Gemeinsamer Besuch der DKG-BW Mitglieder zum Vortrag und Gespräch mit S.E. Botschafter der Republik Korea Herrn Dr. Jong Bum Goo an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in Geislingen am 20.Mai 2019

Am 20. Mai gab sich S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo die Ehre seinen Antrittsbesuch in

Baden-Württemberg mit einem Besuch der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in Geislingen zu bereichern. Zu dieser Veranstaltung hatte Frau Heike Baehrens, Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Göppingen und Vorstandsmitglied der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, und auch langjähriges Mitglied der DKG BW, die Mitglieder der DKG BW herzlich eingeladen. Mit großem Interesse nahmen viele Mitglieder und ihre Freunde diese Einladung an.

Warum besucht ein Botschafter bei seinem Antrittsbesuch in einem Bundesland eine Hochschule und nicht ein großes, renommiertes Unternehmen?

Nun, die Antwort darauf gab S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo selbst, indem er seine ca. 15 studierenden Landsleute, die unter den etwa 25 Teilnehmern dieser Veranstaltung, auf Deutsch begrüßte.

Die HfWU unterhält derzeit zu 6 koreanischen Hochschulen und Universitäten freundschaftliche Beziehungen. Diese Verbindungen werden durch den wechselseitigen Austausch von Studenten beider Länder sehr aktiv und attraktiv gepflegt.

S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo, der auch selbst in Deutschland studiert hat, gab seinen Studenten folgende Botschaft mit auf den Weg; zuerst in Deutsch und dann noch in koreanischer Übersetzung durch seine Sekretärin:

„Bitte nutzen Sie die Gelegenheit Ihres Gastsemesters hier an der HfWU in Geislingen, viel von der Kultur ihres Gastlandes zu erfahren und zu lernen! Sie sind Teil der zukünftigen Generation, in deren Händen die Entwicklung der Deutsch-Koreanischen Wirtschaftsbeziehungen liegen wird.

Deutschland, welches bis vor 30 Jahren ein geteiltes Land war, wie es unser Korea leider heute noch ist, bietet ihnen die große Gelegenheit zu erfahren, wie die Menschen hier am westlichen Rand des eurasischen Kontinents leben, denken und handeln. Korea liegt am östlichen Rande dieser riesigen Landmasse ca. 9000 km von Deutschland entfernt.“

Anschließend, bei der Aussprache mit den Teilnehmern wurden interessante Aspekte beider Nationen und Kulturen sichtbar!

Eine Studentin berichtete vom Anfang ihres Aufenthaltes an der HfWU, der zu diesem Zeitpunkt ca. 2 Monate zurücklag, dass ihr die Art und Weise des Studierens in Deutschlands erst nicht so sehr gefallen habe. In Korea wäre es mehr ein Rezipieren des Vorgetragenen und der lehrenden Professorinnen und Professoren und weniger ein selbstständiges Denken und Entwickeln von eigenen Ideen und Gedanken… aber nun, nach gut der Hälfte ihres Aufenthaltes hier in Deutschland, hätte sie diese offene Atmosphäre zwischen Studenten und den Professoren sehr beeindruckt – und sie wolle versuchen, nach ihrer Rückkehr an ihre Uni in Korea, diese Art des Studierens zu leben und zu verbreiten!

Für den Schreiber dieser Zeilen, war diese Stellungnahme sehr beeindruckend, denn es wird daraus deutlich, dass das konfuzianistische Denken (Kong Ja), auch die scheinbar dem Westen so nahe koreanische Kultur und Gesellschaft doch noch in erheblichem Maß die junge Generation prägt.

S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo ermutigte abschließend alle Teilnehmer an der Entwicklung der Deutsch-Koreanischen Beziehungen aktiv mitzuarbeiten.

Beispiel hierfür war die Anwesenheit der Geschäftsführung eines lokalen Mittelstandunternehmens, welches vor 25 Jahren ein Zweigwerk in Korea gegründet hat. Heute zählt man über 80 Mitarbeiter vor Ort in Korea.

Zum Abschluss durfte sich S.E. Herr Dr. Jong Bum Goo in das Goldene Buch der Stadt Geislingen eintragen, welches der stellvertretende Bürgermeister mit in den Hörsaal der HfWU gebracht hatte.

Auch dieses ein Zeichen für die Wertschätzung, sowohl für den Botschafter der Republik Korea als auch des Veranstaltungsortes und seiner Bedeutung für den Ausbau und die weitere Vertiefung der Deutsch-Koreanischen Beziehungen!

