Einladung zur 69. Gedenkfeier von Dr. Mirok Li, 제69회 이미륵박사 추모식 및 이미륵 재조명 행사 안내

Liebe Mitglieder,liebe Freunde Koreas,

jährlich findet  Ende März die Gedenkfeier für den am 20. März 1950 verstorbenen koreanischen Dichter und Wissenschaftler Dr. Mirok Li, der von 1925 bis 1949 in München lebte und arbeitete, auf dem Friedhof in Gräfelfing  bei München statt.
Zu diesem Anlass lädt die Mirok Li Gedächtnisgesellschaft e.V. München zur 69. Gedenkfeier von Dr. Mirok Li und der Präsentation über Dr. Mirok Lis Leben als Schriftsteller in Deutschland ein.

1. Einladung zur 69. Gedenkfeier von Dr. Mirok Li (추모식)
– Gräfelfing Friedhof (Großhaderner Str. 2, 82166 Gräfelfing)
– 23.03 (Samstag) um 14:00 Uhr

2. Präsentation über Dr. Mirok Lis Leben als Schriftsteller in Deutschland
   (이미륵의 독일에서의 삶과 작가활동)
– Mirokli Koreanisches Kulturzentrum (Leopoldstr. 116, 80802 München)
– 23.03 (Samstag) um 17:00 Uhr

안녕하세요.

오는 3월 23일 (토) 오후 2시.
그래펠핑시 Friedhof 묘역에서 제 69회 이미륵박사님 추모식이 있습니다.
매년 이미륵박사님의 업적을 기리기 위해 한국식 전통예식으로 추모하고 있습니다.
바쁘시겠지만 이날 자리해 주시면 참으로 감사하겠습니다.

같은 날 오후 5시에는 뮌헨 슈바빙에 위치한 이미륵 한국문화공간에서
이미륵 박사를 함께 되새겨보는 시간 또한 마련되어 있습니다.
독일에 사는 저희들에게 아름답고 소중한 유산을 물려준 이미륵 박사님을
추억하는 이 행사에도 함께 해주시면 무척 기쁘겠습니다.

감사합니다.

독일 이미륵기념사업회 드림.


Wir informieren:

Am Samstag, dem 23. Februar, findet um 18.00 Uhr in der Berliner Auenkirche, Wilhelmsaue 119, 10715 Berlin ein Benefizkonzert unter dem Motto „Einklang – Ein Volk – Ein Korea“ statt. Veranstalter ist das koreanische „Hasim Missionswerk e.V.“, das mit dieser Veranstaltung an den 30. Jahrestag des Falles der Berliner Mauer erinnern möchte.

Deutsche und koreanische Musiker der „Universität der Künste“ und der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ führen unter der Leitung des koreanischen Dirigenten Min Gyu Song Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ und Antonio Vivaldis „Gloria“ für Chor und Orchester auf.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.

Informationen unter:  info.sunkyoung.jung@gmail.com  

Neujahrsempfang und -Konzert der DKG-NRW 2019

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutsch-Koreanischen- Gesellschaft veranstaltete am Sonntag, dem 20.Januar 2019 den inzwischen traditionell gewordenen Neujahrsempfang, diesmal im Pfarrsaal St. Severin, in Hürth-Hermülheim bei Köln.

Der Vorsitzende der DKG-NRW, Reiner Schöler, begrüßte mehr als 65 geladene Gäste und wünschte ihnen und ihren Familien ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2019.

Namentlich willkommen geheißen wurden der Leiter der Außenstelle der Koreanischen Botschaft in Bonn, Herr Generalkonsul Lee Dooyoung und seine Ehefrau, Frau Soun-Kyoung Beck, die langjährige Vizepräsidentin der DKG und der Ehrenpräsident der DKG, unser sehr geschätzter Dr. KimSung Iun und seine Ehefrau. Weitere verehrte Gäste und unterstützende Partner waren Nina Lindenthal von HanDo in Köln und Frau Kruse vom Vorstand und Herr Chung als Vorsitzender des Korea-Vereins Bonn.

