsel. Von den Mitgliedern der DKG, die viele Freunde und Verwandte in Südkorea haben, wird die aktuelle Entwicklung in Korea intensiv, kritisch aber auch hoffnungsvoll verfolgt.

Herr Generalkonsul Lee Dooyoung bezog sich in seiner Begrüßungsrede ebenfalls auf die aktuelle Entwicklung zwischen den beiden Koreanischen Staaten und die Entspannungsbemühungen der Südkoreanischen Regierung. Er lobte die langjährige und sehr wertvolle Unterstützung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft für die Verbesserung der Deutsch-Koreanischen Freundschaft.

Herr Generalkonsul Lee, der seit Herbst 2018 neuer Leiter der Außenstelle der Koreanischen Botschaft in Bonn ist, freut sich auf seine neuen und vielfältigen Aufgaben und betonte die Bedeutung einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der DKG-NRW.

Das Neujahrskonzert wurde präsentiert von den Herren Hwapyung Yoo, Violine, und Jongin Moon, Klavier. Auf dem Programm standen Stücke von Mozart über Kreisler bis John Williams.´Besonders einfühlsam und ergreifend waren die koreanischen Kompositionen „Frühling in der Heimat“, „Sehnsucht nach dem Diamantenberg“ und traditionell und zum Abschluss des Konzerts das koreanische Volkslied „Arirang“. Beide Musiker ernteten ausdauernd-fröhlichen und anerkennenden Applaus für Ihre sehr gelungene Präsentation.

Der Vorsitzende der DKG_NRW bedankte sich bei den zahlreichen Gästen und bat anschließend zu einem köstlichen koreanischen Imbiss mit guten Weinen von der Ahr und bekömmlichen Wasser aus den Quellen der Eifel. Der Dank gebührt den vielen helfenden Händen, Förderinnen und Unterstützern dieses Neujahrsempfangs. Der Vorstand der DKG-NRW freut sich über die gelungene und mit viel Lob bedachte Veranstaltung im Pfarrsaal St. Severin in Hürth-Hermülheim und die Vermittlung durch unser Beirats-Mitglied, Herrn Dr. Michael Willems.

Nachtrag:

Der Neujahrsempfang hat einigen Gästen offenbar so sehr gefallen, dass sie unmittelbar nach der Veranstaltung Ihren Beitritt zur DKG beschlossen haben. Wir begrüßen hiermit als unsere neuen Mitglieder

Frau Dr. Yong-Ok Park und Herrn Dr. Michael Giehl. „Herzlich Willkommen!“

 

Text: Reiner Schöler

Koreanischer Kochkurs von Hando e.V. und DKG NRW in Köln – wenn Deutsche und Koreaner zusammen kochen

Es riecht verführerisch nach gebratenem Rindfleisch, Knoblauch, Zwiebeln und frisch gemachtem Kimchi.  12 junge Leute, manche von ihnen bereits mit Korea-Erfahrung  sind der Einladung von Hando e.V., dem Verein Junger Koreaner in Deutschland und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft DKG – Regionalverband NRW gefolgt und haben sich bei trübem und nasskalten Wetter in der Kölner Innenstadt-Nord zu einem koreanischen Indoor-Kochkurs zusammengefunden.

Koreanisches Essen ist vielseitig, fett- und salzarm und damit bekömmlich und gesund, wie eine Teilnehmerin berichtet. Während ihrer Korea-Reisen sei das Essen immer ein Highlight. Und auch in Deutschland gäbe es immer mehr koreanische Restaurants,  Kimchi, Bulgogi  und Co. liegen im Trend und sind beliebt.

Im Internet gäbe es ja genügend koreanische Kochanleitungen, aber an einem Kochkurs teilzunehmen sei viel persönlicher und man könne auf Fragen und Wünsche direkt eingehen, ergänzt ein anderer Teilnehmer. Am Ende des Kurses werden die frisch zubereiteten Speisen gemeinsam verzehrt und wer schon einmal in Korea war weiß, dass das koreanische Essen im geselligen Miteinander noch viel besser schmeckt.

Jens Bachem, der Korea und die koreanische Küche liebt und dafür sogar in der koreanischen Schule in Köln Koreanisch lernt,  hat seinen aus Korea mitgebrachten Gaskocher dabei, ein Reiskocher, Schürzen, Schalen, Schneidbretter und Messer komplettieren die professionelle Ausstattung.