Text: Werner Schwichtenberg

Bericht Lesung und Autorengespräch mit 손보미 (Son Bo-Mi) – „Wolkenbruch – 폭우“ am 25.06.2019

Am Dienstag den 25.06.2019 veranstaltete die DKG-BW in Kooperation mit dem ‚AOI Center for Korean Studies‘ der Eberhard Karls Universität Tübingen eine Lesung mit der koreanischen Autorin Son Bo-Mi.

Die Veranstaltung fand in Tübingen im Cafe Haag statt, wo sich trotz der hochsommerlichen Wärme ca. 60 Gäste einfanden, um der Lesung zu lauschen und sich an der anschließenden Fragerunde zu beteiligen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Birgit Geipel, die als federführende Organisatorin auch die Moderation des Abends leitete und nach einem Begrüßungswort des Vorsitzenden der DKG-BW Dr. Byong-Hak Kim, wurden drei Abschnitte aus Son Bo-Mi‘s Roman „Wolkenbruch“ vorgelesen.

Dabei las zunächst die Autorin selbst einen Abschnitt in koreanisch, der dann im Anschluss von der Koreanistik-Masterstudentin Rike Werner in deutscher Übersetzung vorgelesen wurde. Zwischen den einzelnen Erzählabschnitten entspann sich ein Podiumsgespräch zwischen Moderatorin und Autorin über die gesellschaftliche Resonanz des Werkes, wobei Son Bo-Mi auch Einblicke in Ihre persönlichen Gedanken und Schreiberfahrungen gab.
Das Gespräch wurde dabei von Philipp Windischmann, der ebenfalls Koreanistik im Master studiert, jeweils auf deutsch und koreanisch übersetzt.

Die Veranstaltung endete mit einer Fragerunde, bei der die Autorin auf Fragen des Publikums einging. Dabei wurde durch die Übersetzungsarbeit von Philipp Windischmann wiederum gewährleistet, dass sowohl deutschsprachige, als auch Fragen in koreanischer Sprache möglich waren.


Es war ein gelungener Abend für alle Beteiligten, der bei einem späten Abendessen und einem Glas Wein seinen Ausklang fand und den Wunsch weckte, dass die deutsche Übersetzung des Romans bald im Buchhandel erhältlich sein wird. Eine Veröffentlichung der Übersetzung ist für nächstes Jahr geplant.

Text: Jonas Winter
Bilder: Lisa Firdich

Deutschland trifft Korea

Am 7.Juni 2019 fand ein bemerkenswertes Konzert in der Liederhalle in Stuttgart statt, zu dem sich sehr viele Gäste einfanden.

Eine gute Idee und ein schöner Abend belohnten die so zahlreichen Zuhörer.

Auf seiner Deutschlandtour gab das „Seoul Tutti Ensemble“ dieses Konzert aus Anlass des 100. Jahrestages der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung und des 30. Jahrestags des Berliner Mauerfalls. Beide Länder haben das Leid der Teilung erlebt und diese Verbindung sollte an dem Abend betont werden. Zum ersten Mal überhaupt in der Stuttgarter Geschichte gastierte ein Orchester aus Korea in Stuttgart.

Veranstaltet wurde die gesamte Tour vom Kulturzentrum der südkoreanischen Botschaft in Berlin. In Stuttgart fand das Konzert in Kooperation mit dem Asienhaus und weiteren ortsansässigen Vereinen mit Korea-Bezug statt. Zusammen mit den anderen Vereinen plante und organisierte der Regionalverband BW der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft insbesondere das Marketing. Am Abend des Konzertes selbst waren Mitglieder der DKG BW für die beiden Abendkassen zuständig. Das gute Ergebnis der monatelangen, gemeinsamen Vorbereitung zeichnete sich schon kurz vor Beginn des Konzertes ab: Der Mozart-Saal der Liederhalle war fast vollständig gefüllt mit erwartungsvollen Besuchern des Konzertes. Darüber freute sich auch und besonders Herr Chung Il Lee, Projektmanager des Koreanischen Kulturzentrums. „Ich bin sehr beeindruckt und überrascht, dass so viele Konzert-Besucher gekommen sind. Ich danke wirklich allen sehr herzlich, die im Vorfeld dafür so gute Arbeit geleistet haben.“

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In den Grußworten u.a. des Generalkonsuls Keum aus Frankfurt und dem Leiter des Asienhauses Ali Palm wurde die politische und kulturelle Verbindung der beiden Länder hervorgehoben.

