20 Jahre in Korea – Erinnerungen an Andre Eckhardt

„20 Jahre in Korea – Erinnerungen an den Missionar, Brücken-bauer und Gründer der Deutschen Koreaforschung Andre Eckardt“

Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft e.V. (DKG) eröffnet am 17. Mai 2025 zusammen mit der Erzabtei St. Ottilien in Eresing eine Ausstellung zur Erinnerung an die Benediktiner-mission in Korea und den Missionar Andre Eckardt

Die Erzabtei St. Ottilien hat über die ab 1909 entsandten Missionare eine besondere Beziehung zu Korea. Viele weitere Missionare folgten im Laufe der nächsten Jahre, einige kehrten in Folge von Flucht, Vertreibung und Kerkerhaft im Koreakrieg nie zurück. Die Geschichte der Benediktinermission St. Ottilien ist im Missionsmuseum St. Ottilien aufgearbeitet und auch in verschiedenen Büchern (u.a. Johannes Maar, Aufgehobene Häuser Teil I-III, EOS-Verlag 2009, Norbert Weber, Im Land der Morgenstille, München 1915 und Andre Eckardt, Wie ich Korea erlebte, Frankfurt 1950) beschrieben.

Ergänzt wird die lange Geschichte der Koreamission St. Ottilien nun durch eine Ausstellung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. Auf 23 Tafeln mit Fotos und zweisprachigen Erläuterungen wird vor dem Hintergrund der Missionsgeschichte in Seoul und später im Norden Koreas das Wirken von Pater Andreas Eckardt thematisiert, der sich neben der Missionsarbeit intensiv mit Sprache, Landeskunde, Kunstgeschichte, Architektur, Literatur, Poesie und Märchen, Musik und Botanik Koreas beschäftigte und so zum Begründer der Koreanistik in Deutschland wurde. Obwohl Eckardt nie mehr nach Korea zurückkehrte, hat ihn die Liebe zu Land und Leuten bis zu seinem Lebensende intensiv begleitet. Seine Erlebnisse, Eindrücke und Studien hat er in einer Vielzahl von Büchern, Zeitschriften­beiträgen und Vorträgen festgehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Noch nicht zugänglich ist der private Nachlass, der bis heute in Bonn verwahrt wird und nun für die Öffentlichkeit in seinen bedeutenden Teilen erschlossen werden soll.

Planung, Erstellung und Einrichtung der Ausstellung lagen bei Wolfram van Stephold, Projektleiter der DKG in Nordrhein-Westfalen und Mentor im Jugendnetzwerk Deutschland und Korea und Hyejin Byun, MA, Kunstgeschichte und Provenienzforschung als Assistenzkuratorin. Beide moderierten auch die Ausstellungseröffnung. Mit fachlichem Rat stand ihnen Professor Albrecht Huwe, Verwalter des Nachlasses, zur Seite. In seiner Begrüßung hob Pater Dr. Cyrill Schäfer OSB die Bedeutung der Benediktinermission und deren Geschichte, aber auch die gute Zusammenarbeit mit dem Projektteam der DKG hervor. Der Präsident der DKG, Rolf Mafael, bedankte sich für diese einzigartige Kooperation und die Gelegenheit, Mitglieder und Gäste in der Erzabtei St. Ottilien, also am Ausgangsort der langen Reise von Pater Andreas Eckardt begrüßen zu dürfen.

In seinem Fachbeitrag zeigte Prof. Dr. You-Jae Lee, Professor und Geschäftsführender Direktor am Asien-Orient Institut, Abteilung für Koreanistik der Universität Tübingen Hintergründe der Missionsarbeit in Korea auf, die zum Verständnis der weiteren Entwicklung wesentlich sind. Stets dem benediktinischen Grundsatz „Ora et labora“ folgend war das tägliche Leben der ausländischen Missionare in Korea zum Ende der Joseon-Zeit durch die vorgefundenen gesellschaftlichen Strukturen aber auch die  japanische Besetzung und den späteren Korea-Krieg stark erschwert.

Frau Dr. Sylvia Bräsel, Dozentin i.R., Bereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaften Universität Erfurt, ging  am Beispiel des Buches von Andreas Eckardt, Unter dem Odongbaum, Eisenach 1951, auf die grenzüberschreitende Wirkung koreanischer Märchen und Fabeln zwischen Regionalität und Interkulturalität ein. Sie erläuterte eingehend Geschichte und Voraussetzungen für die Entstehung der  Märchensammlungen Eckardts und ihre spezifischen Merkmale, die sie in der deutsch-koreanischen Kulturbeziehung so einzigartig erscheinen lassen.