Als neue Mitglieder der DKG wurden herzlich und mit Applaus begrüßt Frau ChunDo und Herr Ferdinand von der Heyde aus Köln.

Der Vorsitzende thematisierte in seiner Begrüßung die aktuellen Entwicklungen und Beziehungen der beiden Koreanischen Staaten und betonte die Hoffnung auf eine weitere Entspannung auf der Koreanischen Halbinsel. Von den Mitgliedern der DKG, die viele Freunde und Verwandte in Südkorea haben, wird die aktuelle Entwicklung in Korea intensiv, kritisch aber auch hoffnungsvoll verfolgt.

Herr Generalkonsul Lee Dooyoung bezog sich in seiner Begrüßungsrede ebenfalls auf die aktuelle Entwicklung zwischen den beiden Koreanischen Staaten und die Entspannungsbemühungen der Südkoreanischen Regierung. Er lobte die langjährige und sehr wertvolle Unterstützung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft für die Verbesserung der Deutsch-Koreanischen Freundschaft.

Herr Generalkonsul Lee, der seit Herbst 2018 neuer Leiter der Außenstelle der Koreanischen Botschaft in Bonn ist, freut sich auf seine neuen und vielfältigen Aufgaben und betonte die Bedeutung einer guten und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der DKG-NRW.

Das Neujahrskonzert wurde präsentiert von den Herren Hwapyung Yoo, Violine, und Jongin Moon, Klavier. Auf dem Programm standen Stücke von Mozart über Kreisler bis John Williams.´Besonders einfühlsam und ergreifend waren die koreanischen Kompositionen „Frühling in der Heimat“, „Sehnsucht nach dem Diamantenberg“ und traditionell und zum Abschluss des Konzerts das koreanische Volkslied „Arirang“. Beide Musiker ernteten ausdauernd-fröhlichen und anerkennenden Applaus für Ihre sehr gelungene Präsentation.

Der Vorsitzende der DKG_NRW bedankte sich bei den zahlreichen Gästen und bat anschließend zu einem köstlichen koreanischen Imbiss mit guten Weinen von der Ahr und bekömmlichen Wasser aus den Quellen der Eifel. Der Dank gebührt den vielen helfenden Händen, Förderinnen und Unterstützern dieses Neujahrsempfangs. Der Vorstand der DKG-NRW freut sich über die gelungene und mit viel Lob bedachte Veranstaltung im Pfarrsaal St. Severin in Hürth-Hermülheim und die Vermittlung durch unser Beirats-Mitglied, Herrn Dr. Michael Willems.

Nachtrag:

Der Neujahrsempfang hat einigen Gästen offenbar so sehr gefallen, dass sie unmittelbar nach der Veranstaltung Ihren Beitritt zur DKG beschlossen haben. Wir begrüßen hiermit als unsere neuen Mitglieder

Frau Dr. Yong-Ok Park und Herrn Dr. Michael Giehl. „Herzlich Willkommen!“

 

Text: Reiner Schöler

Treffen des DKG Bundesvorstandes mit der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe

Am 16. Januar 2019 trafen sich die Mitglieder des Bundesvorstandes der DKG e.V. mit der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin. Gegenstand der Begegnung war ein intensiver Informationsaustausch über die beiderseitigen Aktivitäten.

Der Präsident der DKG e.V., Herr Dr. Schmelter, informierte die Parlamentarier über die Tätigkeit der Gesellschaft, die mit fünf Regionalverbänden und mehr als 300 Mitgliedern, die deutsch-koreanische Zusammenarbeit vor allem auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene erfolgreich pflegt und weiter ausbaut.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand u.a. die Frage, die unsere koreanischen Partner immer wieder an uns stellen: Was kann Deutschland insbesondere im zivilgesellschaftlichen Umfeld tun, um den weltweit begrüßten Dialog- und Annährungsprozess der beiden koreanischen Staaten effizient zu fördern und zu unterstützen ?