Unter Leitung des Dirigenten Joongbae Jee begann das Konzert der Streicher mit einer Sinfonie von Stamitz. Danach wechselten sich deutsche und koreanische Stücke ab.

Während die Beiträge der deutschen Komponisten (Stamitz, Reinecke und Mendelsohn-Bartholdy) klassische Musik darboten, kamen bei den beiden koreanischen Stücken zeitgenössische Werke von Younghi Paag-Paan und Uzong Choi zu Gehör. Interessant waren die Gegensätze zu hören. Die Klangerlebnisse der koreanischen Stücke waren ganz anders als in der deutschen Klassik, da sie sich nicht an die europäischen Traditionen hielt, sondern dezidiert auf die koreanische Tradition bezogen. Was für Klangteppiche waren da zu hören. In dieser Verschiedenheit lag gerade die Bereicherung und die Erweiterung des Horizonts; denn Musik braucht keine Übersetzung. Die Komponistin Pagh-Paan war anwesend und freute sich über großen Beifall.

Auch die Komposition von Herrn Choi wurde sehr beklatsch und am Ende war die Begeisterung so groß, dass das Orchester das Publikum noch mit einer Zugabe erfreute.

Bericht – Mitglieder Workshop in Stuttgart am 27.04.

Regionalverband Baden-Württemberg

Mitglieder-Workshop in Stuttgart am 27.04.2019

Text: Jonas Winter

Der Regionalverband Baden-Württemberg der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft veranstaltete am 27.04.2019 seinen ersten Mitglieder-Workshop.

Zum Auftakt wurden die anwesenden neun Mitglieder und die zwei geladenen interessierten Gäste von Vorstand Dr. Byong-Hak Kim begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete die Gruppe gegen 10.15 Uhr in das Tagesprogramm. Für den Vormittag waren zwei Vorträge geplant.

Teil 1 – Vorträge

Der erste Vortrag mit dem Titel ‚Menschenrechte, Demokratie, Wiedervereinigung – Das Beziehungsgeflecht der protestantischen Kirchen in Korea und Deutschland‘, wurde von Herr Lutz Drescher gehalten, der von seinen Erfahrungen aus Korea in der Zeit von 1987-1995 berichtete. Dort war er für die evangelische Mission der Landeskirche Baden-Württemberg tätig, sodass er insbesondere die Geschichte der Beziehungen zwischen Korea und Deutschland auf kirchlicher Ebene beleuchtete. In der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde bereicherten Frau Dorothea Schweizer und Frau Margit Lottje-Schröder, die ebenfalls über Erfahrungen aus diesem Bereich berichten konnten, den Vortrag mit ausführlichen Ergänzungen.

So gaben die Vortragenden unter anderem eindrucksvolle Einblicke in eine Zeit, in der in Korea noch eine Diktatur herrschte.

Aufgrund des großen Interesses aller Anwesenden, musste der Zeit-Slot für diesen Programmpunkt sodann bis zur Mittagspause ausgedehnt werden.

Durch eine kleine Verkürzung der Mittagspause konnte aber der Tagesplan dennoch eingehalten werden.

Der zweite Teil des Tages begann mit einem Vortrag von Prof. You Jae Lee zum Thema ‚Die Rolle der Koreanistik in der Deutsch-Koreanischen Zusammenarbeit.‘ Hier wurde die Geschichte der Tübinger Koreanistik-Abteilung und die aktuellen Projekte der Abteilung vorgestellt. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich bereits heraus, dass die DKG-BW in Kooperation mit der Koreanistik-Abteilung beispielsweise Lesungen Koreanischer Autoren veranstalten könnte.

Teil 2 – Projektideen und Projektauswahl

Nach dem Vortragsprogramm teilte sich die Gruppe in zwei Kleingruppen auf, die jeweils Ideen für konkrete Projekte sammelten, die die DKG-BW umsetzen könnte. Diese Ideen wurden dann im Plenum vorgetragen und im Anschluss wurde darüber entschieden, welche Projekte die DKG-BW unterstützt oder in Eigenregie durchführen kann.