Prof. Dr. Albrecht Huwe, Schüler von Prof. Eckardt, Herausgeber der Reihe „Korea erzählt“ im EOS-Verlag St. Ottilien und Verwalter des Nachlasses von Eckardt, zeigte in einem bewegenden Beitrag den Stand der Nachlassforschung anhand von sorgsam ausgewählten Beispielen aus dem Nachlass auf. Die Sammlung besteht aus den Publikationen Eckardts, also Monografien, Zeitschriftenartikeln, ferner z.T. noch unveröffentlichten Typoskripten, Gemälden, dem musikalischen Oeuvre, Fotos, persönlichen Skizzen und Notizen, Möbeln und vielem mehr. Sie wird seit dem Tod der Ehefrau Eckardts von ihm sachgerecht aufbewahrt und soll nun weiter erforscht und in ihren bedeutenden Teilen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Anschließend konnten die ca. 60 anwesenden Gäste, darunter der Botschafter der Republik Korea Sang Beom Lim, Honorarkonsul der Republik Korea in München Thomas Elster und die Vorsitzenden der DKG-Regionalverbände Frank Hollmann (Bayern), Jukyung Park (Baden-Würtemberg), Prof. Rolf Hempelmann (Saarland) und Reiner Schöler (NRW), einem Ausschnitt aus einem Radiobeitrag aus dem Jahr 1968 lauschen. Im Originalton erzählt Andre Eckardt darin, wie er zu seiner Liebe zu Korea und zu seinen intensiven Studien der koreanischen Kultur kam. Nach einem Filmausschnitt des Films „Auf dem Missionsfelde“ von Norbert Weber konnten sich die Gäste im Ausstellungsraum umsehen und von Tanja Holthausen, Stellv. Leiterin im Missionsmuseum, weitere Informationen und Hintergründe zur Koreamission der Erzabtei St. Ottilien erfahren.

„Eine sehr informative und anregende Veranstaltung mit vielen neuen und bislang wenig bekannten Details zum Leben und Wirken von Pater Andreas Eckardt. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie früh und wie tief das Interesse an Korea in Deutschland verwurzelt war, und welche Rolle einzelne Persönlichkeiten dabei gespielt haben. Sie kann gerade auch jungen Menschen einen Zugang zur koreanischen Kultur eröffnen und den Blick für die historischen Verbindungen zwischen Deutschland und Korea schärfen“, so Manuel Guthmann, Honorary Reporter von Korea.net, dem offiziellen Informationsportal des koreanischen Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus, der ebenfalls anwesend war.

Seollal in Frankfurt – Ein Abend zwischen Wirtschaft, Politik und Kultur

Am Mittwoch, den 26. Februar 2025, fand in den Räumlichkeiten der Evangelischen Akademie Frankfurt der Neujahrsempfang Seollal des Regionalverbands Hessen Rheinland-Pfalz der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Generalkonsulat der Republik Korea organisiert.

Dieser besondere Abend stand ganz im Zeichen der deutsch-koreanischen Freundschaft. Unter dem Titel Wirtschaftliches Wachstum als Pfeiler der Demokratie kamen zahlreiche Entscheidungsträger, Vertreter und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die gemeinsamen Herausforderungen und Chancen beider Länder zu diskutieren und zugleich das koreanische Neujahrsfest Seollal in einem festlichen Rahmen zu feiern.

Nach der Begrüßung durch Patrick Walz, Leiter des Länderbüros Hessen Rheinland-Pfalz der Friedrich-Naumann-Stiftung, Simone Dorothee Kehler Funk, Vorsitzende des DKG Regionalverband Hessen Rheinland-Pfalz, und Soonwoo Cha, Konsul der Republik Korea, folgten Grußworte von Rolf Mafael, Botschafter a.D. und Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft, sowie Dr. Byong-Hak Kim, Leiter des Peaceful Unification Advisory Council Frankfurt.

Rolf Mafael Botschafter a.D. Präsident der DKG

Soonwoo Cha Konsul der Republik Korea

Simone Kehler Funk Vorsitzende des DKG Hessen Rheinland-Pfalz

Im Zentrum des Abends stand die Podiumsdiskussion zum Thema des Abends mit einer hochkarätig besetzten Expertenrunde, moderiert von Tim Jung Bin Hanstein. Diese beleuchtete die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen beider Länder in einer sich wandelnden Weltordnung.

Unter den Podiumsdiskutierenden waren:

Dr. Eric J. Ballbach
Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. Thorsten Lieb
Mitglied des Deutschen Bundestages FDP

Dr. Michael Grund
Vorstandsmitglied der Deutsch-Koreanischen Wirtschaftsvereinigung

Kyung-Sook Kohl
Unternehmerin und Autorin

Abgerundet wurde der Abend durch ein gemeinsames Get-together mit traditionellen koreanischen Spezialitäten, das Raum für persönlichen Austausch und neue Verbindungen bot, ganz im Sinne des Seollal-Fests, das Familie, Tradition und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.

Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft dankt allen Partnern, insbesondere dem Generalkonsulat der Republik Korea und der Friedrich-Naumann-Stiftung, sowie Gästen für diesen gelungenen Abend. Solche Begegnungen sind ein wertvoller Beitrag zur Vertiefung des deutsch-koreanischen Verständnisses politisch, wirtschaftlich und kulturell.

Erster digitaler Lunch Talk des RV Berlin-Brandenburg

Am 8. April hat der erste digitale DKG Lunch Talk mit Frau Dr. Andrea Schneider, Sozialreferentin an der Deutschen Botschaft in Seoul, stattgefunden. Themen waren der rasante Wandel in der koreanischen Gesellschaft und die aktuellen Entwicklungen rund um das Amtsenthebungsverfahren des nunmehr ehemaligen Präsidenten Yoon.

Frau Schneider hat uns einen sehr spannenden Einblick in die aktuellen Herausforderungen der koreanischen Gesellschaft gegeben – angefangen bei der historisch niedrigen Geburtenrate, dem hohen Leistungsdruck im Bildungswesen, den niedrigen Renten und den sich daraus ergebenen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt. So schrumpfe die Bevölkerung Südkoreas kontinuierlich. Die Geburtenrate liege seit 2018 unter 1 und gleichzeitig altere die Bevölkerung weltweit mit am schnellsten, so dass Südkorea demographisch gesehen die nationale Notlage ausgerufen hat. Gerade die jungen Menschen haben es schwer Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu fassen. Das hänge auch mit dem sehr hohen Leistungsdruck im koreanischen Bildungswesen zusammen, der dann den Druck darauf, einen „besonderen“ Job aufzunehmen, erhöhe. Aufgrund der niedrigen Renten sei noch jede*r Vierte über 70 berufstätig. Dies nun alles zusammenzubringen, sei eine große Aufgabe, der sich die koreanische Gesellschaft – sicherlich mit Erfolg – stellen werde.

Nachdem nun auch das Bundesverfassungsgericht das Amtsenthebungsverfahren des ehemaligen Präsidenten Yoon bestätigt hat, finden am 3. Juni 2025 Neuwahlen statt.

Das Format ist insgesamt gut angekommen, was sich auch an der lebhaften Diskussion zeigte. Vielen Dank an alle, die so rege daran teilgenommen haben und vor allem herzlichen Dank an unsere Referentin, Frau Dr. Andrea Schneider. Es wird definitiv eine Fortsetzung des „Lunch Talks“ geben.

Vorstellung der Anthologie koreanischer Science-Fiction Erzählungen

Die Sterne leuchten am Erdenhimmel

Am 20. März 2025 veranstalteten der Regionalverband Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea eine Podiumsdiskussion zu der 2024 erschienenen Anthologie koreanischer Science-Fiction Erzählungen Die Sterne leuchten am Erdenhimmel. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit des Botschafters Sang-beom Lim, des Präsidenten der DKG Botschafter a.D. Rolf Mafael und des Gesandten-Botschaftsrats Sangkeun Yang in dem sehr schön gestalteten Konzertraum des Koreanischen Kulturzentrums in Berlin statt.

Botschafter Sang-beom Lim, Hardy Kettlitz, Sylvana Freyberg, Barbara Sternagel v.r.n.l.
Foto Koreanisches Kulturzentrum

Die Mit-Herausgeberin Sylvana Freyberg und der Verleger des Memoranda Verlags Hardy Kettlitz stellten das Buch vor, die Moderation übernahm Barbara Sternagel. Die Anthologie beinhaltet sieben Erzählungen von überwiegend in den 80iger Jahren geborenen Autorinnen und Autoren. Sylvana Freyberg und Hardy Kettlitz berichteten zunächst von der Science-Fiction Literaturszene in Korea und von ihrer Auswahl der Geschichten sowie deren Übersetzungen.

Die in der Anthologie zusammengestellten Erzählungen, unter anderem von Bora Chung und Djuna, sind vom Inhalt sowie von der Erzählweise und Stimmung her ganz unterschiedlich, und diese Vielseitigkeit war Sylvana Freyberg und Hardy Kettlitz bei der Auswahl auch wichtig. Gemeinsam sind allen Erzählungen ihre außergewöhnlichen Pointen am Ende.

Es ist bemerkenswert, dass nicht die Entwicklung und die Möglichkeiten neuer Technologien im Vordergrund stehen. Vielmehr wird die Technik der Zukunft, ausgestaltet je nach Fantasie der Autorinnen und des Autors, als selbstverständlich vorausgesetzt und als Medium eingesetzt, um die ganz gegenwärtigen Probleme und Bedürfnisse der Menschen zu spiegeln.