Die Parlamentarier, unter dem Vorsitz von Katharina Landgraf (CDU/CSU) sprachen sich ganz klar dafür aus, dass trotz der bestehenden Sanktionen, die den kulturellen und humanitären Bereich für Kooperationsprojekte mit der DVR Korea ausnehmen, Deutschland einen aktiven Beitrag zur Weiterführung des begonnenen Entspannungsprozesses auf der koreanischen Halbinsel leisten muss und kann.

Treffen der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe mit dem Vorstand der DKG e.V. am 16. Januar 2019 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages

Besonderes Interesse der Abgeordneten fanden neben den Kurzberichten der Regionalvorsitzenden vor allem die nachfolgenden Aktivitäten und Projekte der DKG:

DKG Präsident Dr. Uwe Schmelter informierte zusammenfassend über den erkennbar positiven Fortgang der Gespräche, die er u.a. mit dem Auswärtige Amt, der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe, dem Deutsch-Koreanischen Forum, dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Dr. Norbert Röttgen und beiden koreanischen Botschaftern in Berlin zur Rücknahme der bisher restriktiven Handhabung der Bundesregierung bei der Visavergabe an Kulturschaffende aus der DVR Korea, die zu Veranstaltungen und gemeinsamen Projekten nach Deutschland kommen sollen, geführt hat. Er verwies dabei insbesondere auf den bevorstehenden Besuch einer Delegation von Filmexperten der DVR Korea bei der kommenden Berlinale, wie auch auf das anstehende, erste gesamtkoreanische Symposium mit Experten aus Deutschland, Frankreich und beiden Koreas zum Thema „Film in Süd- und Nordkorea“ des Instituts für Korea Studien der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der DKG im Rahmen der Berlinale.

Vorstandsmitglied Hilko Paschke berichtete über den bereits 10 jährigen Jugendaustausch „Building Bridges“ der DKG mit Schülern und Schülerinnen aus Südkorea und Deutschland.

Rolf Gensecke, Schatzmeister der DKG, berichtete über die im September 2019 in Bad Harzburg geplante Ausstellung mit den Grenz-Kreisen aus Nord- und Südkorea, aus der weitere grenzüberschreitende Aktivitäten folgen sollen.

Doris Hertrampf, DKG Vizepräsidentin und Vorsitzende des DKG Regionalverbandes Berlin-Brandenburg stellte eine geplante Veranstaltung zum Thema „Transitional Justice“ mit beiden koreanischen Staaten vor.

Die Abgeordneten und der Präsident der DKG, Dr. Uwe Schmelter, wie auch der ehemalige Vorsitzende der Parlamentariergruppe und Ehrenpräsident der DKG, Hartmut Koschyk, schätzten das Treffen als äußerst gelungen ein und vereinbarten weitere gemeinsame Arbeitstreffen und Gespräche dieser Art.

Text: Rolf Gensecke / Dr. Uwe Schmelter
Foto: Hilko Paschke

Koreanischer Kochkurs von Hando e.V. und DKG NRW in Köln – wenn Deutsche und Koreaner zusammen kochen

Es riecht verführerisch nach gebratenem Rindfleisch, Knoblauch, Zwiebeln und frisch gemachtem Kimchi.  12 junge Leute, manche von ihnen bereits mit Korea-Erfahrung  sind der Einladung von Hando e.V., dem Verein Junger Koreaner in Deutschland und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft DKG – Regionalverband NRW gefolgt und haben sich bei trübem und nasskalten Wetter in der Kölner Innenstadt-Nord zu einem koreanischen Indoor-Kochkurs zusammengefunden.

Koreanisches Essen ist vielseitig, fett- und salzarm und damit bekömmlich und gesund, wie eine Teilnehmerin berichtet. Während ihrer Korea-Reisen sei das Essen immer ein Highlight. Und auch in Deutschland gäbe es immer mehr koreanische Restaurants,  Kimchi, Bulgogi  und Co. liegen im Trend und sind beliebt.