Das Ergebnis gestaltet sich wie folgt:

  1. Besuch der Veranstaltung mit dem Botschafter der Rep. Korea in BRD, Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen

Am 20.05.2019 hält der Botschafter der Rep. Korea in BRD, seine Eminenz Dr. Bum Goo Jong, an der Hochschule Geislingen im Rahmen seines Besuches in der Stadt Göppingen in BW einen Vortrag über „Chancen der deutsch-koreanischen Beziehungen“. Frau Heike Baehrens, MdB und Mitglied der DKG-BW, lädt hierzu herzlich die DKG-BW ein.

  1. Konzert des Tutti Ensemble Korea

    Am 07.06.2019 findet in der Liederhalle ein Konzert des Tutti Ensemble Korea statt, das von 5 lokalen Vereinen organisatorisch betreut wird. Die DKG-BW wird sowohl im Vorfeld, als auch am Konzertabend vor Ort unterstützend tätig sein.


  2. Lesung von 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen
    Am 25.06.2019 findet eine Lesung der koreanischen Schriftstellerin 손보미 (Son Bo Mi) in Tübingen statt. Bei der Organisation wird die DKG-BW unterstützend tätig sein.
  3. Stammtisch

    Ab September wird die DKG-BW monatlich einen Stammtisch organisieren, der abwechselnd in Tübingen und Stuttgart veranstaltet wird. Dabei soll jedes Treffen unter einem bestimmten Thema stehen, zu dem jeweils ein Mitglied einen kurzen Input gibt.


  4. Pansori(판소리)-Konzert
    Im Oktober 2019 soll in Stuttgart ein Pansori(판소리)-Konzert organisiert werden. Als Anlass der Besuch einer Gruppe von Pansori-Künstlern, die nach Tübingen reist, wo sie ebenfalls ein Konzert geben wird. Den Künstlern soll durch das Projekt auch in Stuttgart eine Bühne geboten werden.


  5. Gesprächsreihe

    Ab November beginnt die DKG-BW eine Gesprächsreihe zu veranstalten. Dabei sollen Personen geladen werden, die über Erfahrungen innerhalb der Deutsch-Koreanischen Beziehung berichten können. Als Inspiration zu dieser Idee, diente der oben erwähnte Vortrag von Lutz Drescher, dessen Bericht ohne weiteres einen Abend hätte füllen können.

Fazit zum Workshop

Dank der guten Vorbereitung durch die stellvertretende Vorsitzende Eun Young Park kann die DKG-BW auf einen gelungenen und ergebnisreichen ersten Mitglieder-Workshop zurückblicken.
Sowohl in inhaltlicher, als auch in persönlicher Hinsicht war es ein wertvoller Tag für alle Beteiligten. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit sich in zahlreichen Gesprächen besser kennenzulernen und Informationen auszutauschen. So entstanden neue Bekanntschaften, die den Zusammenhalt im Verein fördern und die interne Zusammenarbeit erleichtern werden. Zugleich konnten durch gemeinsames Brain-Storming neue Projekte angestoßen werden, die nun nach und nach umgesetzt werden. Hierfür waren vor allem auch die Gespräche in den Kleingruppen sehr produktiv.

Es hat sich gezeigt, dass die Arbeitsweise im Workshop Früchte trägt und die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass es weitere Workshops dieser Art geben wird.

Studientagung der DOAM – Militarisierung in Ostasien, Kreativer Widerstand für den Frieden

Termin:  24.-26. Mai 2019
Ort:       Hohenwart bei Pforzheim
Veranstalter:  Evang. Akademie Baden, EMS, BMW, DOAM

In Ostasien rumort es:
Die Regierung in Japan versucht ihre Friedensverfassung zu ändern, China dehnt seinen Einflussbereich aus und die USA bauen neue Militärbasen. Gleichzeitig beobachten wir Signale der Entspannung auf der koreanischen Halbinsel.

Was sind die Hintergründe der zunehmenden Militarisierung in Ostasien, welche Zahlen und Fakten gibt es? Und wie stehen beide Entwicklungen zueinander?

Die Erörterung dieser Fragen steht bei der Tagung im Mittelpunkt. Inspirieren lassen wir uns daneben auch von der Lebendigkeit, der Kreativität und der Kraft des Widerstands für den Frieden, die uns in Ostasien begegnen.

Menschen aus Korea, Japan und auch aus dem ehemals geteilten Deutschland lassen teilhaben an ihren Erfahrungen. Gemeinsam werden wir nach Wegen suchen, uns wechselseitig in unserem Engagement für Frieden und Veränderung zu stärken.

Aus Korea wird bei uns sein:
Pfr. Dr. PARK Sung-Koo, Ökumenereferent der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) der auch über den Friedensprozess auf der Koreanischen Halbinsel spricht.