Sehr beeindruckend waren auch die beiden Lesungen von Hardy Kettlitz, der dank seines prägnanten Vortragsstils das Publikum in seinen Bann ziehen und einen guten ersten Einblick in die Welt dieser Geschichten vermitteln konnte.

Sylvana Freyberg und Hardy Kettlitz haben erfolgreich die Neugier des Publikums geweckt. Es waren sich alle einig, dass das Genre der koreanischen Science-Fiction Erzählungen wachsende Bekanntheit verdient. Der Abend hat einen Beitrag dazu geleistet.

Allen Teilnehmenden ein großes Dankeschön und ganz besonders dem Koreanischen Kulturzentrum für die engagierte Unterstützung, ohne die der Abend nicht hätte stattfinden können.

Text Barbara Sternagel

Jahresrückblick 2024 RV Berlin/Brandenburg

23. Februar 2024 Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstands, toller Trommel-Vorführung und koreanischem Buffet
Gewählt wurden:
VorsitzendeHenriette Wunderlich
stellv. VorsitzenderRolf Mafael, Botschafter a.D.
SchriftführerinDoris Hertrampf, Botschafterin a.D.
VorstandsmitgliedThomas Rieke
VorstandsmitgliedThomas Konhäuser
VorstandsmitgliedSunkyoung Jung
VorstandsmitgliedOk-Hi Yun

15. März 2024 Besuch der Ausstellung DMZ – DIE LETZTE GRENZE DES KALTEN KRIEGES und Vorführung des Films JSC Joint Security Area im Alliiertenmuseum Berlin, mit anschließendem koreanischen Buffet
17. April Stammtisch und Lesekreise zum dem Buch “Menschenwerk” von Han Kang
Der erste Stammtisch in 2024 fand im Restaurant “Hodori” statt und wurde erstmals gemeinsam mit dem Lesekreis verknüpft. Dieses Mal haben auch besonders viele Externe an dem Stammtisch teilgenommen.
5. Mai Besuch der Ausstellung „Let’s talk about Mountains“ im Deutschen Hygienemuseum in Dresden und anschließendem Gespräch mit dem Dresdener Bürgermeister Jan Pratzka. Herr Pratzka ist für den Geschäftsbereich Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit zuständig, so dass wir uns intensiv über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Dresden und Südkorea austauschen konnten.
20. Juni spannender Vortrag im Auswärtigen Amt zum Thema „Deutschlands Beziehungen zu Südkorea und zu Nordkorea, und seine Politik gegenüber der Indo-Pazifischen Region insgesamt“ mit Peter Löffelhardt, Leiter des Referats Ostasien/Pazifik im Auswärtigen Amt, zuständig für Japan, Südkorea, Nordkorea, Mongolei, Australien, Neuseeland und die pazifischen Inselstaaten
12. Juli Abend über koreanische Kunst bei Familie Bernhardt, mit leckerem koreanischen Buffet
Gezeigt wurde eine Sammlung koreanischer Kunst, die von Keramik, über Rollbilder bis hin zu Möbeln und Fotos reichte.
22. Juli Stammtisch im Restaurant Hodori
Gutes Essen und gute Gespräche mit Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern
31. August Sommerparty im Isang-Yun-Haus
mit tollem koreanischen Buffet, das von allen Teilnehmenden bestückt wurde und guten Gesprächen
18. Oktober Stammtisch im Restaurant PUM
Gutes Essen und gute Gespräche mit Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern
6. November 2024 Vernissage der Ausstellung “Bilder ohne Titel – Tusche auf koreanischem Maulbeerbaumpapier” Malerei von Prof. Dr. Werner Sasse

Neben zahlreichen Gästen konnten wir den Botschafter der Republik Korea in Deutschland, S.E. Lim Sang-beom, Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär Dr. Sebastian Putz, sowie die Wirtschaftsbeigeordnete Sandra Yvonne Stieger zur Ausstellungseröffnung begrüßen. Abgerundet wurde die Vernissage mit einem koreanischen Buffet.
13. November exklusive Führung durch eine Ausstellung mit Fotografien des koreanischen Künstlers Han Chungshik beim Kunstverein am Rosa Luxemburg Platz in Berlin
zusätzlich: Teilnahme an Bundesvorstandssitzungen, -aktivitäten; Mentor*innen beim Netzwerk Junge Generation Deutschland Korea, Mitgliederverwaltung, sowie weitere Aktivitäten und Veranstaltungen von Vorstandsmitgliedern, wie z.B. Friedenskonzerte und Kimchi-Workshops

„100 Ideen von Glück“ Ausstellung in Dresden

Erlesene Kunstschätze vermitteln einen Eindruck der reichen Kulturgeschichte Koreas und ihrer künstlerischen Traditionen, zu sehen ab 15. März bis zum 10. August in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Nach der viel beachteten Ausstellung „Die alten Königreiche“ 1999 in der Villa Hügel in Essen bietet sich nun gut 25 Jahre später eine weitere Gelegenheit, erlesene Kunstschätze aus Korea in Deutschland zu bewundern.