Im Internet gäbe es ja genügend koreanische Kochanleitungen, aber an einem Kochkurs teilzunehmen sei viel persönlicher und man könne auf Fragen und Wünsche direkt eingehen, ergänzt ein anderer Teilnehmer. Am Ende des Kurses werden die frisch zubereiteten Speisen gemeinsam verzehrt und wer schon einmal in Korea war weiß, dass das koreanische Essen im geselligen Miteinander noch viel besser schmeckt.

Jens Bachem, der Korea und die koreanische Küche liebt und dafür sogar in der koreanischen Schule in Köln Koreanisch lernt,  hat seinen aus Korea mitgebrachten Gaskocher dabei, ein Reiskocher, Schürzen, Schalen, Schneidbretter und Messer komplettieren die professionelle Ausstattung.

Rana Lee-Schöler von der DKG, wie viele andere Krankenschwestern 1969 von Korea nach Deutschland gekommen und hier geblieben, ist eine wahre Meisterin der koreanischen Küche. Sie kocht selbst gerne und vermittelt ihre umfassenden Kenntnisse leicht verständlich und sehr detailliert. Während sie die verschiedenen Arbeitsschritte ausgiebig erklärt lauschen die Teilnehmer konzentriert, man könnte fast eine Stecknadel fallen hören. Sie zeigt wie man Kimchi zubereitet, wie Sesamkörner im Mörser zerstoßen werden, erklärt dass man für Japchae (kurz gebratene Glasnudeln mit Fleisch und Gemüse) im Sommer lieber keinen Spinat verwenden sollte und dass es verschiedene Qualitäten von Soja-Sauce gibt, die man für unterschiedliche Gerichte und Suppen verwenden kann.  Auch der Einsatz der mitgebrachten Austernsauce für das Kimchi wird detailliert vermittelt. Anschließend dürfen die Teilnehmer unter Anleitung selbst Hand anlegen und die Glasnudeln abgießen, das Rindfleisch kurz anbraten und die vorher kleingeschnittenen Zutaten unterrühren.

            

Die Zeit vergeht wie im Fluge und nach fast 5 Stunden intensiver Anleitung, Schneiden, Kochen, Braten, Zusammenrühren und Abschmecken dürfen sich alle Teilnehmer auf eine reiche Tafel freuen und das gemeinsam zubereitete Essen ausgiebig probieren. Und auch ein frisch gezapftes Kölsch, gespendet von einer Teilnehmerin kommt auf den Tisch und passt wegen seiner besonderen Bekömmlichkeit hervorragend zur koreanischen Küche. 맛있게 먹어요 – guten Appetit, ein paar Redewendungen in Koreanisch zum Überleben für die ersten Tage in Korea werden auch gleich mitgeliefert. Hungrig geht heute niemand nach Hause, dafür aber mit der einen oder anderen neuen Rezeptidee für das nächste Treffen mit Freunden oder mit der Familie.

Nina Lindenthal von Hando e.V. hat zur Unterstützung gleich ihre Mutter Chung-Za Blum-Lindenthal mitgebracht, die auch eine ehemalige koreanische Krankenschwester ist. Sie berichtet dass es im Vorfeld viele Interessenten für den Kochkurs gab, die Teilnehmerzahl aber leider begrenzt werden musste. So wird es vielleicht schon bald eine Fortsetzung geben, der Bedarf sei vorhanden aber Unterstützung in Form von ehrenamtlichen Helfern und geeigneten Veranstaltungsräumen wird immer gesucht.

Reiner Schöler vom Vorstand der DKG zeigt sich einmal mehr zufrieden, es wurde wieder einmal ein Stück Korea in Deutschland vorgestellt und Menschen mit Interesse an Korea und solche die es noch werden wollen wurden in geselliger Runde zusammengebracht.

von Nina Lindenthal, Köln und Wolfram van Stephold, Hürth