Aus Japan:
Frau TAKAZATO Suzuyo, von der Insel Okinawa, wo ein Großteil der US-Amerikanischen Truppen in Japan stationiert ist.  Gründerin der Organisation „Okinawa Women against Military Violence“

Das Programm der Tagung finden Sie unter:

https://doam.org/images/projekte/konferenzen/studtag2019_flyer_pforzheim1.pdf

Direkt anmelden können Sie sich bei der Evangelischen Akademie Baden unter:

https://www.ev-akademie-baden.de/html/veranst/formular.html?&m=7041&tid=223904

Viele aktuelle Meldungen, sowohl zum Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel, wie auch zum Widerstand in Okinawa finden sich auf der Homepage der DOAM www.DOAM.org wie auch auf deren Facebookseite.

Deutsche Ostasienmission

www.DOAM.org

EMS  Evangelische Mission in Solidarität

https://ems-online.org/mission-in-solidaritaet/

Regionalverband Baden-Württemberg – Neujahrstreffen in Stuttgart am 16. Februar 2019

Der Regionalverband Baden-Württemberg der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft hielt die diesjährige Mitgliederversammlung am 16. Februar 2019 ab. Begangen wurde das neue Jahr diesmal nach dem Mondkalender; wie vor einem Jahr anlässlich der Gründung des Verbands, kam man im Paul-Heim-Saal des Gemeindehauses der Friedenskirche Stuttgart zusammen, um nun auf die Entwicklungen der vergangenen Monate zurückzublicken. Gemeinsam will man außerdem neue Ideen für die Zukunft besprechen.

Vorsitzender Dr. Byong-Hak Kim schaut auf ein Jahr voller eindrucksvoller Begegnungen zurück: Im Bundesverband fanden u.a. Botschaftergespräche statt, wurde der Austausch mit der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe angegangen und im Rahmen des Deutsch-Koreanischen Forums in Daejeon neue Impulse an die Politik weitergegeben. Nach der Gründung im Februar 2018 nahm auch DKG-BW seine Rolle ernst, Begegnungen zu ermöglichen. Die Mitglieder organisierten anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ein Public Viewing zu dem Spiel Deutschland gegen Korea, das von den Stuttgartern gut angenommen wurde (wenngleich nicht alle den Verlauf des Spiels mit der gleichen Euphorie verfolgten). Ein zweites Projekt widmete sich der Musikszene; zusammen mit dem koreanischen Krankenschwestern- und koreanisch-deutschen Kulturverein in Baden-Württemberg lud DKG-BW im Dezember zum koreanischen Chorabend unter Leitung von Neumitglied und Vollblutmusiker Herrn Seong-Ho Shin ein.

Auch in Zukunft wird DKG-BW sich dafür einsetzen, unterschiedlichste Facetten der deutsch-koreanischen Beziehungen in der Gesellschaft zu vertreten, angefangen bei ㄱ wie 경제, bis hin zu ㅎ wie 현대 문학. Zum Abschluss kam das Ideenfeuer am runden Tisch zunächst mit einem ㄸ wie 떡국, der koreanischen Neujahrssuppe, denn mit gefülltem Magen denkt es sich naturgemäß besser. Schon bald will man einen Mitgliederworkshop veranstalten um sich noch besser kennenzulernen und den internen Austausch zu fördern, denn noch im Laufe des Abends wurde DGK-BW um einige willige Architekten bereichert, die sich nach den Formularen zum sofortigen Beitritt erkundigten.

Text: Isabella Jukas
Fotos: Ju Kyung Park

DKG-Baden-Württemberg – Koreanischer Chorabend

Zum 8.12.18 hatten die Koreanischen Krankenschwestern und der Koreanisch-Deutsche Kulturverein zusammen mit der DKG Baden-Württemberg zu einem sehr schönen Musikabend eingeladen.

In die Friedenskirche in Stuttgart kamen zahlreiche Zuhörer, um sich an der von unserem Mitglied Shoung-Ho Shin geleiteten Musik zu erfreuen. Andere Mitglieder der DKG unterstützten den musikalischen Abend durch freundlichen Empfang der Konzertbesucher am Eingangsbereich, Kontrolle und Regelung der Ton-Technik am Mischpult sowie durch Moderation des Programms. Und die Konzertbesucher kamen auf Ihre Kosten, was auch der große Beifall am Ende des Abends zeigte.

