DKG NRW feiert in Bonn die Gründung der DKG vor 50 Jahren

Vor nunmehr 50 Jahren wurde die Deutsch-Koreanische Gesellschaft e.V. am 21. Juni 1966 in Bonn am Rhein gegründet. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums feierten die Mitglieder der DKG Rheinland am 21. Juni 2016 im Historischen Restaurant Ruhland, in unmittelbarer Nähe des Alten Rathauses in Bonn. Dort trafen sich im Jahr 1966 Dr. Max Adenauer, Hermann Pfattheicher, Dr. Leo Wagner und der damalige koreanische Botschafter Choi Duk-Shin zur Gründung unserer Gesellschaft. Der Vorsitzende der DKG NRW, Reiner Schöler, erinnerte bei dem Treffen an diese Zusammenkunft vor genau 50 Jahren und an die vor an diesem Ort ausgearbeitete Satzung der DKG, die bis heute die Leitlinie für das Wirken unserer Gesellschaft darstellt, nämlich „die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem deutschen und koreanischen Volk zu pflegen und hierdurch dem Gedanken der internationalen Verbundenheit und Völkerverständigung zu dienen“. Diesen Zielen fühlen sich die Mitglieder und der Vorstand der DKG nach wie vor verpflichtet und sie bilden den Ansporn und die Motivation für Ihr vielfältiges Engagement.
Die Geschichte der Gesellschaft gestaltete sich wechselvoll. Oft verlief die Entwicklung der DKG parallel zu den politischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea; trotzdem bewahrte sich die Gesellschaft stets ihre Unabhängigkeit. Dadurch war es ihr möglich, auch in Zeiten der Abkühlung der offiziellen Beziehungen, wie nach der Entführung des Komponisten Isang Yun aus Berlin durch den koreanischen Geheimdienst 1967 oder nach der Machtergreifung durch General Chun Doo Hwan 1980, die Bemühungen der Gesellschaft um die Annäherung der beiden Länder fortzuführen. Hierbei war es von entscheidender Bedeutung neben der Pflege der politischen Beziehungen die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Kontakte zwischen Deutschland und Korea besondere Aufmerksamkeit und mehr Bedeutung zu verleihen. Der rasante Aufstieg Koreas von einem Entwicklungsland zu einer modernen, hoch entwickelten Industrie und Hightech Nation ist nach einem halben Jahrhundert auch für die DKG nicht folgenlos geblieben. Heute ist die Vermittlung der Kultur Koreas in Deutschland ein zentrales Anliegen unserer Gesellschaft.

Veranstaltungshinweis NRW: „Leben in zwei Kulturen: Deutschland und Südkorea“

Die DKG-Mitglieder Gun-Sam und Michael Usinger laden am 25. Mai 2016 zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Leben in zwei Kulturen: Deutschland und Südkorea“ nach Mönchengladbach. Die Veranstaltung findet im Pfarrhaus St. Maria Himmelfahrt, Liebfrauenstraße 30, 41066 Mönchengladbach-Neuwerk statt.

Den Einladungsflyer mit weiteren Informationen finden Sie hier. Interessierte sind herzlich willkommen!

Einladung zur Mitgliederversammlung in Bonn am 30. Oktober 2015

Am 30. Oktober 2015 findet die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. in Bonn statt. Ab 19:30 Uhr gibt es einen spannenden Vortrag zur Bedeutung der Koreanischen Flagge durch Herrn Michael Usinger, zu dem auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen sind.

Veranstaltungsort ist das Gemeindehaus der Evangelischen Erlöserkirchengemeinde in Bad Godesberg, Kronprinzenstrasse 31, 53173 Bonn.

Die Einladung sowie die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung finden Sie hier

Einladung MV 301015

Tagesordnung VS 301015

Bericht über die Nordkoreaveranstaltung am 28. Februar 2015 im Koreanischen Kulturzentrum in Essen

Der Regionalverband Nordrhein Westfalen veranstaltete in Kooperation mit dem koreanischen Bundesverband „Glückauf“ und den koreanischen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen  eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Thema

„Mysterium Nordkorea“

Aktuelle Eindrücke einer Nordkoreareise, sicherheitspolitische Lage  und Alltagsleben in einem verschlossenen Land“.

am 28.02.2015 von 15.00 – 18.00 Uhr im Koreanischen Kulturzentrum in Essen.

Zwei neue Mitglieder der Deutsch Koreanischen Gesellschaft, die an der Universität Bonn studieren, haben sich mit der Lage in Nordkorea intensiv beschäftigt. Frau Anne Schwandke bereiste im letzten Sommer Nordkorea und hat dem Publikum aktuelle Eindrücke aus Pjöngyang vermittelt und hierzu aussagekräftige Bilder gezeigt. Frau Nadin Salama verfasste eine Bachelorarbeit über die problematische Lebenssituation und den ideologischen Hintergrund der Menschen in Nordkorea und hat hierzu vorgetragen. Herr Giebner, der Vorsitzende des Regionalverbandes NRW, hatte nach seiner Begrüßung zunächst kurz über die sicherheitspolitische Lage Nordkoreas informiert.

Mehr als 70 sehr interessierte, meist deutsche Gäste diskutierten mit uns nach den Vorträgen engagiert über die vielfach unbekannte Situation in Nordkorea.

An dieser Informationsveranstaltung konnten auch interessierte Bürger aus der Region teilnehmen, die nicht Mitglied in unseren Vereinen sind. Hierzu wurde der Veranstaltungstermin in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) angekündigt.

Für Veranstalter und Gäste war dies nach einhelliger Meinung ein überaus erfolgreicher Nachmittag im Koreanischen Kulturzentrum in Essen.

Bernd Giebner