In den barocken Paraderäumen August des Starken im  Dresdner Residenzschlosses und im Neuen Grünen Gewölbe ist ein Kontrast der Kulturen zu sehen, der einstimmen soll auf  Fragen nach Glück, einem erfüllten Leben und ewigem Frieden. Diese sind sowohl im asiatischen als auch europäischen Kulturraum von großer Bedeutung.   

Als Gegenbesuch der Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Nationalmuseum von Korea im Jahr 2014 und in Folge diverser Austauschprojekte seit 2016 finden nun erlesen ausgesuchte Exponate ihren Weg nach Deutschland.

Darunter eine der nur fünf erhaltenen wertvollen Königskronen der Silla-Kultur (57 v.Chr. bis 935 n.Chr.) kunstvoll in antiker Goldschmiedekunst mit reichlich Jadeanhängen verziert. Direkt am Eingang der Ausstellung sind ästhetisch anmutende Hanbok-Gewänder zu sehen, die in Korea bis heute zu besonderen Anlässen getragen werden und Modedesignern immer wieder als Vorlage und Inspiration dienen.

Grabfunde aus der Goryeo-Dynastie (918-1392 n.Chr.), aufwendig gestaltete Dachziegel und Tempelplatten, ein Sutra-Buch in Goldschrift aus der Zeit der Tripitaka-Schriften des Buddhismus und jadegrüne Seladongefäße sind in verschiedenen Bereichen ausgestellt. In einem weiteren Raum finden sich sog. „Moon-Jars“, Porzellankeramik der koreanischen Joseon-Dynastie (1392-1910) aus dem späten 17. Jahrhundert und Buncheong-Keramiken, die durch ihre Schlichtheit beeindrucken. Als Exportware der japanischen Kolonialzeit Koreas prägten sie die moderne Keramikkultur weltweit.

Der Dialog der Kulturen im Dresdner Residenzschloss kommt bereits zur Eröffnung der Ausstellung (14. März 2025 im kleinen Innenhof) zum Ausdruck. Neben einer Begrüßung und Grußworten von Herrn Dr. Marius Winzeler (Staatliche Kunstsammlungen Dresden), Herrn Kim Jaehong (Nationalmuseum von Korea) und Herrn Dr. Christoph Hollenders (Honorarkonsul der Republik Korea in Sachsen) führen die Kuratorinnen Dr. Claudia Brink und Sojin Baik in die sehenswerte Ausstellung ein. Das besonders einfühlsame Grußwort unseres DKG Mitgliedes Dr. Hollenders füge ich dieser Einführung als Anlage bei.

„100 Ideen von Glück“ ist noch bis zum 10.August 2025 in den Paraderäumen des Residenzschlosses Dresden und im neuen Grünen Gewölbe (Eingänge Sophienstraße und Schloßstraße, Öffnungszeiten 10-17 Uhr, Dienstag geschlossen) zu sehen. Ein Buch zur Ausstellung ist verfügbar und kann über den Buchhandel und vor Ort erworben werden.

Bericht und Fotos:

Wolfram van Stephold
dkg.nrw@gmail.com

DKG RV Saarland feiert traditionelles Neujahrsfest

St. Ingbert – Die Deutsch-Koreanische Gesellschaft RV Saarland (DKG) feierte am 1. Februar 2025 das traditionelle koreanische Neujahrsfest Seollal, das sich nach dem Mondkalender richtet. Die Veranstaltung fand im Schülerforschungs- und Technikzentrum (SFTZ) in St. Ingbert statt. Prof. Rolf Hempelmann, Vorsitzender der DKG RV Saarland, ist zugleich Leiter des SFTZ.

Neujahrsfest im Zeichen der Schlange
In diesem Jahr fiel Seollal auf den 29. Januar und markierte den Beginn des Jahres der Schlange. In der koreanischen Astrologie steht die Schlange symbolisch für Weisheit und Scharfsinn. Seollal ist der wichtigste kulturelle Feiertag in Südkorea und wird traditionell im Kreis der Familie gefeiert.

Nach einer Mitgliederversammlung der DKG wurden die Gäste zu einem gemeinsamen Essen eingeladen, das eine besondere Bedeutung im Rahmen der Feierlichkeiten hat.