Zwei Stunden lang wurden wir mitgenommen in die Welt der modernen und traditionellen koreanischen Musik und auch nach Schottland und Frankreich.

                

Zu Anfang begeisterte ein Orgelstück das Publikum und zeigte viele Facetten dieses Instruments. Der Chor nahm uns mit in die Welt der koreanischen Musik z.B. „One fine day in October“ oder „Beautiful Korea“. Besonderen Beifall bekam auch der Solobariton mit einem Lied über die Veränderungen der Liebe. Ein Aha- Effekt war der Vortrag auf der Gayageum: da spielten Frauen im Hanbok das schottische „Amazing Grace“: ein interessantes Musikerlebnis; West und Ost verbunden.

Ein Stück auf der Marimba und der Männerchor der Nambugemeinde vervollständigten die Vielfalt des Abends.

Beeindruckt und beschwingt gingen die Gäste nach Hause und freuen sich sicher auf weitere musikalische Abende.

Text: Margit Lottje-Schröder, DKG-BW

Gemeinsames Deutsch-Koreanisches Public Viewing zur Fußball-WM in Köln und Stuttgart

Volles Haus und tolle Stimmung beim Public Viewing zum Spiel Südkorea gegen Deutschland am 27.06.2018 in Köln und auch in Stuttgart.

In Köln hatte sich der Verein Junger Koreaner in Deutschland HanDo e.V. in Kooperation mit dem  Regionalverband NRW der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft DKG für einen traditionsreichen Veranstaltungsort entschieden und wurden nicht enttäuscht. Der Pächter des Vereinsheims von Fortuna Köln Alex Lackler und seine Familie hatten auf den Punkt alles perfekt vorbereitet und so konnten sich die etwa 100 deutschen und koreanischen Gäste bei gut gekühltem Kölsch und leckerer Stadion-Bratwurst voll und ganz auf das spannende Fußballspiel zwischen Südkorea und Deutschland konzentrieren.

In einer Live-Videoschaltung vor Beginn des Spiels zwischen Köln und Stuttgart wurde die Stimmung geteilt und es wurden herzliche Grüße ausgetauscht. Denn auch bei der DKG Baden-Württemberg  in Stuttgart wurde zusammen mit mehr als 1000 begeisterten und fanatischen Gästen gefiebert und gefeiert.

                       

Nach dem Spiel am Fortuna-Vereinsheim…                       …und bei La Piazza in Stuttgart

Foto: Wolfram van Stephold                                                 Foto: Ju-Kyung Park

von: Wolfram van Stephold und Isabella Jukas

Bericht zur Gründungsversammlung der DKG RV BW

Am Samstag, den 10. Februar 2018 versammelten sich die Mitglieder der Deutsch Koreanischen Gesellschaft in Baden-Württemberg zu einer ganz besonderen Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Friedenskirche Stuttgart: Auf Initiative von Professor You Jae Lee, Patentanwalt Byong-Hak Kim und Frau Margit Lottje-Schröder wurde der neue Regionalverband in Baden- Württemberg gegründet, um ein Forum für die vielfältigen Formen Deutsch-Koreanischen Austauschs in der Region zu schaffen. Der Regionalverbandes BW vereint in seinen Mitgliedern unterschiedlichste Bereiche wie Kunst und Musik, Wissenschaft und Forschung, Religion und Geschäftswesen. Der Verband macht es sich zu seiner Aufgabe, koreanische Kultur im Baden-Württemberger Raum in ebenso vielfältigen Bereichen zu vermitteln und in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern zu treten. Eine fruchtbare Diskussion über künftige Projekte und Veranstaltungen zeigte zahlreiche Möglichkeiten auf, wie der DKG eine Vermittlerrolle zu spielen vermag. Eine wichtige Rolle spielen hierbei koreanische Communities in der Region, die in der Zivilgesellschaft seit Langem aktiv sind. Nicht zuletzt ist der direkte Austausch für den Verband eine Priorität, sodass in Zukunft regionale Städtepartnerschaften sowie der Jugendaustausch von den Aktivitäten der DKG profitieren sollen. Mit dem auf der Gründungsversammlung hervorgebrachten Ideenreichtum und Tatendrang nimmt die ambitionierte Zukunftsvision des Verbands Gestalt an: Als erste Projekte sind ein Public Viewing mit Grillfest anlässlich des WM-Spiels Deutschland vs. Südkorea sowie ein Kulturabend im Herbst in Planung.

Text: Isabella Jukas