Rana Lee-Schöler von der DKG, wie viele andere Krankenschwestern 1969 von Korea nach Deutschland gekommen und hier geblieben, ist eine wahre Meisterin der koreanischen Küche. Sie kocht selbst gerne und vermittelt ihre umfassenden Kenntnisse leicht verständlich und sehr detailliert. Während sie die verschiedenen Arbeitsschritte ausgiebig erklärt lauschen die Teilnehmer konzentriert, man könnte fast eine Stecknadel fallen hören. Sie zeigt wie man Kimchi zubereitet, wie Sesamkörner im Mörser zerstoßen werden, erklärt dass man für Japchae (kurz gebratene Glasnudeln mit Fleisch und Gemüse) im Sommer lieber keinen Spinat verwenden sollte und dass es verschiedene Qualitäten von Soja-Sauce gibt, die man für unterschiedliche Gerichte und Suppen verwenden kann.  Auch der Einsatz der mitgebrachten Austernsauce für das Kimchi wird detailliert vermittelt. Anschließend dürfen die Teilnehmer unter Anleitung selbst Hand anlegen und die Glasnudeln abgießen, das Rindfleisch kurz anbraten und die vorher kleingeschnittenen Zutaten unterrühren.

            

Die Zeit vergeht wie im Fluge und nach fast 5 Stunden intensiver Anleitung, Schneiden, Kochen, Braten, Zusammenrühren und Abschmecken dürfen sich alle Teilnehmer auf eine reiche Tafel freuen und das gemeinsam zubereitete Essen ausgiebig probieren. Und auch ein frisch gezapftes Kölsch, gespendet von einer Teilnehmerin kommt auf den Tisch und passt wegen seiner besonderen Bekömmlichkeit hervorragend zur koreanischen Küche. 맛있게 먹어요 – guten Appetit, ein paar Redewendungen in Koreanisch zum Überleben für die ersten Tage in Korea werden auch gleich mitgeliefert. Hungrig geht heute niemand nach Hause, dafür aber mit der einen oder anderen neuen Rezeptidee für das nächste Treffen mit Freunden oder mit der Familie.

Nina Lindenthal von Hando e.V. hat zur Unterstützung gleich ihre Mutter Chung-Za Blum-Lindenthal mitgebracht, die auch eine ehemalige koreanische Krankenschwester ist. Sie berichtet dass es im Vorfeld viele Interessenten für den Kochkurs gab, die Teilnehmerzahl aber leider begrenzt werden musste. So wird es vielleicht schon bald eine Fortsetzung geben, der Bedarf sei vorhanden aber Unterstützung in Form von ehrenamtlichen Helfern und geeigneten Veranstaltungsräumen wird immer gesucht.

Reiner Schöler vom Vorstand der DKG zeigt sich einmal mehr zufrieden, es wurde wieder einmal ein Stück Korea in Deutschland vorgestellt und Menschen mit Interesse an Korea und solche die es noch werden wollen wurden in geselliger Runde zusammengebracht.

von Nina Lindenthal, Köln und Wolfram van Stephold, Hürth

Mitgliederversammlung des Regionalverbandes NRW am 08. Dezember in Bonn

Liebe Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in NRW,

am Samstag, den 08. Dezember 2018
14.00 bis 17.00 Uhr

findet die Mitgliederversammlung des Regionalverbandes NRW statt.

Ort: Rheinisches Landesmuseum, Colmantstraße 14, 53115 Bonn

Insbesondere möchten wir Sie darauf hinweisen, dass für die DKG-NRW ein neuer Vorstand zu wählen ist.

Ursula Pätzold
Maximilian Seiler
Wolfram van Stephold
Reiner Schöler
haben Ihr Interesse bekundet für den Vorstand , Reiner Schöler auch für den Vorsitz, zu kandidieren.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wollen wir im
Restaurant „Tio Pepe“
Brüdergasse 15
53111 Bonn – Innenstadt
ab 17.30 Uhr
gemeinsam zu Abend essen.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung an beiden Veranstaltungen sehr freuen.

Die Tagesordnung finden Sie hier: Mitgliederversammlung des Regionalverbandes NRW.