Traditionelle koreanische Küche mit symbolischer Bedeutung
Ein zentraler Bestandteil von Seollal ist das Essen, das in der koreanischen Kultur eine große symbolische Rolle spielt.

Die koreanische Küche unterscheidet sich grundlegend von der deutschen Küche und basiert auf den fünf Elementen der Natur – Gelb, Rot, Blau, Grün und Purpur – sowie den fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, scharf und köstlich.
Diese Vielfalt spiegelt sich in den traditionellen Gerichten wider.

Auf dem Menüplan standen zwei Hauptgerichte:

Bulgogi – ein koreanisches Gericht mit dünn geschnittenem, gebratenem Fleisch, Glasnudelsalat und Kimchi,

Jeon – ein pfannkuchenähnliches Gericht, das mit verschiedenen Zutaten variiert werden kann.

Überraschend für viele Gäste war die süße Ergänzung des Menüs durch einen saarländischen Butterkuchen, der als kulinarische Brücke zwischen den Kulturen diente.

Traditionelles Spiel Yutnori sorgt für Begeisterung
Nach dem Essen wurde das traditionelle koreanische Brettspiel Yutnori gespielt. Dieses Spiel stammt aus der Zeit der Drei Königreiche und weist Parallelen zu „Mensch ärgere dich nicht“ auf, ist jedoch komplexer.

Das Besondere an Yutnori:

  • Statt Würfeln werden Yut-Stäbe auf den Boden geworfen,
  • Die Spieler treten in Teams gegeneinander an,
  • Es gibt Abkürzungen, die das Spiel strategisch anspruchsvoll machen,
  • Verlierer müssen in Korea üblicherweise Essen und Getränke spendieren.

Während des Spiels entwickelte sich eine ausgelassene Stimmung, die für die ansonsten eher zurückhaltende koreanische Kultur untypisch ist. Die Anwesenden feuerten die Mitspielenden enthusiastisch an und feierten besondere Wurfergebnisse lautstark.

Wie jedes Jahr sorgte der Verein für eine reichhaltige Bewirtung der Gäste mit Essen und Getränken. Ein besonderer Dank ging an die vielen Helferinnen, die traditionelle Gerichte vorbereitet und zur Feier mitgebracht hatten. Ohne ihren Einsatz wäre das Neujahrsfest nicht möglich gewesen.

 

Bericht: Lothar Ranta
Fotos: DKG

 

 

 

Neujahrsempfang der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft NRW

Der Regionalverband NRW lädt am 01.02.2025 zum traditionellen Neujahrsempfang zu Seollal nach Bonn ein und bietet erneut ein abwechslungs-reiches Programm für Mitglieder und Gäste von Jung bis Alt

 Der traditionelle Neujahrsempfang der DKG-NRW fand am 1. Februar 2025 in den Räumen der St. Winfried Gemeinde/ Don Bosco Mission in Bonn statt. Der Vorstand konnte mehr als 100 Gäste begrüßen, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche, die gemeinsam das koreanische Neujahrsfest im Zeichen der Schlange feierten.

Unter den geladenen Gästen konnten der neue Leiter der Außenstelle der Koreanischen Botschaft in Bonn, Herrn MIN Jaehoon begrüßt werden, ebenso der  Gesandte Botschaftsrat Herr HAN Jungil, Herr CHUNG Sung Kyu, Präsident des Verbands der Koreaner in Deutschland e.V., sowie ca. 100 Mitglieder und Freundinnen und Freunde der DKG.

In ihren Grußbotschaften betonten Herr MIN und Herr CHUNG die langjährige gute Zusammenarbeit mit der DKG in NRW und kündigten an, diese Kooperation gerne fortzuführen und neue Projekte der DKG nach Möglichkeit zu fördern und zu unterstützen.

Ye-One RHIE MdB, Vizepräsidentin der DKG, betonte in ihrem aus Aachen zugeschalteten Grußwort die Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und blickte auf die langjährige Deutsch-Koreanische Freundschaft zurück, die zum Aufbau des Landes und zur Sicherung unseres Wohlstands beigetragen hat. Gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung durch beidseitiges Interesse an Kultur und Gesellschaft sollen auch weiterhin im Vordergrund stehen und zentraler Bestandteil der DKG sein.

Am 29. Januar 2025 wurde nach dem Chinesischen Mondkalender SEOLLAL gefeiert, in diesem Jahr im Tierkreiszeichen der Schlange, so der Vorsitzende der DKG-NRW, Reiner SCHÖLER.

Das neue Jahr soll Glück und Frieden bringen. „Wir alle hoffen, dass weltweit Frieden einkehren möge, es ruhiger und entspannter werden wird, obwohl selbst Verbündete und Freunde unserer Länder Korea und Deutschland zum Teil irritierende und besorgniserregende Signale senden. In diesem Jahr wird Korea seinen 80. Unabhängigkeitstag feiern und im kommenden Jahr wird die Deutsch-Koreanische Gesellschaft ihr 60. Jubiläum haben. Diese Jubiläen zeigen sowohl die langjährigen Beziehungen unserer beiden Länder als auch die vielfältige  kulturelle, wirtschaftliche und politische Kooperation und die gegenseitige Bereicherung“.

In einer kurzen Ankündigung berichtete Wolfram VAN STEPHOLD über die 2025 anstehenden Aktivitäten im Regionalverband NRW der DKG. Neben der Planung eines Besuchsprogramms für ältere Mitglieder steht im Mai 2025 die Mirok Lee- Preisverleihung im RV Bayern (St.Ottilien), die Vorbereitung des 5. Bonner Freiheitsforums und die Planung des 60jährigen Jubiläums der DKG in Bonn (2026) an. Weitere Aktivitäten werden regelmäßig wie bisher über den Newsletter des Regionalverbands NRW angekündigt.

Anlässlich des Jahres der Schlange, welches nach dem Mondkalenders am 29.01.2025 begann, wurden parallel zur Neujahrsfeier in einem Nebenraum kreative Bastelaktionen für Kinder angeboten. Ziel war es, den kleinen Gästen spielerisch mehr über die kulturelle Bedeutung der Schlange nahezubringen und eigene Kunstwerke zu gestalten.
Unter der Leitung und Betreuung zweier ehrenamtlicher HelferInnen aus der 2. und 3. Generation koreanischer Familien, aber auch einiger Eltern, konnten die Kinder an zwei verschiedenen Stationen sowohl ein Schlangen-Mobile bemalen und ausschneiden als auch aus bunten Papierstreifen mit der Ziehharmonika-Falttechnik sich schlängelnde Papierschlangen basteln.

Die Kinder hatten viel Freude am Gestalten und Malen. So entstanden viele kleine Kunstwerke mit leuchtenden Farben und Mustern. Diese wurden zum Abschluss von den kleinen Gästen stolz präsentiert und von den Erwachsenen bewundert.

Das Kulturprogramm wurde klassisch eröffnet von Hye-Soo CHOI, Ji-Hyun LEE und Jung-Chan JI. Sie wussten mit Beiträgen auf Cello, Klavier, Sopran und Bariton aus Oper und Konzert den Saal akustisch eindrucksvoll zu füllen.

 

So-Yun PARK, Lara WEICHELT, Yebina Ena YI und Evangelina CERNAEVA begeisterten im Anschluss vor allem die zahlreichen jungen aber auch älteren Gäste mit ihrem professionell vorgetragenen K-POP Remix bekannter Künstler aus Korea.

Zum Abschluss kam das K-YUL Ensemble von Dr. Yookyung Nho-von Blumröder aus Köln auf die Bühne. Das Ensemble  ist das weltweit erste und einzige Haegeum-Ensemble, das  ausschließlich aus ausländischen Mitgliedern besteht. Die beteiligten Studenten verschiedener Universitäten aus Köln und Aachen haben großes Interesse an koreanischer Kultur und traditioneller Musik. Bei mehreren Teilnahmen am Nationalen Gugak-Zentrum  in Jindo/Korea und bei Gastspielen in Korea und Deutschland konnte das K-YUL Ensemble seine Professionalität, Bühnenpräsenz und Ausstrahlung  weiterentwickeln und das Publikum begeistern. Beim bekannten Lied „Arirang“ sangen alle Gäste mit und es entwickelte sich eine ganz eigene Stimmung im Saal, die deutsch-koreanischen Zusammenhalt zusammen mit ein wenig Trauer des Abschieds, aber gleichzeitig auch Hoffnung auf Neues aufkommen ließ.

Nur durch die vielen ehrenamtlichen HelferInnen und UnterstützerInnen konnte der Neujahresempfang überhaupt organisiert und so erfolgreich durchgeführt werden.

„Es war ein sehr vielfältiger, bunter, informativer und kurzweiliger Nachmittag, der auf jeden Fall in diesem generationenübergreifenden Format wiederholt werden sollte“, so Rudolf Wertenbruch aus Siegburg, zusammen mit seiner Ehefrau Soo-Ae seit 1969 aktives Mitglied der DKG.

In der koreanischen Presse in Deutschland und Korea wurde ebenfalls bereits über den erfolgreichen Empfang der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft in Bonn berichtet.

 

http://www.opinionnews.co.kr/news/articleView.html?idxno=112118

https://kyoposhinmun.de/koreaner/2025/02/17/22576/

 

 

Text: Reiner Schöler, Lydia Tosses, Wolfram van Stephold

Fotos: Björn Molter

Yoorina Bae neue Leiterin des Orchesters Collegium Musicum

Starke Präsenz der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft bei den Konzerten der koreanischen Dirigentin Yoorina BAE als neuer Leiterin des Bonner Orchesters “ Collegium Musicum“.

Am 26. und 27. Januar 2025 fanden zwei Konzerte des Bonner Orchesters „Collegium Musicum“ unter der neuen Leitung (Wintersemester 24/25) der in Seoul geborenen Koreanerin Yoorina BAE (39) statt. 
 
Das großartige wie anspruchsvolle Programm zum Ausklang des Wintersemesters wurde in der Aula der Universität vor vollbesetzen Sälen präsentiert. Kompositionen von Arturo Marquez, Emelie Mayer und Anton Bruckner wurden von dem jungen Orchester eindrucksvoll vorgetragen und erhielten langanhaltenden Applaus des begeisterten Publikums.
 
Viele Koreanerinnen und Koreaner sowie Mitglieder der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft wollten die beiden Konzerte mit der begeisternden Dirigentin Frau Yoorina BAE erleben und sie mit Ihrer Anwesenheit unterstützen.
Es ist geplant, die Stadt Bonn im kommenden Jahr mit dem Collegium Musicum in Peru zu präsentieren.


Yoorina BAE studierte von 2004 -2010 die Fächer Gesang und Chorleitung an der Korea National University of Arts (KNUA) in Südkorea. Ebenfalls mit Bachelorabschluss studierte sie von 2012 bis 2016 an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln Orchester­dirigie­ren bei den Pro­fes­so­ren Micha­el Luig und Alexander Rumpf. 
2016-2019 stu­dierte sie im Master­stu­di­en­gang „Diri­gieren Musik­theater“ bei Prof. Rumpf, Köln. Erfahrungen sammelte sie als Chor- und Orchester Leiterin in vielen Projekten und Engagements.
Neben Stationen als Dirigentin in Bern und Köln dirigiert sie seit 2017 auch das Bonner Kammerorchester Röttgen.

Zum Kimchi-Workshop nach Köln

Kimchi für alle, dazu Wissenswertes über Kultur, Bedeutung und Weiterverarbeitung in der koreanischen Küche, an zwei Terminen vermittelt von einem Team von Hando e.V. und DKG e.V. NRW in der Alten Feuerwache Köln

Im hinteren Teil des Hofes der Alten Feuerwache in Köln riecht es nach Knoblauch, Rettich, Zwiebeln und weiteren Zutaten. Durch diese Düfte angelockt, stehen Interessenten an den Fenstern und schauen hinein. Die Neugier ist geweckt, Unmengen von geschnittenem Kohl und angerührter Kimchi-Paste sind zu sehen.

Der von Hando e.V. und der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. RV NRW organisierte   Kimjang, die gemeinsame Zubereitung von Kimchi hat begonnen. Von der UNESCO wurde dieser Brauch Koreas als immaterielles Kulturerbe der Menschheit aufgenommen, wie symbolisch vereint seit 2013 für Südkorea und seit 2015 für Nordkorea.  Der Brauch des  Kimjang in Korea soll daran erinnern, im Einklang mit der Natur zu leben, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und die kooperative Zusammenarbeit in Familie und Nachbarschaft wertzuschätzen.  

Design: Lene Marei Mrosik

Für die zwei Workshops am 01.12.2024 und 26.01.2025 waren insgesamt 80 Personen angemeldet, weitere Interessenten waren auf der Warteliste.  Bevor es losging, mussten allerdings alle Zutaten eingekauft und vorbereitet werden. Chinakohl und Rettich kamen von einem koreanischen Bauern in Straelen nah der Grenze nach Holland, alle weiteren Zutaten konnten in Asia-Shops in und um Köln eingekauft werden. Da verschiedene Varianten zur Herstellung angeboten wurden, musste ein Teil des Kohls bereits am Vortag gesalzen werden. Dazu gab es jeweils eine klassische Variante mit Fischsauce und eine vegetarische Variante.

 

Bestens vorbereitet, konnte der Workshop pünktlich mit Verteilung aller Zutaten auf die  Tische zu  jeweils 8 Personen beginnen. Überall wurde geschnibbelt, gerührt, vermengt, bis dann endlich der zubereitete Kimchi in die mitgebrachten Behälter gefüllt werden konnte. „Ein ganz tolles Event! Vielen Dank an das Orga-Team von Hando und DKG und führt die Reihe bitte auf jeden Fall weiter“, so Janine Quach aus Köln-Nippes, die gleich ihre noch nicht einjährige Tochter mitgebracht hatte.

Die Kimchi-Paste wird zubereitet

Gruppenfoto der Teilnehmer zum Abschluss

Fotos: privat